Kundalini-Tagebuch 2021

Ich habe beschlossen, ein öffentliches Kundalini-Tagebuch zu führen. Bei immer mehr Menschen erwacht die Kundalini und ich fühle mich so verbunden mit ihnen, dass ich meine Erfahrungen und Erlebnisse mit ihnen teilen möchte.

März

10.03.2021
Ich wache um 6:30 nach einer traumreichen Nacht auf und spüre immer noch die starke Energie, die bereits in der Nacht meinen kompletten Körper eingenommen und mir einige sehr schöne Momente im violett-silbernen Licht meiner Seele geschenkt hatte. Ich stehe auf, füttere meine Katzen und lege mich wieder hin – auf den Rücken, die Handflächen nach oben gerichtet, Schlafmaske über den Augen. Die Energie ist sehr schnell wieder auf dem Peak der Nacht und obwohl ich die Augen gut verdeckt habe, stellt sich ein orangenes, helles Licht ein. Ich spüre zunehmend mein Ego verblassen und meine Seele in mein Bewusstsein dringen.

Nach kurzer Zeit bin ich komplett mit meiner Seele verbunden. Ich spüre ihre Liebe für mich, aber auch für die Menschheit insgesamt. Das Seelenbewusstsein ist das Bewusstsein der Meta-Ebene, das ist eine Ebene jenseits dieser 3. Dimension. Ich bin jetzt mein Seelenbewusstsein und nehme wahr, wie es wichtige Entscheidungen trifft und wie es die Entscheidungen immer mehr verfeinert und differenziert. Es sind tiefgreifende Entscheidungen, die ich nicht preisgeben werde, da sie zu persönich sind, aber sie entspringen der reinen Liebe für alles was ist. Die Energie nimmt eine weitere Stufe nach oben, als die Entscheidungen zur Manifestation freigegeben werden, anders kann ich es nicht ausdrücken.

Die Seele manifestiert offenbar, indem sie Entscheidungen fasst und diese dann zur Manifestation freigibt. Es ist im Nachhinein interessant zu beobachten, wie die Seele weiss, zu 100 Prozent weiss(!), dass es auch eintreffen wird, also die Manifestationen geschehen werden. Wie sagte mir eine Stimme bei diesem Retreat?

Damit aus einer Vision etwas Bleibendes wird, eine materielle Schöpfung, musst du sie in der materiellen Ebene verankern. Dazu musst du WISSEN, dass sie existiert. Nicht irgendwann in deiner Zukunft, sondern in deinem Hier und Jetzt. Es hat schon immer existiert und das weisst du mit voller Überzeugung. Keine Zweifel, kein nur daran Glauben! Glauben ist kein Wissen, nur mit Wissen manifestierst du.

Ich dachte, Ayahuasca hatte mir diese Lehre erteilt, aber es war wohl meine Seele.

Irgendwann muss ich aufstehen, da ich um 10 Uhr bei der Arbeit sein muss. Den tiefen inneren Frieden nehme ich mit und noch auf dem Weg zur Arbeit spüre ich die wundervolle Energie in meinem Nacken aufsteigen. Der Arbeitstag ist intensiv, aber die Dinge scheinen sich von selbst zu erledigen. Ich behalte diese Energie bis zum Abend und schließlich bis in die Nacht.

11.03.2021
Die Nacht war von tiefem, traumreichen Schlaf geprägt, noch traumreicher als die Nacht zuvor. Auch ein Klartraum war dabei, in welchem ich erst über dichten Regenwald und dann über meine Geburtsstadt geflogen bin. Es ist wieder 6:30, das schient meine neue Aufwachzeit zu sein, und wieder ist der Körper auf hohem Energielevel. Die Morgen-Kundalini ist diesmal allerdings “weicher”, als den Tag zuvor. Wie eine Feder streichelt sie meinen ganzen Körper, von aussen, wie von innen. Ich spüre völligen inneren Frieden. Ich bin diesen Morgen wieder mit meiner Seele verbunden, aber nicht so intensiv, wie den Tag zuvor. Das Ego ist deutliuch präsent und geht bereits den kommenden Tag durch. Typisch Ego, die Seele macht so etwas nicht. Sie ist pures Sein und reine Liebe.

Ich singe leise vor mich hin. Tiefes Einatmen und langes, leises Ausatmen und dabei Tönen, in allen Tonlagen. Es tut so gut, vor allem das tiefe Einatmen. Die Töne tuen ebenfalls gut und so liege ich auf der Seite, die Kundalini-Energie sehr präsent und töne leise vor mich hin. Zwei Sekunden tiefes Einatmen und 20 Sekunden langsam über die Stimmbänder ausatmen. Das geschieht automatisch, ich habe es mir nicht vorgenommen. Die Kundalini will das, sie weiss offenbar, dass es mir gut tut. Nach 10 Minuten bin ich komplett wach und bei voller Präsenz, stehe auf und beginne den Tag.

