Fünf Jahre erwachte Kundalini – Zwischenfazit

Das, was wir am meisten brauchen und was uns die meiste Kraft gibt, ist wahrscheinlich auch das, wovor wir uns am meisten fürchten. Diese Furcht zeigt, daß wir unsere Verantwortung leugnen, aktive Mitschöpfer der Welt zu sein, denn die Kundalini-Kraft ist es, die uns zu Schöpfern macht. (Rosalyn L. Bruyere)

Als vor 2015 meine Kundalini während einer nachmittaglichen Meditation meinen Körper durchschüttelte, dachte ich, ich hätte einen epileptischen Anfall, so heftig war das. Andererseits war ich bei vollem Bewusstsein und als ich dann erschrocken aufgesprungen bin, war alles schlagartig vorbei. Das sprach nicht für einen epileptischen Anfall. Dennoch setzte ich erstmal ein paar Tage mit dem Meditieren aus, weil ich da einen Zusammenhang vermutete. Mit der nächsten Meditation, die ich irgendwann wieder wagte, passierte dasselbe, nur stärker als beim 1. Mal. Diesmal schoss eine elektrische Stoßwelle durch meinen Körper, hinauf bis in den Kopf, was zu heftigem Kopfschütteln und Kopfnicken führte, gegen das ich nichts tun konnte, das passierte einfach. Gleichzeitig hatte ich heftiges Herzrasen, vermutlich aber wegen des Schreckes.

Jetzt wollte ich wissen, was das sein könnte und postete mein Anliegen in einem Meditationsforum, da ich mir sicher war, dass das irgendwas mit meinen Meditationen zu tun hat. Tatsächlich verwies eine der Antworten auf die Möglichkeit einer erwachten Kundalini, ein Begriff von dem ich bis dahin noch nie etwas gehört hatte.

Mein nächster Schritt war, sich über die Kundalini und das Erwachen der Kundalini zu informieren. Ich war überrascht, wieviele Videos, Artikel und Bücher es zu dem Thema gab und was für Anstrengungen teilweise unternommen werden, um sie zu erwecken. Ich konnte die Aufregung um die Kundalini damals nicht verstehen, weil ich sie als unangenehm empfand, zumal sie mittlerweile, also bereits wenige Wochen nach ihrem Erwachen, mich auch ohne Meditation immer wieder durchschüttelte, vor allem, wenn ich auf dem Rücken lag und eigentlich schlafen wollte.

Ich hab mir dann einige Bücher über Kundalini gekauft und alle Videos geschaut, die zu dem Thema damals verfügbar waren. Jetzt verstand ich, warum ich diese, als spastisch empfundenen Anfälle hatte und was diese Energie mit uns und in uns macht. Und ich verstand, dass sie etwas Gutes ist, das mich heilen wird. Ich konnte dann wieder entspannt Meditieren, da ich nicht mehr besorgt war. Und wenn sich die Kundalini dann durch meinen damals noch energetisch ziemlich blockierten Körper kämpfte, blieb ich ruhig und ließ sie machen. Sie weiß, was sie tut, dachte ich und so denke ich heute noch.

2015 hatte ich übrigens auch meine ersten Klarträume und ich denke, dass die ebenfalls ein Ergebnis der erwachten Kundalini sind. Ich kannte Klarträume bis dahin nicht und auch da half mir die spirituelle Community weiter, vor allem das Klartraumforum. Noch im selben Jahr folgten dann die ersten außerkörperlichen Erlebnisse im Zusammenhang mit Schlafparalysen.

2016 nahm ich das erste Mal an einem Ayahuasca Wochenende teil. Ich hatte gehört, dass Ayahuasca Klarträume begünstigen soll und das war meine damalige Motivation, es zu probieren. Ich hatte bis zu diesem Zeitpunk noch nie irgendwelche psychedelischen Pflanzen oder Substanzen genommen und bin völlig naiv in einen Prozess hineingeschlidder, der bis heute anhält und der wichtigste und heilsamste Prozess in meinem ganzen Leben ist. Klarträume habe ich durch Ayahuasca nicht häufiger, aber meine Psyche und meine Seele werden mehr und mehr geheilt und von dem Ballast der letzten 60 Jahre befreit. Diesen Weg gehe ich weiter, weil er gut für mich ist, so wie ich auch das Klarträumen immer mal wieder trainiere, da es ebenfalls etwas ganz Besonderes und Wertvolles ist.

