Klartraum-Bericht vom 10.11.2016

Die 9 Inkas

Trübtraum:
Ich bin auf einer Feier meines Arbeitgebers. Wir befinden uns in einem Veranstaltungsraum, wo Essen ausgeteilt wird. Wir stellen uns alle in eine Schlange und jeder bekommt was auf seinen Teller. Die Schlange ist sehr lang und als ich endlich dran bin, ist keiner meiner Kolleginnen und Kollegen mehr da. Ich erkenne den Traum und werde klar.

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Klartraum:
Ich stelle den Teller beiseite und schaue mich um. Es stehen Tische in dem Raum und die Leute feiern ausgelassen. Das Publikum erinnert an ein Bierzelt. Ich begebe mich in den zweiten Raum. Dort sind vorwiegend jüngere Leute, auch einige schöne Frauen. Ich beschließe, den Traum zu erforschen und die Frauen nicht zu beachten, obwohl zwei echt süße dabei sind. Ich erlaube mir den Spaß und fliege eine Runde über die Tische und dann hinaus auf den Flur.

Der Flur ist ein weißes Bogengewölbe mit braunen Holztüren, die zu verschiedenen Räumen führen. Der Flur ist menschenleer. Ich öffne die erste Tür und finde alte Tonkeramik-Karaffen vor, die in Regalen lagern. Im zweiten Rum befindet sich eine Sauna und es strömt warme, trockene Luft heraus. Die Saunalandschaft ist einem afrikanischen Dorf nachempfunden und es gibt auch ein kleines Wasserbecken. Der dritte Raum ist mit Weinfässern gefüllt. Ich erinnere mich an meine Todo-Liste für den nächsten Klartraum und gehe wieder in einen Bereich, wo Menschen sind. Ich frage den erstbesten, ob man hier irgendwo Ayahuasca bekommen kann. Der jüngere Mann bejaht und bringt mich zu einer weiteren Tür.

Wir betreten den Raum. In dem loftartigen Zimmer ist ein großer Tisch mit allem möglichen Zeugs drauf. An dem Tisch sitzt ein Mann, um die 40, mit knallbuntem Hawaihemd. Ich erkläre ihm mein Anliegen und werde von ihm genau befragt. Ob ich weiß was Ayahuasca ist, ob ich es schon mal genommen habe und wenn ja, mit wem. Ich erzähle ihm von dem kolumbianischen Schamanen und nenne ihm auch den Namen. Mit dem Namen kann er nichts anfangen, aber er schimpft auf die Kolumbianer und den ganzen Ayahuasca-Tourismus. Während er schimpft, sehe ich ein dickes Buch mit einem bunten Einband auf dem Tisch liegen. Ich denke es ist ein Comicbuch und blättere drin. Es stellt sich heraus, dass es ein Wörterbuch ist, oder eine Bibel. Die Texte sind auf Lateinisch, sehr klein gedruckt und in vier Spalten je Seite. Obwohl weitsichtig, kann ich alles sehr gut erkennen.

Der Mann erzählt mir, dass Ayahuasca nur von Inkas gegeben werden darf. Es gäbe 9 Inkas, die Ayahuasca geben dürfen, alle anderen Menschen seien dazu nicht autorisiert. Ich bin enttäuscht, weil ich mal ausprobieren wollte, ob Ayahuasca auch im Klartraum wirkt und werde wach.

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