Ich beschließe ein Kundalini-Tagebuch zu führen und spüre, während ich das hier aufschreibe, die Energie durch meinen ganzen Körper meandern und den Nacken aufsteigen.

12.03.21
Energie beim Aufwachen präsent, aber nicht hoch. Im Laufe des Tages immer wieder kleine Kundalini-“Flämmchen”, aber nichts Erwähnenswertes dabei.

13.03.21
Ein typischer Kundalini-Morgen. Gegen 8 Uhr aufgewacht aus einer traumreichen Nacht, inkl. zweier kurzer Klarträume, bade ich in seidiger Energie und schaue mit geschlossenen Augen in das warme Licht zweier Kerzen . Leider zwingt mich ein natürliches Bedürfnis das Bett zu verlassen. Als ich mich wieder hinlege, ist die Energie kaum noch zu spüren. Um wieder in meinen Kundalini-Flow zu kommen, wende ich eine rein auf Visualisierung basierende Technik an, die ich in einer meiner ersten Ayahuasca-Sitzungen vor fünf Jahren gelernt habe. Sie funktioniert auf Anhieb und hat den Vorteil, dass man die Energie sehr gut dosieren kann. Stück für Stück kann man sich an das Level herantasten, dass man gerade haben möchte, wobei aussergewöhnlich starke Zustände, wie man sie vom Ayahuasca her kennt, damit nicht möglich sind. Es fehlt der Neurotransmitter DMT, welcher der Energie der Kundalini, dem Prana, den Turbomodus verleiht.

Als die seidige Energie meinen Kopf erreicht, ziehen sich die Gesichtsmuskeln zusammen. Ich entspanne sie wieder. Bei allen weiteren Visualisierungen tun sie das erneut und immer wieder entspanne ich, bis ich es irgendwann lasse – warum nicht mal die Gesichtsmuskeln trainieren? 🙂 Dann stehe ich auf. Die Kundalini hat mich in noch bessere Laune versetzt, als ich ohnehin schon war. Es regnet, aber in mir scheint die Sonne.

14.03.21
Starke Kundalini, nach einer traumreichen Nacht. Obwohl die Energie sehr präsent ist, hat sie dennoch etwas Weiches und Seidiges. Der ganze Körper ist erfüllt von ihr und versetzt mich in einen Zustand voller Glückseligkeit und in sich ruhender Zufriedenheit. Es ist Sonntag und ich kann dieses wundervolle Geschenk lange genießen. Selbst nach einem Bad in Salzwasser, das ich mir irgendwann gönne, ist sie immer noch stark und schwächt sich erst im Laufe des späten Tages ab. Als ich gegen 14 Uhr 40 Minuten Yoga-Nidra praktiziere, ist das innere Sichtfeld erfüllt von blau-violettem Licht, obwohl ich eine dichte Augenmaske trage.

15.03.21
Eine traumreiche, leider zu kurze Nacht, hab ich hinter mir. Im letzten Traum bin ich auf dünnen Stöckern durch ein tropisches Ferienresort stolziert und hab die bunten Vögel in den Baumkronen bewundert. Auch durchs Meer bin ich damit gelaufen. Ich schaute mir dann den Strand von der Wasserseite aus an, von oben, aus der erhöhten Perspektive. Dann wurde ich wach und was mir sofort auffiel, war der Vibrationsstatus. Der ganze Körper vibrierte fein. Man muss sich das als ein hochfrequentes Pulsieren einer jeden Körperzelle vorstellen, ein sehr angenehmes Gefühl. Dazu eine sanfte Kundalini. Ich blieb eine Weile so liegen und genoss es, doch dann musste ich aufstehen und den Tag beginnen.

In den Vibrationsmodus gelange ich immer häufiger und immer schneller. Er ist Voraussetzung für Astralreisen, sodass ich davon ausgehe, dass ich es bald kann, also, sie bewusst herbeiführen. Ich hatte schon Astralreisen, auch einige wenige willentlich herbeigeführte, aber komplett bewusst herbeiführen, wie es William Buhlmann oder Jürgen Ziewe seit Jahrzehnten machen und auch dokumentieren, das gelingt mir nur in besonderen Fällen, zum Beispiel wenn ich in der Schlafparalyse aufwache. Dann rolle ich mich aus meinem physischen Körper und gehe in meiner Wohnung spazieren. Manchmal verscheuche ich dabei auch Dämonen 🙂 Man glaubt gar nicht, was in der eigenen Wohnung alles so herumlungert – wer immer das dann bei mir vergessen hatte.

Heute ging das nicht, ich war auch schon zu wach. Aber so konnte ich den Vibrationszustand eine Weile genießen und noch einmal genau studieren, wie er sich anfühlt.

