Die imaginäre Energieschaufel …

… eine einfache Methode, sich mit wohltuender Energie zu versorgen.

Ich sage gleich vorweg, im physikalischen oder biologischen Kontext weiß ich nicht, wovon ich rede. Aber ich weiß, das es diese Energie gibt und das sie viele Namen hat: Qi, Chi, Prana, Kundalini, Orgon – nur um die Gängigsten zu nennen. Das Gute an dieser Energie ist, das sie immer da ist, nichts kostet und dem Körper gut tut. Auch muss man nicht hell-oder aurasichtig sein, um sie nutzen zu können, denn der Energie ist es egal, ob man sie sieht, oder nicht. Sie ist da, immer und für jeden. Ich möchte hier meine ganz persönliche Methode beschreiben, mit der ich mir diese Energie nutzbar mache, sie mir im wahrsten Sinne des Wortes „zu schaufle“.

Als erstes möchte ich anregen, sich kurz mit dem Chakra-System zu beschäftigen, denn das wird uns gleich sehr nützlich sein. Ich selbst weiß zwar, wo sich der Chakrenlehre nach die Chakren im Körper befinden, aber ich kann sie nicht benennen, muss man auch nicht können. Es reicht, wenn man eine Vorstellung davon hat, wo sich diese 6 Energieräder im Körper befinden (+ 2 ausserhalb). Eine weitere Hilfe ist es, sich das Schaufelrad einer Wassermühle ins Gedächtnis zu rufen und die Vorstellung, wie es unermüdlich Wasser bewegt.

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So, nun gehts los.

Lege dich auf den Rücken, den Kopf auf einem kleinen Kissen ruhend.
Gehe in dich und entspanne
.

1. Du wirst jetzt dein erstes inneres Chakra mit Qi füllen. Es ist das Chakra, welches exakt auf der Höhe des Steißbeines sitzt, bzw. auf der Höhe der Schambehaarung. Dazu stellst du dir vor, wie das große Schaufelrad eine Flüssigkeit in dieses Chakra spült, nur dass diese Flüssigkeit Energie ist. Es ist die Energie, diedich umgibt, während du dort auf dem Rücken liegst. Jetzt fängt das Schaufelrad an, sich schwungvoll zu drehen und schaufelt eine ordentliche Ladung dieser wertvollen Energie direkt in dein unterstes, inneres Chakra. Es kommt jetzt nicht darauf an, ob du gleich was spürst, auch das ist der Energie egal. Sie wird allein durch deine Vorstellung in dein erstes Chakra „gespült“. Vielleicht spürst du aber auch ein Kribbeln in der Schamgegend – dann umso besser!

Nach jeder Schaufel wird 2 mal tief ein- und ausgeatmet.

2. Jetzt ist das „Hara“ dran, dein Bauchchakra. Es sitzt auf der Höhe deines Bauchnabels. Stelle dir vor, wie das Schaufelrad mit Schwung eine volle Portion Energie durch das erste Chakra hindurch in deinen Bauchnabel spült. Atme anschließend wieder tief ein und aus. Evtl. spürst du ein mulmiges Gefühl im Bauch, das ist ein gutes Zeichen!

Jetzt hast du jetzt deine beiden untersten Chakren mit neuer Energie gefüllt – bravo!

3. Nun ist dein Solarus-Plexus Chakra an der Reihe. Es liegt unterhalb des Rippebogens am Eingang des Magens. Du kennst es gut, es meldet sich immer bei emotionalen Erregungszustänfen. Eine große Ladung Energie wird jetzt im Geiste durch deine beiden untersten Chakren hindurch in deine Magengrube gespült. Evtl. wird dir auch diesmal mulmig, vielleicht sogar etwas schlecht. Aber das geht schnell wieder vorbei. Es zeigt, das die Energie dort angekommen ist, wo sie hin soll. Anschließend wieder 2x intensiv ein- und ausatmen.

Bei jeder Energieschaufel werden die vorangegangenen Chakren erneut „durchspült“, das ist beabsichtigt, sie sollen bis zum Ende der Übung aktiv bleiben.

4. Jetzt kommt ein sehr wichtiges Chakra, welches uns mit der geistigen Welt verbindet, das Herzchakra. Hier machst du es genauso. Das imaginäre Schaufelrad spült die Lebensenergie durch deine untersten 3 Chakren hindurch, bis in dein Herz. Nimm aber erstmal eine kleine Schippe, denn das Herzchakra ist bei vielen bereits aktiv und daher wesentlich empfindlicher, als die anderen. Ein Zuviel an Qi im Herzchakra kann zu vorrübergehendem Herzklopfen führen, aber auch das klingt sehr schnell wieder ab. Evt. spürst du, wie dein Brustkorb aufgeht und hast das Bedürfnis, einen Seufzer auszustoßen. Nur zu – dein Herzchakra ist dann besonders aktiv! Anschließend wieder intensiv ein- und ausatmen nicht vergessen!


