Klartraum-Bericht vom 13.12.2016

Rundflug mit Gästen & Begegnung mit Zombie-Frauen

Um 5:00 Uhr aufgewacht und wieder eingeschlafen.

Trübtraum 1:

Ich bin in einem Gebäude, es ist der Morgen nach einer durchwachten Nacht. Wir sind ca 20 Personen, welche die Nacht zusammen gefeiert hatten. Ich bin von einem Spaziergang zurück gekommen und betrete den Frühstücksraum. Es ist kaum noch was zum Frühstücken da. Ich packe meine Sachen und gehe raus, möchte nach Hause. Der Weg führt einen steile Strasse hinauf, den Ort kenne ich nicht. Ich betrete ein Gebäude, in dem ein berühmter Musiker wohnen soll, aber innen ist nur eine Treppe zu sehen. Ich gehe die Treppe hinauf, sie will nicht enden. Ich erreiche schließlich nach einer gefühlten Ewigkeit den Dachboden, schaue mir die sehr fein aufgelösten und detailierten Dachbalken an und werde klar.

Klartraum 1:

Ich schaue aus dem Fenster. Das Gebäude ist sehr hoch (daher die vielen Treppen) und ich blicke auf eine Kleinstadt mit vielen alten Gebäuden. Das Fenster ist zu klein, um durchzupassen und so reiße ich mit meinen Superkräften einfach die gesamte Fensterfront weg. Dann springe ich runter. Während ich falle, trübe ich ein. Weißes Void. Ich falle und falle und falle, ein endloser Fall im weißen Nichts. Da weißes Void mein Freund ist, von dem aus ich neue Klarträume starten kann, konzentriere ich mich wieder aufs Fliegen und fange an mit den Händen Flügelschlag zu imitieren. Der Fall stoppt und ich fliege wieder aufwärts. Dann kommt die Sicht wieder.

Unter mir ist die Stadt. Ich möchte mir einen Spaß erlauben und fliege wieder dorthin, von wo ich losgelaufen war. Jetzt sehe ich, dass das Partyhaus auf dem Lande ist, umgeben von grünen Wiesen. Ich fliege um das Gebäude herum. Einige der Partyfreunde sind im Garten und schauen zu mir nach oben. Sie lachen. Ich lande und gehe in das Haus hinein. Ich betrete einen Raum mit Sesseln und einem großen Tisch, an dem einige Leute sitzen. Ich starte wieder einen kleinen Flug. Es ist mehr ein Schweben. Über den Tisch und die Sessel, zur Unterhaltung der Anderen. Dann fliege ich aus der Terrassentür hinaus über die wunderschöne Landschaft.

Unter mir sehe ich verschiedene Menschen. Zwei Frauen sind auf einem Feldweg unterwegs, etwas weiter weg spielen 2 Kinder. Ich fliege zu ihnen, sie schauen hinauf und sind ganz aufgeregt, dass da einer fliegt. Ich lande und frage sie, ob sie eine Runde mitfliegen wollen. Es sind Geschwister, ca 5 Jahre alt, ein Junge und eine Mädchen. Ich sage ihnen, dass sie sich umgekehrt auf meinen Rücken setzen und sich an meinem Gürtel festhalten sollen. Sie setzen sich hintereinander auf meinen Rücken. Der Junge hält sich am Gürtel fest, seine Schwester an ihrem Bruder.

Wir fliegen los, mit gedrosseltem Tempo wegen meiner Fluggäste. Wir fliegen zunächst in der nahen Umgebung umher. Sie winken den Frauen auf dem Feldweg zu und haben eine Menge Spaß. Wir fliegen auf eine Kirche zu. Es ist eine neuzeitliche Kirche aus Sichtbeton. Ich leite die Kinder an, sich sehr gut festzuhalten und sause im Sturzflug hinunter, durch das offene Kirchenportal hindurch, in den Gottesdienstraum. Beim Durchfliegen des Portales achtete ich sehr genau auf meine Flughöhe, wegen meiner Gäste auf meinem Rücken.

Es findet in der Kirche gerade kein Gottesdienst statt, sondern irgendeine Veranstaltung. Im langsamen Flug gleiten wir dicht über den Köpfen der vornehmlich jungen Leute hinweg, auch Kinder sind dabei. Einer der Kinder, ein kleiner, dicker Junge, hat ein Gewehr und schießt auf uns. Ich kann nicht erkennen, ob es ein Spielzeuggewehr ist, jedenfalls wird niemand verletzt. Auch wenn uns sein Gewehr nicht verletzt hat, macht mich seine Handlung wütend. Ich sause in hohem Tempo auf ihn zu, die Kinder auf meinem Rücken fallen fast herunter, und schlage ihm das Gewehr aus der Hand. Das Gewehr fliegt im weiten Bogen durch den Raum und auch der Junge macht einen großen Satz nach hinten. Er rappelt sich aber wieder auf und lacht verlegen. Ich muss lernen im Klartraum meine Kräfte zu dosieren, denke ich. Meine Fluggäste sind erschrocken und ich entschuldige mich für den Ausfall, aber Schießen ginge halt gar nicht, erkläre ich ihnen.