18.03.21
Ein “normaler” Kundalini-Morgen. Präsente, pulsierende Energie nach mehreren intensiven und ausserordentlich realistisch anmutenden Träumen, inkl. einem späten Klartraum. Wie immer werden erst die Katzen versorgt und dann lege ich mich noch einmal hin, um in mich zu gehen. Kein planendes und nervös mit Gedanken um sich werfendes Ego heute, ideal für ein paar Übungen.

Ich lege mich auf den Rücken und meine Hände aufs Sakralchakra, die Finger auf das Wurzelchakra gerichtet. Das mache ich sonst immer in den Morgenstunden beim Ayahuasa, um noch einmal die ganze Kraft der Kundalini zu spüren, heute probiere ich es ohne. Als ein Kribbeln im Wurzelchakra beginnt, klopfe ich in einem langsamen Rhythmus mit dem Zeigefinger auf das Wurzelchakra. Es reagiert mit sanften Energiewellen. Ich verstärke die Übung, indem ich einen weiteren Finger dazu nehme, was eine deutliche Steigerung bewirkt. Derart ermutigt, nehme ich jetzt die ganze Hand. Wie bei einem Trommelwirbel klopfe ich in einer schnellen Folge mit beiden Händen auf das Wurzelchakra. Die Energie rauscht schubartig durch meinen Körper und erreicht diesmal auch das Stirnchakra. Es leuchtet violett auf und dimmt dann wieder auf normale Helligkeit runter.

Ich gönne dem Körper eine Verschnaufpause.

Nach fünf Minuten wähle ich eine andere Technik, die Imaginäre Energieschaufel. Da die Kundalini bereits wach ist, an diesem Morgen, ist der Effekt recht stark, aber mir immer noch nicht stark genug. Ich möchte es schaffen, ohne irgendwelche Mittel, wie Ayahuasca, Cannabis oder Steppenraute, die Kundalini maximal zum Fließen zu bringen. Wenn ich es nicht heute schaffe, dann ein anderes Mal – ich habs nicht eilig. Die letzten Monate konnte ich nicht üben, weil sich mein Nervensystem erstmal an den neuen Energielevel, den ich in meinem Januar-Update bekommen hatte, gewöhnen musste. Mittlerweile habe ich kaum noch diese alles verbrennende Kundalini, sondern empfinde sie selbst bei starken Schüben als angenehm.

Erneut gönne ich mir eine Verschnaufpause.

Als letzte Übung wähle ich die, die mir Ayahuasca im November gezeigt hatte, als ich eigentlich hätte nachtrinken müssen, es aber nicht konnte, weil ich inmitten der Begleitung eines sehr schwierigen Prozesses war. Der Aya-Spirit verriet mir damals, wie es auch ohne zusätzliches Ayahuasca geht.

Ich beginne mit der Übung, die darin besteht, erst einen bestimmten Muskel im Nacken und dann den Muskel um das Wurzelchakra anzuspannen. Ich mache das mehrmals und die Energie steigert sich gefühlt um das Doppelte, bis Dreifache. Die Energiewellen sind z.T. so stark, dass einzelne Muskeln anfangen zu zucken und sich meine Gesichtsmuskeln zusammenziehen. Gleichzeitig spüre ich ein Drücken und Klopfen des Stirnchakras. Diese Übung ist sehr anstrengend, weil es große Konzentration und Anstrengung kostet, die relevanten Muskeln anzuspannen, da beides Muskeln sind, die man eigentlich nicht bewusst, also willkürlich, anspannt. Als ich irgendwann erschöpft bin, bleibe ich eine Weile liegen und genieße die sehr schöne Energie, die mittlerweile meinen ganzen Körper durchflutet. Ein leichtes Lichtflackern zeigt mir an, dass das Dritte Auge zwar nicht geöffnet, aber sehr aktiv ist.

Ich denke, dass ich zukünftig auf eine der ersten beiden Übungen werde verzichten können. Im Sitzen bietet sich die imaginäre Energieschaufel an und im Liegen das Klopfen mit den Fingern (Trommelwirbel, “Bang the Drum”). Die Nacken-PC-Muskelübung aber ist mein absoluter Favorit. Sie ist sehr effektiv und kann die Kundalini in echte Höhen katapultieren, wenn auch noch nicht auf das Level, dass sie durch Ayahuasca oder Cannabis erfährt. Das sind die ultimativen Kundalini-Booster, vor allem Ayahuasca.

