Klartraum-Bericht vom 07.11.2015

Immer wieder durch Wände

Trübtraum:

Ich stehe an der Hafenmole der kleinen Dänischen Stadt Svaneke. Ich schaue aufs Meer und bin völlig fasziniert über die Farbenpracht und die Detailgenauigkeit bis weit an den Horizont. Es sind zahlreiche Boote und Schiffe auf dem glitzernden Meer, alle sind rot. Der Himmel ist hellblau und geht in ein Weiß über, dass auch Teil des Meeres wird. Die ganze Szene ist in gleißendes Licht gehüllt. Ich weiß sofort, dass das nur ein Traum sein kann, mache aber vorsichtshalber einen Hand-RC, der positiv ausfällt.

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Klartraum:

Ich freue mich total und dann passiert das, was in letzter Zeit dauernd passiert – ich sehe nur noch Weiß um mich herum. Als ich anfange meinen physischen Körper wieder zu spüren, sage ich zu mir selbst, dass ich das nicht akzeptiere! Ich laufe mit dem Rest meines Traumkörpers in Gedanken weiter an der vermeintlichen Mole entlang, obwohl ich nichts sehe, außer Weiß, und tue so, als würde der Traum weitergehen. Sehr schnell spüre ich meinen im Bett liegenden Körper nicht mehr und die Traum-Sicht kommt auch wieder. Aber ich bin nicht mehr am Hafen, sondern in einem kleinen Hotel.

Ich befinde mich in einem Flur, der komplett holzvertäfelt ist. Nur die Decke ist gelber Putz, der Boden aus dunkelgrünem Bodenbelag. Mir kommt eine Familie entgegen (Vater, Mutter, Tochter) und weil der Gang so eng ist und sie mich scheinbar nicht sehen, verschwinde ich rechts durch die Wand in einen kleinen Raum. Es ist kein Zimmer, eher eine Kammer, aber es brennt Licht und ich kann alles genau sehen. Die Kammer ist komplett leer. Ich gehe abermals durch eine Wand, diesmal die Wand unmittelbar vor mir. Ich gelange in ein Zimmer, in welchem offenbar die Tochter der Familie gerade angekommen ist und ihre Klamotten in den Schrank hängt.

Auch ihr Zimmer ist, wie der Flur, komplett mit dunklem Holz vertäfelt und auch hier die Zimmerdecke Gelb und der Boden Dunkelgrün. Ich schlüpfe abermals durch eine Wand und lande wieder im Flur. Ich gehe den Gang entlang, bis ich an der Rezeption ankomme. Dort steht hinter dem Tresen eine kleine, untersetzte, etwas ältere blonde Frau, die lächelnd vor sich hinarbeitet. Ich stelle mich vor sie hin, aber auch sie scheint mich nicht zu sehen, obwohl sie zwischendurch in meine Richtung schaut. Ich bin in diesem Traum eine Art unsichtbarer Geist. Ich mache mir den Spaß und klatsche ihr auf den Hintern, der auch deutlich zu spüren ist, aber sie reagiert nicht, ich existiere nicht!

Jetzt will ich raus aus dem Hotel, weiß aber nicht wo der Ausgang ist und habe auch keine Lust, ihn lange zu suchen. Ich nehme diesmal eine andere Wand, von der ich vermute, sie könnte eine Außenwand sein und bleibe drin stecken. Meine Hände sind bereits draußen, die sehe ich schemenhaft durch die Wand, aber der Rest steckt fest. Mit aller Kraft zwänge ich mich durch die massive Wand und lande in einer völlig anderen Welt.

Es ist eine Welt, wie ich sie in einem anderen Klartraum schon mal erlebt habe. Alle Gegenstände, Häuser Straßen, Bäume – einfach alles – ist auf die Landschaft nur aufgedruckt. Während das letzte Mal in dieser 2D Welt ein Typ mit einem Skateboard über die aufgemalten Straßen sauste, gibt es diesmal als einziges 3D-Element ein Haus aus Pappe, welches sich von selbst immer wieder auf- und abbaut. Alles ist, wie schon die Szenen im Hotel, sehr fein aufgelöst und von bestechendem Realismus. Ich freue mich, wieder in dieser lustigen 2D-Welt zu sein und schaue mir das bizarre Schauspiel eine Weile an. Dann beschließe ich zu verschwinden, diesmal durch die Decke (Wände hatte ich schon genug :)). Ich startete den Kopf zuerst nach oben und bleibe in der Decke stecken. Da die Beine in der Luft baumeln, kann ich mich diesmal nirgendwo abstützen und hänge völlig hilflos im schwarzen Nichts fest. Dann werde ich wach. Es ist 7:30.

Klarträumen lernen