Wir verlassen die Kirche, wie wir gekommen sind. Draußen fliegen wir über Bäume, die in saftigem Grün stehen. Auf einem Baum, hoch oben, ist ein großes Spielzeugauto auf einem Ast – wie immer es dorthin gekommen ist? Ich fliege mit den beiden dorthin und wir setzen uns hinein. Es ist aus Metall und aus den Farben Gelb, Rot und Blau. Der Ast biegt sich empfindlich, wir sind zu schwer. Ich starte erneut und komme an einen See. Dort spielen weitere Kinder. Zwei Mädchen schauen nach oben, die Kinder auf meinem Rücken rufen ihnen irgendetwas zu. Die Mädchen winken. Wir verlassen die ländliche Gegend und fliegen in Richtung Stadt.

Unter uns ist dichter Verkehr, dem Sonnenstand nach früher Nachmittag. Ich drehe eine große Runde und merke, wie mir die Traumkraft ausgeht. Ich kann die Flughöhe immer schwerer halten, es ist die Kraft der Gedanken, die nachlässt. Ich möchte die Kinder noch nach Hause bringen, bevor der Traum endet, aber ich schaffe es gerade noch bis zum Stadtrand. Ihr Haus, von wo wir losgeflogen waren, ist aber bereits zu sehen. Ich werde wach.

Es ist 6:58. Dem einleitenden Trübtraum war ein weiterer TT vorangegangen. Ich schätze dennoch die Länge des Klartraumes auf gute 60 Minuten. Auch kann ich mich an viele Details nicht mehr erinnern, vor allem aus der Startphase des KTs, bevor ich die Kinder Huckepack genommen habe. In dem Haus habe ich noch andere Dinge gemacht, die ich aber nicht mehr erinnere. Ich lege mich nach dem Protokollieren des Traumes um 7:30 noch einmal hin. Habe sehr klare Hypnagogien von Island. Ich genieße die Bilder und schlafe ein.

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Trübtraum 2:

Ich bin in einem Appartement in einer fremden Stadt. Ich bin dort nur zu Besuch. Im Treppenhaus ist Lärm. Ich öffne die Wohnungstür, aber sehe nur eine ältere Frau die Treppe hochkommen. Sie sieht aus, wie eine Zeugin Jehovas und sie ist sehr blass. Ich schließe die Tür wieder und entdecke eine Nachricht. Es ist ein kleines Briefmarkenheftchen, aber statt Briefmarken ist eine Nachricht einer guten Freundin drin: „I broke with my father. Bye-bye daddy, my new daddy is Ranaan“. Ich denke, was soll das, du kannst nicht einfach mit deinem leiblichen Vater brechen, nur weil du jetzt neue Freunde kennengelernt hast (sie ist im wirklichen Leben viel astralmässig unterwegs).

Die Nachricht geht noch länger, aber ich werde am Lesen gehindert. Eine sehr hässliche, übergewichtige ältere Frau sitzt plötzlich vor mir und streicht über meine Knie. Sie sieht mehr tot als lebendig aus. Alles ist grau an ihr, ihre zerzausten Haare, ihr alter, ausgeleierter Pullover, ihre Schlabberhose, ihre Haut und ihre Augen, die pechschwarz sind und keine erkennbaren Pupillen haben. Das rechte Auge ist zudem blutunterlaufen. Ich frage, wie sie hier herein gekommen ist. Sie antwortet, „Du weißt ganz genau, wie wir das machen“ und streicht weiter über meine Knie. Ich stoße ihre Arme weg und frage „wir?“. In dem Moment spricht mich eine jüngere Frau an, ebenfalls eher tot als lebendig ausschauend. Sie hat lange schwarze Haare, fahle Haut, ebenfalls leicht blutunterlaufene, schwarze Augen und schwarze Klamotten an. Sie sitzt auf der Fensterbank rechts von mir.

Klartraum 2:

Ich frage, was sie von mir wollen, jetzt wissend, dass ich träume und es sich um ungebetene Besucher von wo auch immer handelt. Die schwarzhaarige antwortet, ich könne ihnen Informationen besorgen, die sie gerne hätten. Ich traue ihnen nicht und sage, dass das mein Traum ist und ich entscheide, ob ich jemandem Informationen geben will, oder nicht. Ich beschließe aufzuwachen. Ich mache das, was mich sonst immer unfreiwillig aus Klarträumen schubst und schließe die Augen. Ich höre sie noch etwas sagen, werde dann aber wach. Interessanterweise sprachen beide Englisch.

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