19.03.21
Gestern, am 18.03. hab ich die Nacken-PC-Muskel Übung im Laufe des Tages wiederholt, immer wenn gerade Ruhe war in meinem Job. Das hatte zur Folge, dass ich bei meiner abendlichen Kundalini-Meditation sehr schnell in meine Energie kam. Nachts setzte sich das fort, was sich aber nur auf die Traumintensität auswirkte, nicht auf den Schlaf ansich, denn nach wie vor sind die Energiewellen sanft und doch voller Kraft. Mit sanft meine ich, dass sie nicht mehr extreme Hitze oder Kälte verursachen. Die Kundalini kann sowohl als Hitze, als auch als Kälte empfunden werden, je nachdem, ob sie auf- oder absteigt. Ist sie im Fluss (auf und ab) wird sie neutral wahrgenommen, weder heiß noch kalt, sondern nur noch als deutlich präsente Energie.

Heute Morgen war sie als hochfrequentes, feines Pulsieren in der Wirbelsäule zu spüren, was ebenfalls sehr angenehm war. Als ich mich darauf konzentrierte, stieg sie auf, bis in den Kopf und über das Stirnchakra wieder ab, was wieder den bereits beschriebenen Effekt auf meine Gesichtsmuskeln zur Folge hatte (s. Eintrag vom 18.03.). Ich beendete das dann aber schnell und startete motiviert und gut gelaunt in den Tag. Gut gelaunt auch wegen der sehr lustigen Träume, die ich hatte, ich musste mehrmals herzlich lachen in zwei Träumen. Im Nachhinein betrachtet, waren es Situationen, die mir im Wachleben eher ein Lächeln abgewinnen würden, aber in der Traumwelt gelten eben andere Regeln.

Mein Kundalini-Training geht weiter, soviel ist klar.

Am Abend hab ich mir dieses Video angeschaut. Es ist so interessant, dass ich es für meinen Blog transkribieren werde. Es handelt von der Sicht der Gnostiker auf das Phänomen Kundalini. Für die Gnostiker kann die Enrgie sowohl positiv (schöpferisch, göttlich) als auch negativ (destruktiv, dämonisch) eingesetzt werden. Das deckt sich mit meinen Erfahrungen. Ich habe mir vorgenommen, meine Energie immer positiv einzusetzen. Destruktive Energien haben wir schon genug auf der Erde, da braucht es dringend positive Energien und ein Jeder kann seinen Teil dazu beitragen.

In einem anderen Video, ich weiss nicht mehr welches, wurde gemutmaßt, dass Adolf Hitler seine Kundalini destruktiv eingesetzt hatte – das glaube ich auch. Dass er eine so paralysierende Wirkung auf die Massen hatte, ist ein typisches Phänomen für dämonisch eingesetzte Kundalini. Ob er sich dessen bewusst war, ist eine andere Frage. Auf jeden Fall ist bekannt, dass er an mystischen Themen interessiert war und sogar Wissenschaftler darauf angesetzt hatte. Ja, man kann die Kundalini, diese Göttin, auch gegen das Leben einsetzen.

Dualität. Da ist sie wieder.

21.03.21
Frühes Schlafengehen, den Abend zuvor und in der Nacht, genau gesagt um 03:30 Uhr, wunderschöne, schwarz-weiße Geometrien und eine deutlich fließende Kundalini. Dass die Kundalini das Gehirn dazu veranlasst, bunte Bilder zu malen, kenn ich ja und das berichten auch andere Kundalini-Aktive, aber Schwarz-Weiss, noch dazu künstlerisch aufgepixelt, wie alte Fotos, das ist neu. Das hatte ich zwar schon mit DMT (Ayahuasca), aber im heimischen Bett, ohne irgendwas, hatte ich das noch nicht. Ich vermute ja schon lange, dass die Kundalni das körpereigene DMT, das man in der Rückenmarksflüssigkeit und in den Ventrikeln der Nervenbahnen bei Mensch und Tier nachgewiesen hat, bei ihrem Aufstiegsprozess über die CSF in das Hirn drückt und es dort Visionen auslöst.

Der Morgen dann energetisch großartig. Ich finde kein deutsches Wort, dass dem englischen Wort Bliss gerecht wird und beschreibe es daher als Mischung aus Euphorie, Glück und Highsein. Genau das macht die Kundalini mit einem, wenn sie sanft den ganzen Körper ausfüllt und mit “ganzem Körper” ist nat. auch der Kopf gemeint. Dann musste ich aber Aufstehen, weil ich heute arbeite. Und jetzt, Stunden nach dem Aufwachen, fühlt es sich immer noch sehr gut an. Lady K. du Göttin!

