Ayahuasca Erfahrungsbericht, Zeremonie 55-56 (August 2021)

Es waren zwei Nächte mit dem Team des Kolumbianischen Schamanen, bei dem ich auch meine ersten 24 Zeremonien mitgemacht habe.

Es macht einen gewaltigen Unterschied, ob man mit einem Schamanen arbeitet, oder autark, also in einer selbst geleiteten Gruppe. Ich musste mich nicht um andere Teilnehmer kümmern und so konnte ich gleich die volle Dosis trinken, wobei ich in der ersten Nacht mit einer 2/3 Portion begonnen hatte, weil meine Kundalini sehr aktiv war und mich bereits seit 2 Tagen jede Nacht grillte.

Der Schamane, der Taita, wie Schamanen bei den Kolumbianern heißen, hat alles gegeben, zwei Nächte durchgeackert, sich immer wieder um jeden Einzelnen gekümmert und die starken Energien, die im Raum waren, meisterhaft gesteuert und kontrolliert. Taita Juan Martin Jamioy ist ein wahrer Meister. Wer richtig was raushauen, was loswerden will, der geht zu ihm. Leider kommt er im Moment nicht nach Deutschland und so mussten meine Freundin und ich den weiten Weg ins nahe Ausland auf uns nehmen. Aber die 22 Stunden Reise haben sich gelohnt, trotz aller Strapazen und dieser schwachsinnigen Tests, obwohl wir beide kerngesund sind. Aber in Zeiten, wo Gesunde zur Bedrohung erklärt werden, ist das wohl so.

Nacht 1:

Die Medizin wirkte zunächst überhaupt nicht. Die ersten 45 Minuten absolute Sille im System. Dann rauschte sie mit voller Wucht rein und weitere 20 Minuten später hing ich auch schon über dem Eimer. Meine Intention für dieses Wochenende war „Befreiung“ und das war der Beginn der Befreiung. Ich habe selten Kotzen so genießen können, weil ich spürte, dass ich aufgestaute, negative Energien entlasse und deshalb wollte ich ja auch unbedingt zu Taita Juan. Nur er kann dass – den letzten Dreck aus einem rausholen. Die Medizin entpuppte sich als stark, auch wenn die zweite Nacht zeigen sollte, dass es noch stärker geht.

Die Visionen waren intensiv und in beiden Nächten auffällig aufgeräumt. Regelrecht choreografiert kamen sie mir vor. Ich konnte sie trotz ihrer Intensität und hohen Leuchtkraft in beiden Nächten gut genießen und tauchte immer wieder in die Dimensionen der Spirits – die Ebenen der Dämonen, Lichtwesen und auch des an diesem Wochenende sehr präsenten Kundalini-Spirits, zu dem ich dann im Bericht der 2. Nacht noch etwas sagen werde. Die Frequenz meines Körpers war so hoch, dass ich immer wieder aufhörte ihn zu spüren. Und obwohl ich mehrmals aus meinem Körper glitt, war es angenehm und ich konnte die Dimensionen der Spirits, in der ich dann jedesmal landete, in vollen Zügen genießen.

Einige der Spirits waren Helferdämonen, das hab ich sehr klar und deutlich verfolgen können, wie sie arbeiteten, andere wiederum waren da, um mich in heilsamem, goldenen Licht baden zu lassen.

Unmengen von heilsamem Gold

Es gab viel Gold in der 1. Nacht, wenn auch nicht so viel, wie in der zweiten. Es war erlaubt Musik zu machen und so schnappte ich mir irgendwann meine Cabassa und begleitete den Taita oder seine beiden AssistentInnen, die ebenfalls großartig Musik machten. Die Assistentin mit dem Monochord war auch wieder da, ich kenne sie seit meiner allerersten Ayahuasca-Zeremonie, im Jahre 2016. Sie spielt göttlich auf diesem wundervollen Instrument!