Warum erwähne ich das mit dem Ayahuasca?

Ayahuasca und Kundalini gehören zusammen. Ayahuasca lässt uns energetisch aufblühen, mehr noch, es lässt uns energetisch explodieren. Und diese Energie, die wir während des Wirkens der Medizin spüren und körperlich erleben, ist Kundalini in ihrer Reinstform. Sie ist sehr mächtig, während der Ayahuasca Zeremonien und körperlich so präsent, dass ich erst 2019, während einer meiner intensivsten Ayahuasca Wochenenden, erkannt habe, dass die Kundalini eine bewusste Energie ist, nicht einfach nur Bio-Strom, der durch unseren Körper fließt.

Die Kundalini ist eine bewusste Wesenheit, die nur und ausschließlich für uns da ist. Sie heilt uns, gibt uns Stärke und beschützt uns!

Gerade bei den Ayahuasca Zeremonien, wo nicht selten 30-40 TeilnehmerInnen mit ihren teils negativen Energien nur so um sich werfen und man immer wieder dämonisch anmutenden Energien begegnet (nicht nur von anderen, auch von einem selbst) hat sich meine Kundalini als sehr zuverlässige Schutzpatronin erwiesen.

Ich erinnere meine Mai-Zeremonie 2019, wo sehr viele TeilnehmerInnen auf sehr engem Raum waren – energetisch also maximal ungünstig – und bereits während des kollektiven Reinigunsprozesses, vor allem aber nach der Einzelvergabe der Medizin Yopo, die definitiv das ultimative Mittel ist, um sich von festsitzenden Energien und negativen Anhaftungen zu befreien, der Raum geradezu kochte und erfüllt war mit Energien aller Art, vor allem dunklen und als dämonisch empfundenen Energien. Der Schamane hatte alles im Griff und orchestrierte diese Energien, bzw. transformierte sie mit seiner Musik. Ich lag visa vi von ihm und konnte bei dem Treiben entspannt zusehen, während ich mir einen Schutzkokoon aus meiner Kundalini erschaffen hatte, in dem ich ruhte und in dem mir keine, wie auch immer geartete Energie, etwas anhaben konnte. Ich saß da, wie ein leuchtender Buddha, die Augen geschlossen und eingehüllt in Orange-Gelbes Licht und genoss die wundervolle Energie, die meinen Körper und Geist durchströmte, während um mich herum der Wahnsinn tobte.

Mit jedem Ayahuasca Retreat wurde mein Körper energetisch durchlässiger, fielen die energetischen Blockaden und konnte die Kundalini besser fließen und ihr Werk vollbringen. Dabei hatte ich sehr lange ein großes Problem mit ihr, während der Ayahuasca Zeremonien. Ich spürte jedesmal diese enorme Energie, die sich in mir ausbreitete, aber weil sie so ungewöhnlich stark und auch mit teils bizarren und düsteren Visionen verbunden war, hielt ich sie für eine Fremdenergie, die ich auskotzen und loswerden musste. Aber jedes Mal, wenn ich versuchte, sie hinauszubefördern, bekam ich telepathisch mitgeteilt, dass ich sie nicht auskotzen könne, weil sie ein Teil von mir ist. Ich wehrte mich dagegen und wähnte ein dämonisches Wesen, dass mich manipulieren und beherrschen will, einfach, weil diese Energie so stark war und ich die Kundalini ja ohne Ayahuasca nie als so stark empfunden hatte.