22.03.21
Durchgeschlafen und aufgewacht mit präsenter, wohltuender Energie. Genießen kann ich sie nicht lange, da ich spät dran bin. Der Tag ruft. Als ich beim Zähneputzen in meine Augen schaue, sind sie von so strahlendem Blau, wie ich sie schon lange nicht mehr gesehen habe. Mir haben das schon Freunde bei den Retreats gesagt, dass meine Augenfarbe nach Ayahausca eine andere ist – eisblau statt grau-blau. Da ist vermutlich die Kundalini dran Schuld. Am späten Nachmittag dann 30 Minuten Yoga Nidra. Die Kundalini kommt langsam angeschlichen und findet ihren Weg in jede einzelne meiner Körperzellen. Diesmal kann ich sie genießen. Normalerweise “bade” ich dann 1-2 Stunden in dieser Energie, aber ein natürliches Bedürfnis zwingt mich zum Aufstehen.

23.03.21
Es kündigte sich bereits am Abend an, “Schuld” war vermutlich das am späten Nachmittag durchgeführte Yoga Nidra, dass unerwartet schnell und stark die Kundalini-Schlange aus ihrem Versteck gelockt hatte. Obwohl nur 30 Minuten, spürte ich die bioelektrische Energie noch Stunden später in jeder Zelle.

Als ich mich bereits um 21:20 Uhr Schlafen lege, ist sie sofort wieder da, noch stärker als am Nachmittag. Es ist ein Energiepeak, wie ich ihn mit der 1. Zeremonie eines 3-tägigen Ayahuasca Retreats vergleichen würde. Also, nicht diese exreme Power der 2. und 3. Nacht, die einem das Gefühl gibt, soviel Energie zu haben, dass man Universen erschaffen könnte, aber dennoch von solcher Stärke, dass an Schlaf nicht zu denken ist. Nach 15 Minuten Liegen fühle ich mich bereits, als hätte ich eine volle Dosis Ayahuasca genommen. Mein Körper vibriert energetisch und ich schaue in ein Meer aus Lichtern, wie Sterne am Himmel. Umrandet wird die Szene von einem Kreis aus Licht. Es ist dunkel im Zimmer und ich habe obendrein eine Schlafmaske auf.

Körpereigenes DMT? Gut möglich, denn nachdem ich es endlich geschafft hatte, einzuschlafen und in einen nicht erinnerten Traum zu fallen, wache ich schon bald wieder auf, und werde von sehr schönen und kunstvollen Bildern (Hypnagogien) überrascht. Mein Drittes Auge ist sperrangelweit offen, was ich ich daran sehe, dass meine Augen zur Stirnmitte ausgerichtet sind, unwillkührlich, ohne es zu steuern. Gleichzeitig spüre ich eine deutliche Energie über dem Kopf, also dort, wo sich das Kronenchakra befindet. Nach einer “Slideshow” von Bildern aus der Natur, wechselten die Visionen zu künsterlichen Darstellungen. Es werden mir wunderschöne Federzeichnungen gezeigt, wie ich sie so noch nicht gesehen habe. Auch was sie darstellen, sagt mir nichts, sie sind einfach nur beeindruckend schön und aus feinen, tiefschwarzen Linien gestaltet.

Irgendwann schlafe ich erneut ein und träume, ich würde mit einer Schreibfeder und Tinte diese Bilder erschaffen.

Es folgen weitere kurze Wachphasen, allerdings ohne Visionen. Auch ist die Kundalini längst nicht mehr so stark, so dass ich jedesmal wieder schnell einschlafen kann. Am Morgen dann das bekannte Aufwachen in einem Meer aus seidiger, bioelektrischer Energie – ein Bad in alle Sine erweckender Lebenskraft. Ich füttere meine Katzen und lege mich erneut hin – es ist noch sehr früh. Ich falle in einen Traum, den ich aber ebenfalls nicht mehr erinnere. Nur das positive Gefühl, dass der Traum beim Aufwachen hinterlässt, erinnere ich gut. Die Kundalini – unverändert präsent.

Ich habe das Bedürfnis zu Tönen, meine Seele scheint das zu brauchen. Ich liege auf der Seite und singe lange Töne in den Vokalen a, i und u. Dann strecke und reckle ich mich, stehe schließlich auf und schnappe mir meine Shruti-Box, ein Indisches Tischharmonium. Nach den sehr wohltuenden OMs beginne ich leise mit diesem Mantra.

Die Stimme wird immer klarer und der Gesang immer lauter. Als ich das Mantra irgendwann 1x durchgesungen habe, fühle ich mich erfrischt und gereinigt. Der Tag kann beginnen.

24.03.21
Das Einschlafen ist wieder stark verzögert. Kaum liege ich, wird die Schlange aktiv und saust durch meinen Körper bis rauf ins Stirnchakra. Dort macht sie “das Licht an” – trotz Schlafmaske ist es bunt und hell. Dazu kommt, dass die Kundalini diese Nacht gewechselt hat, von kühl auf heiß (Seite 7) und die heiße Kundalini ist sehr viel energetischer und dadurch leider auch anstrengender. Obwohl das ungeheizte Schlafzimmer nur 14-16 Grad haben dürfte, entledige ich mich aller Klamotten, da ich innerlich zu kochen scheine. Die Hitze hat zwar längst nicht den Level von diesem Erlebnis hier, aber sie reicht, um mich nicht schlafen zu lassen. Als das Hitzegefühl dank der Kühlmaßnahmen nachlässt, schlafe ich schließlich ein.