Ich hatte in der ersten Nacht zwar einige Erkenntnisse, aber nicht von der Tiefe, wie ich gehofft hatte. Das war aber ok. Die Reinigung war intensiv und darauf kam es mir vor allem an. Als ich gegen Morgen einschlief, wurde ich erneut von sehr schönen und friedlichen Visionen begleitet, obwohl ich eigentlich mit allem durch war. Der anschließende Schlaf war kurz aber tief. Am nächsten Tag gingen meine Freundin und ich in die sehr schöne, nahe Natur und tankten ordentlich Sonne und frische Luft. Der ganze Wahnsinn um die seit 20 Monaten anhaltende, politisch motivierte Massenhysterie fiel von uns ab.

Wenn man Ayahusaca nimmt, erkennt man die Wahrheit

…und die ist weit entfernt von dem, was uns die offiziellen Stellen über die ihnen unterstellten Medien einzureden versuchen. Weit entfernt! Die Wahrheit ist allerdings so brutal und teuflisch, dass sie die Mehrheit der Menschen dermaßen schocken würde, dass sie den Glauben an das Göttliche verlieren würden. Aber Gott hat mit all dem nur insofern zu tun, als dass er die gesamte Dualität verkörpert. Für den derzeitigen Kampf der Menschheit halte ich Lucifer verantwortlich. Lucifer’s finale Prüfung der Menschheit. Ihm obligt alles Materielle und Fleischliche – die Seele aber gehört Gott – ist Gott!

Wer den Zugang zu seiner Seele, zum Göttlichen, verloren hat, der ist manipulierbar und kann Lucifer’s Täuschungen nichts entgegensetzen. Wer sich jedoch seiner Seele und somit Gott bewusst ist, der kann den Tricks Lucifer’s ohne Probleme widerstehen.

Selten hat sich Dualität so deutlich gezeigt, wie jetzt, in Zeiten diabolischer Manipulationen und Täuschungen.

Das war eine der Erkenntnisse der ersten Nacht. Die anderen waren persönlicher Natur. Ego-Angelegenheiten, Dinge, die ich an mir ändern sollte. Als ich diese Sachen gesagt bekam, war ich nur noch geahnt in dieser materiellen Dimension. Daher denke ich, dass ich diese Erkenntnisse ernst nehmen sollte. Sie kamen direkt von der Quelle.

Nacht 2

Es begann, wie in der ersten Nacht. Die Medizin nahm sich viel Zeit, bis sie wirkte, dann kam sie aber mit voller Kraft. Sie war deutlich stärker, als die Nacht zuvor, das merkte man schon beim Trinken. Sie war dickflüssig wie Pudding und schmeckte wirklich scheußlich! Aber ich kaute anschließend etwas Pfefferminzblätter und so wurde ich den fauligen Geschmack schnell los. Wieder setzte nach ca. 45 Minuten die Reinigung ein und die war noch extremer, als die Nacht zu vor.

Die Reinigung war begleitet von intensiven Visionen, vorrangig in den Farben Pink und Violett. Schlangen, ein drachenartiges Wesen, Spinnen – das volle Programm. Ich hatte zwischen den Kotzanfällen nur wenige Minuten, um mich zu erholen, oder Wasser zu trinken und in diesen wenigen Minuten verließ ich jedesmal meinen Körper. Die Spiritwelt war voller Frieden und engagiertem Willen, uns zu helfen, das spürte ich jedesmal, wenn ich in sie eintauchte. Wieder waren alle Arten von Spirits vertreten. Schabernack treibende Clowns, Insektoide, Helferdämonen, Lichtwesen. Aber anders, als die Nacht zuvor, waren sie diesmal aus Gold. Alles war aus Gold! Ich kotzte mir die Seele aus dem Leib und landete anschließend im Reich goldener Spirits. Mein Kronen-Chakra war weit offen und alles leuchtete golden, umgeben von heiliger Geometrie.

