Klartraum-Bericht vom 03.06.2019

Katzendämonen (astral)

Ich wache aus einem Traum auf und liege paralysiert im Bett in meiner Ferienwohnung und friere. Es springen plötzlich zwei Katzen auf mein Bett. Reflexartig streichle ich sie, wohl wissend, dass sie nur Illusion sind, denn die Fenster sind zu und in der Wohnung leben keine Katzen. Eine Katze kriecht unter die Decke, die andere macht es sich an meiner Seite bequem. Ich denke im ersten Moment, dass das meine beiden sind, die mich astral in Portugal besuchen. Ich halte die Augen geschlossen, um die Illusion nicht zu zerstören und schmuse mit der Katze neben mir. Sie fasst sich total echt an und warm und ich bin bei vollem Bewusstsein. Jetzt kommt die andere unter der Decke hervor. Die Katze neben mir haut eifersüchtig nach der anderen. Ich will die Agrokatze vom Bett schubsen, als sie sich schmerzhaft in meinem Arm festkrallt und schrill zu wimmern anfängt. Jetzt wird es mir zu blöd und ich schubse beide Katzen vom Bett. Sie jammern surrealistisch grell und fauchen, dann lösen sie sich in Luft auf. Katzendämonen …

Ich muss zur Toilette, stehe auf und gehe durch die dunkle Ferienwohnung zur Toilette. Das Toilettenbecken ist am falschen Ort, sonst sieht alles so aus, wie gewohnt. Ich denke, egal, ich muss dringend pinkeln. Ich will Wasser lassen, aber es kommt nichts. Ungewöhnlich für Träume, da kommen sonst immer ganze Wasserfälle, auch wenn es nicht wirklich was bringt. Ich überlege, ob ich evtl. die ganze Zeit astral unterwegs bin, auch schon während des Katzenerlebnisses? Ich kann mich auch nicht daran erinnern, dass sich die Schlafparalyse aufgelöst hatte und außerkörperliche Erlebnisse sind typisch für Schlafparalysen.

Astralreise
Ich weiß, dass ich mich astral nur durch meine Vorstellungskraft an jeden Ort der Welt versetzen kann und denke an die Stadt Wien. Keine Ahnung, warum Wien, was anderes fällt mir gerade nicht ein.

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Im selben Moment bin ich zu nächtlicher Zeit auf einem großen Platz mit alten Häusern drum herum. Es sind viele Menschen auf diesem Platz und ich schaue mir an, was sie so machen. Es ist mild. Es gibt Paare, die Hand in Hand flanieren, Strassenmusiker, Verkäufer. Einer verkauft Kabel. Er hat sie um die Gliedmaßen einer Puppe gewickelt und immer wenn jemand etwas Kabel kauft, wickelt er ein paar Meter ab. Als er auf diese Weise den Kopf freilegt, sehe ich, dass es keine Puppe, sondern ein Mensch ist. Schräg, denke ich, in was für einer Welt bin ich hier gelandet?

Ich laufe weiter und habe plötzlich eine sehr schöne Melodie im Kopf, die von einer Frau gesungen wird. Ich laufe eine beleuchtete Treppe hinauf in ein Klamottengeschäft, als ich die Idee habe, dieses Lied von einem Chor singen zu lassen. Es kommen immer mehr Stimmen dazu, bis es ein großer Chor ist, der das Lied singt. Es klingt göttlich, ein anderes Wort fällt mir dafür nicht ein. Ich beschließe, im Wachleben einen Chor zu gründen und nur noch solch schöne Musik zu machen. Derweil schaue ich mir die Klamotten an, die uninspiriert langweilig sind. 

Ich muss immer noch dringend auf Klo und beschließe, mich wieder in meine Ferienwohnung zu beamen. Ich laufe die Treppe hinunter auf den Platz und fliege ca. 10 Meter senkrecht nach oben, um mir noch einmal alles aus der Vogelperspektive anzuschauen. Schöne Stadt und so friedlich! Ich denke an meine Ferienwohnung und wache unmittelbar dort auf.

Ich traue dem Frieden nicht, da vorhin auch alles so echt aussah und mache einen Hand-RC. Sieht gut aus, fünf wohlgeformte Finger. Ich gehe abermals zur Toilette und diesmal ist das Becken am richtigen Ort. Auch mit dem Pinkeln klappts. Ich scheine wieder in der „Realität“ abgekommen zu sein und lege mich erneut schlafen. Es ist immer noch kühl in der Wohnung. Die Uhr zeigt 3:52 Uhr.

Es folgen zwei Klarträume, in denen ich einer verstorbenen Verwandten begegne.

Ich laufe eine Strasse entlang, als ich im Augenwinkel jemanden neben mir sehe. Es ist eine vor vier Jahren verstorbene Verwandte. Ich bin sofort klar. Sie ist etwa in dem Alter, in dem sie gestorben ist, nur dass sie in dieser Begegnung sehr gesund aussieht. Sie lächelt mir zu und sagt „Hier können wir miteinander reden“. Ich gehe auf sie zu und wir umarmen uns. Ich frage sie, wie es ihr geht und sie sagt, dass es ihr hier gut gehe. Ich frage sie, was sie so mache, den ganzen Tag und sie antwortet, nichts besonderes, dies und das. Wir laufen weiter die Strasse entlang und ich frage ich sie, ob sie zaubern könne? 

Sie bleibt stehen und schaut mich überrascht an, als würde ich ihr die dümmste Frage der Welt stellen. Jeder könne das hier, es gäbe sogar eine jährliche Zauberolympiade. Es gibt z.B. den Lunazauber, da muss man „luna-luna“ sagen und sich etwas vorstellen. Ich will gerade das Zauberwort aufsagen, da stoppt sie mich. Der Lunazauber sei mächtig, da spielt man nicht einfach mit herum. Sehr mächtig sei der Krokodilzauber, der wird mit dem Wort „rahar-siebensieben“ ausgelöst. Dann pixelt sich der Traum auf.

Es folgt ein längerer Trübtraum, in dem ich erneut klar werde.

Erneute Begegnung

Als ich zur Seite schaue, ist wieder meine verstorbene Verwandte da. Sie lächelt mir zu und ich werde wieder unmittelbar klar. „War schön vorhin mit dir zu quatschen“, sagt sie. Wieder umarmen wir uns und geben uns freundschaftliche Küsse auf die Wangen. Sie trägt einen auffallend roten Lippenstift, der ihr nicht steht. „Ich möchte dir ein paar Freunde vorstellen“: sagt sie lächelnd und zählt Namen auf. „Ne, den doch nicht, der ist zu anstrengend“. Gerade wollen wir los, zu ihren Freunden, da trübe ich ein. 

Telepathisch kann ich aber noch Kontakt zu ihr halten. Ich liege wach, aber mit geschlossenen Augen auf dem Bett und frage sie, ob sie mir Klarträume induzieren kann. Nein, das könne sie nicht, das müsse ich schon selber tun. Sie könne mich aber weiterhin in meinen Träumen besuchen. Dann bricht der Kontakt ab.

Nach mehreren Wochen ohne Klarträume, eine erfolgreiche Nacht.

Klarträumen lernen