Um 04:30 Uhr wache ich auf und enferne auch noch die Wolldecke, die ich gegen die kalten Winternächte zusätzlich verwende und versuche wieder einzuschlafen. Geht leider nicht – die Schlange hat andere Pläne. Dann setze ich mich aufrecht hin, bedecke mich mit einer leichten Decke und fange an zu Meditieren. Das ist die richtige Entscheidung gewesen. Im Sitzen ist die Kundalini kaum aktiv und so kann ich zum Einen Runterkühlen und zum Anderen entspannen. Anders als wenige Nächte zuvor, wo ich in einem ähnlichen, meditativen Zustand eine komplette Lehrstunde über Dämonen erhalten hatte, sind diesmal die Gedanken völlig zusammenhanglos und ohne irgendeine Aussage. Da ich aber nur Beobachter bin, lasse ich sie vorbeiziehen und mache mir keine Gedanken über ihren Sinnn, oder Unsinn. Nach ca. 30 Minuten wage ich es, mich wieder hinzulegen und schlafe auch sofort ein. Es folgen zwei intensive Träume.

Um 07:30 ist die Nacht vorbei. Die Kundalini der Nacht hat eine angenehme, seidige Energie hinterlassen, die meinen kompletten Körper geflutet hat. Es fühlt sich an, wie nach einem Orgasmus, nur dass ich weder Sex noch einen Orgasmus hatte. Auch hält dieser Zustand sehr viel länger an, als nach einem Orgasmus. Ich rekel mich und verdrehe meinen Körper, was sehr gut tut. Dann stehe ich auf. Die Katzen haben Hunger.

25.03.21
Zuviel Hitze beim Einschlafen. Ich reduziere meine Schlafkleidung aufs T-Shirt und belasse es auch bei der Sommerdecke. Gegen 04:30 werde ich wach. Immer noch zu warm. Ich stehe auf und überlege, ob ich einen Rapé nehmen soll. Manche kühlen das System runter, andere machen das Gegenteil. Ich informiere mich lieber noch mal. Dann entscheide ich mich für den Cumaru. Ich habe Guten da, aber mir war er immer zu erdend – jetzt jedoch wäre er genau das Richtige. Ich dosiere großzügig und appliziere kräftig. Sofort fährt mein System energetisch runter. Das tut sehr gut.

Gegen 5 Uhr gehe ich wieder schlafen. Schon beim Einschlafen werde ich immer wieder von kurz aufpoppenden, glasklaren Bildern überrascht, ein zuverlässiges Zeichen, dass sich intensive Träume ankündigen. Die habe ich dann auch. Zwischendurch werde ich noch einmal kurz wach, schaue in symetrische Muster und schlafe sofort wieder ein.

Alle Träume seit dem Rapé waren besonders. Es gab Tiere, die es so nicht gibt und in einem Traum drückte mir ein alter Mann seinen Zeigefinder aufs Dritte Auge, was im Traum Visionen auslöste. Im letzten Traum fiel ich in einem Palmenresort beim strahlend blauem Himmel über das üppige Frühstücksbuffet her. Ein kleiner Trost, wenn man schon wegen der Plandemie nicht Reisen kann.

Um 08:30 ist die Nacht vorbei. Die Kundalini ist sehr sanft und angenehm. Kein Brennen, kein Stechen, keine Hitze.

26.03.21
Obwohl ich direkt vorm Schlafengehen keinen Rapé mehr nehmen will, weil er die Energie zu sehr pusht, mache ich es doch, weil ich heute in genau diese Energie kommen will. Ich habe einen meiner eigenen Rapé’s gewählt, einen den ich exakt für den Fall kreiert habe (mit Muricie-Asche aus Brasilien), dass ich auf hohem Level in meine Kundalini kommen möchte. Ich hatte im vergangenen Jahr einige erfolgreiche Fern-Reiki-Sessions und will es aus aktuellem Anlass jetzt wieder versuchen. Ich habe keine Reiki Ausbildung und die Erfolge der energetischen Fern-Adressierungen können auch Zufall gewesen sein, dennoch meine ich genau zu wissen, was ich da tue. Auf der energetischen Ebene gibt es weder Raum noch Zeit.

Für mich fühlt es sich in dem Moment gut an und wenn der Empfänger eine Besserung erfahren sollte, dann hat die Kundalini ihren Zweck erfüllt. Da der Empfänger nichts von meinem Tun weiss und er sich somit nicht der Energie öffnen kann, bitte ich die Spiritwelt um Hilfe. “Sendet dem kranken Freund heilsame Kundalini. Egal ob meine, oder eure.”

