Fazit nach drei Monaten täglichem Kundalini-Tagebuch

Als ich das Tagebuch Mitte März 2021 begann, erhoffte ich mir Erkenntnisse darüber, unter welchen Voraussetzungen die Kundalini aktiv wird und was ihre Intensität beeinflusst. Auch wollte ich wissen, ob die Kundalini-Channelings von der Stärke der Energie abhängig sind, oder nicht.

Leicht enttäuscht muss ich zugeben, dass keine meiner Fragen durch das Tagebuch beantwortet werden können. Es gibt keinen Zusammenhang zwischen Supplements, wie Syrischer Steppenraute oder dem indigenen Schnupftabak Rapé und der Intensität der Kundalini. Zwar gab es Fälle, wo sie nach der Einnahme von Steppenraute besonders stark war, aber es gab mindestens genauso viele Fälle, wo sie, bei gleicher Menge SR, kaum spürbar war. Dasselbe gilt für Rapé. Rapé hat keinen nachhaltigen Einfluss auf die Kundalini, lediglich einen kurzfristigen, unmittelbar nach der Applikation.

Die einzigen Substanzen, die nachhaltig die Kundalini anfeuern, sind Ayahuasca und Cannabis. Beim Ayahuasca ist es vermutlich das DMT, denn Ayahuasca ohne DMT ist quasi Steppenraute und beim Cannabis dürfte es das THC sein, denn reines CBD hat keinen Einfluss auf die Kundalini.

Was äußere Umstände angeht, so regt vegane Ernährung die Kundalini an und der Vollmond, vor allem die letzten 3 Tage vor Vollmond, feuern die Kundalini sehr stark an (!). Das zumindest konnte ich dem Tagebuch eindeutig entnehmen.

Die Channelings (Downloads, Automatic Writings) sind offenbar nicht von der Stärke der Kundalini abhängig, sondern scheinen mit dem Vibrations-Modus zusammenzuhängen. An Tagen, wo morgens die Vibrationen besonders stark waren, habe ich auch immer Downloads gehabt. Die Vibrationen wiederum scheinen nicht unabhängig von der Kundalini zu sein. Nur selten habe ich sie ohne Kundalini – aber sie können eben auch OHNE Kundalini auftreten! Was die Vibrationen genau sind, weiß ich nicht. Es fühlt sich aber so an, dass der gesamte Körper, jede einzelne Zelle, in einer höheren Frequenz schwingt.

Ich werde das Tagebuch jetzt nur noch sporadisch weiterführen. Nicht mehr täglich, sondern immer dann, wenn mir was berichtenswert erscheint.