Dann kam Dezember 2019 das entscheidende Retreat, wo ich darum bat, zu erfahren, wer oder was diese Energie ist. Ich bettelte regelrecht um die Hilfe des Universums, Gottes, oder wie immer man diese höhere Instanz nennen will, weil mich der Gedanke, von einem derart powervollen Wesen besetzt zu sein, anfing zu beunruhigen. Ich nahm nach dieser eindringlichen Bitte das Ayahuasca und ging in meinen Prozess. Die Reinigungsphase war extrem, eine der intensivsten, die ich erinnere. Ich dachte, nun alle meine „Dämeonen“ in den Eimer befördert zu haben, da spürte ich wieder diese krasse Energie in mir aufsteigen und wieder verbunden mit bizarren, grellen Visionen. Ich wiederholte meine Bitte, zu erfahren, wer oder was diese Energie ist und beruhigte mich erstmal selbst, da Angst ein schlechter Berater ist. Kaum hatte ich mich beruhigt, wurde alles schön, die Farben, das Licht, einfach alles.

Dann bekam ich die Antwort. Vor mir baute sich eine weiße Schlange auf, mit einem rot-violetten Oberkörper und einem Drachenkof. Sie saß aufrecht und schaute mich mit leuchtenden, goldenen Augen an. Gleichzeitig war die Energie so stark, wie ich sie noch nie vorher empfunden hatte. Ich wußte in diesem Moment, dass es das Wesen ist, dass mich die letzten 20 Zeremonien in Angst und Schrecken versetzt hatte und das dieses Wesen meine eigene Kundalini ist. Und deswegen konnte ich sie auch nie auskotzen, weil sie ein Teil von mir ist. Die bizarren, teils dunklen Visionen, die tatsächlich immer etwas schlangenartiges hatten, entstanden durch die Angst, die ich dabei hatte, weil ich diese alles einnehmende Energie rational nicht einordnen konnte.

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Jetzt saß sie vor mir, eine weiße Schlange mit rot-violettem Kopf und goldenen, durchdringenden Augen. Sie und ich waren Eins, das wusste ich in diesem Moment und ich spürte es auch. Es war eine derart starke Energie, das ich das Gefühl hatte, damit Universen erschaffen zu können!

Auch wusste ich in dem Moment, dass mich diese Energie, dieser Drachen, immer beschützen wird und das tut er (sie) tatsächlich.

Wenn ich jetzt Ayahuasca nehme, habe ich keine Angst mehr vor diesem Schlangenwesen. Ich begrüße es und lasse es seine heilvolle Arbeit verrichten. Interessant ist die Beobachtung, das jedesmal, wenn sich die Schlange in mir manifestiert, ich mich fühle, wie eine Schlange, bzw. wie ein Mensch in einem Schlangen-, oder Drachenkörper. Ich setzte mich dann aufrecht hin und habe den starken Drang, mich zu verrenken und alle Gliedmaßen zu bewegen. Ich habe regelrecht das Gefühl, im falschen Körper zu sein. Gleichzeitig scheint diese sehr starke Energie bei anderen Teilnehmern den Reinigungsprozess auszulösen, denn jedesmal, wenn ich zur „Schlange“ werde, bricht im Raum das große Kotzen los – was gut ist. Denn durchs Erbrechen lösen sich energetische Blockaden und die Energie kann besser fließen und uns heilen.

Ja, die Kundalini-Schlange, sie heilt und beschützt. Als ich Ende 2019 durch eigene Unaufmerksamkeit Betrügern auf den Leim gegangen bin und viel Geld verloren hatte, bin ich in einer sehr intensiven Zeremonie mit LUCAS In meine Kundalini gegangen und habe manifestiert, dass die Betrüger mir mein Geld zurückzahlen. Heute habe ich alles bis auf den letzten Cent zurück – der einzige von all ihren Opfern, der sein Geld zurückbekommen hat! Bei einem anderen Erlebnis, im Sommer 2019, wo ich gemobbt wurde, machte ich dasselbe und manifestierte einen Umstand, der die Mobberin entlarvt und bereits einen Tag später kamen von völlig unerwarteter Seite Beweise zutage, die ihr boshaftes Tun bloßlegten.