Als ich mich wegen der großen Hitze nackend Schlafen lege, genieße ich die Kühle der Decke in meinem ungeheizten Schlafzimmer. Ich kann mehr oder weniger durchschafen. Im Laufe der Nacht wechselt die Kundalini von heiß auf kalt, um mich dann am Morgen erneut zu grillen, wenn auch nicht so stark, wie am Abend. Die kühle Phase in der Nacht ist äußerst wohltuend und von schönen inneren Bildern begleitet. Jetzt sitze ich hier und genieße das sanfte, hochfrequente Pulsieren der Morgen-Kundalini.

Kundalini ist ne Bitch. Launisch, zickig und doch unwiderstehlich 🙂

27.03.21

28.03.21.
Da am Samstag Ayahuasca-Tag war (Tageszeremonie) und ich eine potente Dosis genommen hatte, die einen langen, sehr energetischen Prozess nach sich gezogen hat, ist die Kundalini an diesem Sonntag besonders stark. Ayahuasca pusht die Lebensenergie, wie kein anderes Mittel.

29.03.21
Durchgeschlafen und um 06:30 vom Wecker geweckt. Wie jeden Morgen eine sehr präsente Kundalini. Der ganze Körper vibriert fein. Genießen ist nicht, Frühschicht.

30.03.21
Wieder früh ins Bett, aber Schlafen ist erstmal nicht möglich. Die Kundalini kommt in kleinen Schüben, sie schleicht sich regelrecht rein, dafür aber hört sie damit nicht mehr auf. Sie steigert sich so stark, dass ich anfange den typischen DMT-Tinitus zu bekommen. Zunächst ein sehr hoher Ton und dann ein Krachen, begleitet von hypnagogen Geräuschen, Stimmfetzen und Licht-Visuals. Als dann auch noch mein Herzschlag nach oben geht, fühle ich mich, wie bei einem beginnenden Ayahuasca-Prozess, aber einem ziemlich starken. Ich drehe mich zur Seite, was Linderung bewirkt, auch lässt die Energie nach. Dann schlafe ich ein.

Als ich nach dem ersten Traum, der ziemlich schräg war, aufwache, ist sie wieder sehr präsent, die Kundalini und ich schaue in einen Raum aus dezenten Mustern. Sie bewegen sich langsam, verschwinden, lassen Neue entstehen und sind überwiegend in Rot-, Orange- und Geldtönen gehalten. Ich muss aufstehen, weil die Blase sich meldet. Zurück im Bett, schlafe ich sofort wieder ein.

Der Morgen dann genauso, wie am Tag zuvor. Der Wecker reißt mich aus einem Traum und mein ganzer Körper vibriert in sehr hoher Frequenz.

31.03.21
Starke Energie, sowohl beim Einschlafen, als auch beim Aufwachen. Ich beschließe alles, was die Energie antreibt, zu unterlassen, da mein Nervensystem zur Ruhe kommen muss. Also, erstmal keine Ayahuasca-Retreats mehr und Rapé nur noch erdende Sorten. Zucker noch mehr reduzieren und viel Bewegung an der frischen Luft.

April

01.04.21
Die Nacht war sehr ruhig. Schon beim Zubettgehen war die Kundalini einfach mal still und bei Aufwachen zeigt sie sich von ihrer sanften Seite. Sehr angenehm. Keine Hitze, kein Brennen, einfach nur seidige, wohltuende Energie und eine feine Vibration. Ich bekomme den Impuls, etwas zum Thema “Kundalini-Krieger” zu schreiben. Ich kenne den Begriff nicht und schreibe drauf los. Die Worte kommen von selbst, ich schreibe, ohne nachzudenken. Als ich den Beitrag fertig ausgearbeitet habe, suche ich im Internet nach dem Begriff. Es gibt ihn. Er wird nur selten verwendet und wenn, dann im Yoga-Kontext. Passt soweit zu meinem Beitrag darüber.

02.04.21
Die ganze Nacht war die Kundalini auf Anschlag, mehr wäre nur noch mit Ayahuasca gegangen. Aber ich bin komplett auf Abstand zu Allem, was die Kundalini anregt. Ich lasse nur noch sie entscheiden, wie weit sie bei mir gehen will. kein Antreiben durch Pflanzen oder Yoga.

Ich hab dennoch tief geschlafen – zwischen den kurzen Wachphasen starker Enrgieschübe. Ich nutze diese Phasen, um positive Gedanken in die Welt zu transferieren. Die Kundalini als Medium von Herzenswünschen, Affirmationen und positiven Intentionen. Ich hatte intensive Träume zwischen diesen Phasen. Am Morgen dann ein kurzer Klartraum, wo ich mir selbst, von außen, bei meiner Traumhandlung zugeschaut habee. Ich sah mich, wie ich in Weiß gekleidet mit geschlossenen Augen, einem Schlafwandler gleich durch einen wunderschönen Garten schritt.