Nach meinem eigenen Reinigungsprozess folgten weitere, die ich stellvertretend für andere Teilnehmer vollzog. Es war immer derselbe Mechanismus. Irgendwer im Raum fing an die Stöhnen, oder zu würgen und ich kotzte dann für diese Person. Die Medizin hatte mich zu ihrem Helfer erkoren, mich und noch zwei weitere Teilnehmer. Das macht Ayahuasca, wenn Teilnehmer anwesend sind, die nicht die Kraft haben, ihre Reinigung komplett alleine durchzuführen. Und da wir in diesem außergewöhnlichen Zustand energetisch 1 Komplex sind, 1 Wesen, ist es ohne Weiteres möglich, die Prozesse anderer mit zu übernehmen. Ich hatte auch schon Zeremonien, wo Teilnehmer dasselbe für mich getan haben. So ist das beim Ayahuasca. Jeder für Jeden.

Der Kundalini-Spirit, die Shakti, zeigte sich mir als pink-violette Mischung aus Schlange und Drachen

Als ich mich telepathisch mit dem pink-violetten Spirit verband, bekam ich eine Standpauke. Es waren sehr persönliche Dinge, deshalb kann ich die hier nicht sagen, aber ich bekam einen regelrechten Einlauf. Und ich spürte seine unfassbare, göttliche Energie. Es war dieselbe Energie, die ich spürte, als ich in dieser Zeremonie dem Kundalini-Spirit begegnet war und daher nehme ich an, dass dieses schlängelnde, pink-violette Wesen wieder der Kundalini-Spirit war, die Shakti, wie schon die Nacht zuvor. Eine Energie, die man mit herkömmlichen Begriffen nicht beschreiben kann.

Man spürt, dass diese Energie Universen erschaffen kann!

Anders als sonst, bekam ich die Chance, mich in das Bewusstsein der Kundalini einzuklinken und ich erkannte und fühlte, dass sie alles ist, was ist. Ich war für einen Moment gefühlt Gott, weil ich die Kundalini war. Ich war für einen Moment gefühlt Lucifer, weil ich der dunkle Pol der Dualität war. Alles um mich herum löste sich auf. Der Raum, die Teilnehmer, die Musik, ich selbst. Ich erkannte die Illusion, den Traum, den das irdische Leben darstellt.

Das einzig Reale ist das Bewusstsein Gottes, welches wiederum die komplette Dualität umfasst.

Eine Erkenntnis, die ich schon in meiner allerersten Ayahuasca-Zeremonie erfahren durfte. Einerseits genoß ich es, andererseits hatte ich mir Gott immer als goldenes, warmherziges Lichtwesen vorgestellt und nicht als pink-violetten Drachen!? Dieses Wesen war definiiv das materielle Universum, daran gab es keinen Zweifel. Alles was körperlich erfahrbar ist, wird von diesem Bewusstsein erschaffen. Es ist die Quelle dieser Illusion, dieses Traumes.

Und eine Botschaft kam sehr deutlich rüber:

Heilung der Seelen aller Menschen!

Als ich aus der Trance erwachte, weil ich mal wieder für jemand anderen kotzen musste, manifestierte ich, dass unsere Mitfahrgelegenheit am nächsten Tag nicht, wie geplant, erst am Abend fährt, sondern bereits am Mittag. Beim Frühstück sagte der Fahrer dann, dass er doch schon mittags fahren werde. Ja, so ist das im Zustand der Kundalini. Man kann so ziemlich alles manifestieren, was einem so durch den Kopf geht 🙂 Und es war wichtig Mittags zu fahren, damit wir noch vor 17 Uhr in der Stadt sind, um diesen schwachsinnigen Test hinter uns zu bringen.