5. Jetzt kommt das 5. Chakra dran. Du kennst es, wenn dir ein unaussprechliches Wort oder Gedanke im Halse steckt. Es nennt sich Kehlkopfchakra und sitzt auch genau dort. Jetzt spülst du durch alle vorangegangenen Chakren hindurch Energie in deinen Kehlkopf. Ab jetzt aber schwächer dosieren, denn von nun an wird jedes Mal auch das Herzchakra erneut mit Energie durchspült. Spürst du einen Kloß, der dir plötzlich im Halse steckt? Wenn nicht, auch nicht schlimm, denn die Energie ist dennoch zuverlässig dort angekommen. Ein- und Ausatmen nicht vergessen.

Da jedes Mal alle vorangegangenen Chakren erneut mit Energie gefüllt werden, kann es sein, dass du vom Steißbein aufsteigend ein Kribbeln im Körper wahrnimmst. Das ist die Energie, das ist ein gutes Zeichen!

6. Das letzte innere Chakra ist das Stirnchakra oder auch drittes Auge. Es ist für deine Intuition verantwortlich und mischt sich auch gerne in die Träume ein, macht sie lebendiger und bildhafter. Kommt die Energie in der Stirn an, kann es zu vorübergehendem Druck im Kopf führen, oder die Augen treten für einige Sekunden in Schielstellung. Das sind alles gute Zeichen! Ein- und Ausatmen… 😉


7. Jetzt kommen die zwei äußeren Chakren an die Reihe. Zunächst das, welches auf der Höhe deine Fußsohlen liegt (umstritten ist, dass es überhaupt existiert. Aber ich empfinde es als klar vorhanden). Dein Schaufelrad macht nur einen kurzen, kräftigen Schubs, um so wernig Energie wie möglich in die bereits mit Energie geladenen oberen Chakren und soviel wie möglich in dein Sohlenchakra zu spülen. Dieses Chakra verbindet dich mit der Erde, es sorgt für Bodenhaftung und Erdung. Evtl. spürst du ein deutliches Kribbeln in deinen Fußsohlen und auch die anderen Chakren könnten leicht mitaktiviert werden, das ist aber ok. Ein- und Ausatmen.


8. Last but not least ist dein Kronenchakra dran. Es trohnt über deinem Scheitel und ist die Schnittstelle zu göttlichen Ebene, der Seele. Du bist jetzt über deine Fußsohlen geerdet und über deinem Herzchakra sind zusätzlich zwei Chakren aktiv, welche überschüssige Herzenergie auffangen können. Also nimm eine ordentliche Schaufel, lasse die Energie von den Fußsohlen aufsteigend durch alle deine Chakren fließen, bis über deinen Kopf hinaus. Jetzt sind alle deine Energieknoten mit Energie gefüllt und obendrein hast du dich mit Erde und Himmel verbunden. Falls deine Kopfhaut anfängt zu kribbeln, als würden dir Ameisen über den Kopf krabbeln – super! Evtl. ist auch dein ganzer Körper bereits leicht am vibrieren und falls du gar nichts spürst, so sei gewiss, das die Energie ihren Weg durch deinen Körper gefunden hat. Deine Chakren sind dann nur noch nicht aktiv genug, um in Erregung, bzw. In Resonanz zu treten.

Egal ob du was spürst oder nicht, bleibe einfach noch eine Weile so liegen und spüre in dich hinein. Du kannst auch im Geiste alle Chakren noch einmal durchgehen – ohne Energieschaufel. Einfach nur reinspüren, ob du sie wahrnimmst.

Shortcut für die schnelle Energie zwischendurch
Wenn du regelmässig diese Übung machst, wirst du feststellen, dass sie immer effektiver wird. Schon bald fließt die Energie fast wie von selbst durch deine Energiebahnen und Chakren. Wenn du diesen Level erreicht hast, kannst die Übung bei jeder beliebigen Stufe beginnen. Setze dich gerade hin, schließe die Augen und sammle dich innerlich. Jetzt visualisierst du das große Schaufelrad, dass dir eine große Ladung frische Energie durch deinen Körper schubst. Ich würde allerdings nicht bis zum Stirnchakra visualisieren, da die Aktivierung dieses Chakras eine Erhöhung der langsam schwingenden Thetawellen bewirkt, wie eine an meiner Stirn durchgeführte EEG-Messung ergeben hat. Tatsächlich macht die Aktivierung des Stirnchakras sehr entspannt, was nicht aber immer erwünscht ist.


Jetzt wünsche ich dir Spaß damit und viel zusätzliche Lebensenergie!

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