Als ich auf eine wichtige Entscheidung eine JA/NEIN Antwort brauchte, aktivierte ich per Visualisierungstechnik meine Kundalini und kodierte im Geiste die JA-Antwort mit einer 4-stelligen Zahl. Die NEIN-Antwort war die gleiche Zahl, um 1 Wert höher. Eine halbe Stunde später, auf dem Weg zur Arbeit, sehe ich ein Nummernschild mit dem JA-Code. Wie wahrscheinlich ist es, innerhalb von 30 Minuten, per Zufall einem erdachten, 4-stellige Zahlencode zu begegnen? Noch dazu war es keine “Engelszahl“, also 1111 oder 2222, denn die sind recht häufig, weil sehr beliebt. Und ich verwende auch keine Zahlen, die mit „19“ anfangen, da viele Autobesitzer sich ihr Geburtsdatum als Nummernschild machen lassen. Dieses JA/NEIN Spiel mit 4-stelligen Zahlencodes betreibe ich seitdem regelmässig und sehr erfolgreich. Es funktioniert aber nur, wenn ich beim Stellen der Frage und Kodieren der Antworten in die Kundalini gehe.

Die Kundalini ist die Verbindung zum Universum, zum Göttlichen und das hört uns immer zu!

Apropos göttlich. Ich erinnere einen sehr starken Kundalinschub, als ich 2017 zur Weihnachtsandacht in der Kirche war (ich glaube das 1. Mal, dass ich zu Weihnachten in der Kirche war). Und als der Chor „Es ist ein Ros entsprungen“ sang, war das so schön, dass die Kundalini wie eine Rakete durch meinen Körper schoss. Ich hab dann erstmal nichts mehr realisiert, sondern war für Minuten in Licht gehüllt und paralysiert. Wunderschön!

Hab keine Angst vor der Kundalini. Sie will nichts Böses, im Gegenteil.

Je mehr energetische Blockaden wir haben, desto schwieriger ist es für sie, ihr Heilpotential auszuspielen. Die Kundalni kann nicht nur ein bisschen, sie kann nur 100 Prozent und da muss man dann halt durch. Hat man sich aber irgendwann durch Yoga, Ayahuasca oder auch Sex (starker Blockadenlöser!) energetisch durchlässig gemacht, dann ist die Kundalini äußerst angenehm und wohltuend. Sie ist wie ein stundenlanger Orgasmus, ohne die ermüdende, sexuelle Komponente. Die Energie, die dann fließt, ist dieselbe wie beim Orgasmus.

Viren scheinen diese starke Energie nicht zu mögen (Tschüß Corona!). Seit meine Kundalini aktiv ist, habe ich keine Erkältung mehr gehabt. Und wenn mich Verspannungen heimsuchen, dann lenke ich die Kundalini in den verspannten Körperteil und der Schmerz geht augenblicklich weg. Auch Kundalini-Reiki, bei sich selbst oder bei anderen, ist mit einer aktiven Kundalini möglich. Wobei man aufpassen muss, dass man dadurch eine noch schlafende Kundalini nicht gewaltsam weckt. Sie entscheidet selber, wann sie in einem erwachen und aktiv werden will. Ich mache Kundalini-Reiki daher nur bei Leuten, wo ich weiß, dass ihre Kundalini bereits erwacht ist und weise sie auch auf die Risiken hin.

Ich forciere die Kundalini nicht. Wenn ich sie brauche, zum Beispiel zum Manifestieren, oder weil ich auf etwas eine Antwort brauche, dann bitte sie aufzusteigen. Und entweder tut sie es, oder sie tut es nicht.

Die Kundalini ist eine bewusste Energie, die Energie unserer Seele. Sie allein weiß, was gut für uns ist.

Es gibt einige Berichte von mir, die alle im Zusammenhang mit einer aktiven Kundalini stehen. In meiner Klartraum-Rubrik findet ihr sogenannte Hypnagogie-Reports, die allesamt im Zusammenhang mit Kundalini-Erlebnissen stehen.

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