(meine Freundin wurde vor der Rückreise mit einem Schnelltest positiv getestet, während ihr zweiter dann negativ war. 1 x positiv und 1x negativ, bei derselben Art von Test, bedeutet statistisch eine Falsch-Positiv-Rate von 50%. Sinnbefreter gehts nicht – dann kann man auch Würfeln! Und alles auf unsere Kosten und die unserer Kinder und Enkel! Aber die sogenannte Hölle, die unterste astrale Ebene, die man beim Ayahuasca als Horrortripp erlebt, erwartet diese Verbrecher bereits. Die Dämonen wetzen hungrig ihre Messer :))

Ich wendete mich abermals an den Kundalini-Spirit, der nach wie vor sehr präsent war und bat darum, von den anderen Teilnehmern entkoppelt zu werden, da bereits mein Hals vom Erbrechen wund und ich sehr erschöpft war. Ab diesem Moment war ich tatsächlich befreit von den Prozessen anderer Teilnehmer!

Ich trank eine große Menge Wasser, legte mich auf den Rücken und ging in meine eigene Energie. Die Visionen waren nach wie vor sehr intensiv, ca. drei Stunden nach der Einnahme! Die Vibrationen waren ebenfalls maximal und zum Teil an der Grenze des Erträglichen. Ich verbrachte lange Zeit unter einer goldenen Kuppel, strahlend leuchtend und überzogen mit heiligen Geometrien. Das Gold wirkte extrem heilsam auf mich. Koliken und Übelkeit linderten sich und auch mein Hals schmerzte schon bald nicht mehr.

Ich konnte jetzt endlich genießen. Ich war in einem Zustand, wie ich ihn von unseren eigenen, nicht schamanisch geführten Zeremonien her gut kenne. Verbunden mit der Spiritebene, der eigenen Seele und mit Gott. Der Kundalini-Spirit zeigte sich von nun an immer seltener. Stattdessen sah ich immer mehr Gold und Lichtwesen.

Wunderschöne Lichtwesen, Göttinnen und Götter!

Die Nacht endete mit gemeinsamen Musizieren und einem finalen Rapé vom Schamanen, von dem ich mich doch tatsächlich nochmal übergeben musste. Aber das tat ich fast nebenbei, während ich weiter die Cabassa spielte. Eingeschlafen bin ich erst spät, weil die Visionen bis in die Morgendämmerung hinein anhielten.

Fazit:

Mein allergrößter Dank dem Schamanen, seinem fürsorglichen Team und der Medizin!

Ayahausca hat mir wieder einmal seine göttliche Kraft und Stärke gezeigt. Das letzte mal, dass ich so starke Medizin getrunken hatte, war Ende 2019 bei Taita Miguel, dem Bruder von Taita Juan.

Die eigenen Zeremonien sind auch wichtig. Ohne die Erfahrungen des letzten Jahres mit unseren ca. 20 eigenen Zeremonien, hätte ich dieses starke Ayahuasca wohl nicht so entspannt nehmen können. Es macht mir keine Angst mehr, so starkes Ayahuasca zu nehmen, auch wenn man natürlich jedes Mal aufgeregt ist. Aber das bin ich bei unseren eigenen Zeremonien auch und das hat einfach auch was mit dem großen Respekt vor der Medizin zu tun.

Ich wusste die Medizin macht das, was sie machen soll. Ich hatte wichtige Erkenntnisse, konnte mein System gründlich von Schadstoffen und energetischem Müll befreien und fühle mich seit dem Wochenende Gott und allem Göttlichen so nahe, wie schon lange nicht mehr. Letzte Nacht, 48 Stunden nach dem letzten Ayahuasca, wachte ich auf und mein Drittes Auge war sperrangelweit offen. Ich genoss die milden Visionen, die sanften Muster und Farben und die seidige Kundalini, die alles begleitete.

Für mich ist klar, dass ich beide Wege weiterhin verfolgen werde. Die eigenen Zeremonien, die mir Gelegenheit geben, die Spiritwelt zu erforschen und die schamanischen Zeremonien, die mich reinigen und energetisch wieder auf Vordermann bringen.