Als ich aus diesem Traum erwache, ist die Energie sehr stark, stärker noch, als in der Nacht. Doch sie brennt nicht, im Gegenteil. Die kühle Kundalini ist wieder in mich eingezogen, nach Wochen der Hitze und des Brennens. Wieder nutze ich diese Energie, um wohlwollende Affirmationen ins Universum zu schicken. Als ich die Handflächen nach oben richte, spüre ich, wie die Energie aus ihnen strömt. Ich bin mir sicher, irgendwer wird diese Affirmationen empfangen. Und irgendwer von denen, die sie empfangen, wird sich von ihnen angesprochen fühlen.

Gestern wurde ich von einer inneren Stimme angeleitet, einen Beitrag über Kundalini-Krieger zu schreiben. Ich schrieb im Auto-Modus, ohne Plan, Konzept oder Nachdenken. Nur beim abschließenden Sichten korrigierte ich ungeschickt formulierte Sätze und kürzte den Text auf Wesentliche. Einzig der Exkurs in der Mitter entstand nicht im Automodus, den hab ich nachträglich eingefügt.

03.04./04.04.21
An beiden Tagen (Morgen) eine sanfte, sehr angenehme Energie, leichtes Vibrieren und den Drang zu Meditieren. Die Nächste zuvor waren die Träume intensiv – am 03.04. erinnerte ich vier Träume, bis ins kleinste Detail. Heute sind es nur zwei, aber einer davon war besonders. Ich beobachtete einen alten Mann im Wald, der von Geistern und Tierwesen besucht wurde. Sie tauchten aus dem Nichts auf und verschwanden wieder im Nichts. Ein übergroßer Tiger ließ sich von ihm streicheln und löste sich dann in weißem Nebel auf. Die Kundalini ist zur Zeit weder heiß noch kalt. Sie ist auch nicht mehr so aggressiv. Sie hat eine zarte, sehr liebevolle Präsenz. Ich bade in ihr und schreibe dabei diesen Text.

05.04.21
Ruhige Nacht. Leichte Morgen-Kundalini, die lange anhält und auch während des Tages als milde Präsenz bestehen bleibt.

06.04.21
Aufwachen um 02:20 Uhr mit Farben und Mustern. Farben Blau und Violett/Pink. Die Muster haben den Charakter von mit Kristallen oder Diamanten bestzten Objekten – sie schimmern aus sich heraus. Während ich liegen bleibe, mit geschlossenen Augen, beginnt die Kundalini sanft aufzusteigen. Ich stehe auf, weil ich das beenden will, muss früh aufstehen. Nach 30 Minuten lege ich mich wieder schlafen.

Am Morgen wieder die gewohnte, sanfte Kundalini-Energie in Begleitung feinen Vibrierens des Rückens. Es fühlt sich sehr gut an, ein bisschen wie nach einer Nacht mit Ayahuasca.

07.04.21
Was für eine Kundalini Nacht! Gegen 2 Uhr werde ich wach. Ich lasse die Augen geschlossen und das Einzige, was ich spüre, ist meine Kundalini. Der ganze Körper ist reine Energie, aber sehr angenehme Energie.

Dann beginnen die Muster. Objekte aller Art, überzogen mit leuchtenden, kleinen Kristallen in den verschiedendsten Farben. Die Objekte sind in ständiger Bewegung. Dann formen sich Schlangen – typische Ayahuasca-Schlagen, mit den typischen Ayahuasca-Mustern überzogen. Ineinander verschlungen und überzogen mit überwiegend roten, orangenen und goldenen Mustern und Fraktalen. Der Hintergrund ist Hellblau, durchzogen mit Objekten, die silbern glänzen, teilweise auch golden.

So schön es ist, ich muss dringend auf Toilette. Ich stehe auf, was gar nicht so einfach ist, weil ich meine Beine erstmal wieder richtig spüren muss. Auf dem Klo geht das Kopfkino weiter. Ich wanke zurück ins Bett und beobachte, wie langsam alles zur Ruhe kommt und schlafe ein.

Um 06:30 Uhr werde ich von einem Licht geweckt. Blaues Licht. Ich freue mich, Juhu, die Sonne scheint. Ich nehme die Schlafmaske ab, aber es ist dunkel und bewölkt. Ich füttere die Katzen und lege mich noch einmal hin. Der Traum, der folgt, ist schräg, aber lustig. Viele schöne Frauen 🙂

Als ich aufwache, bade ich in seidiger Energie – wunderschöne, wohltuende Energie. Ein sanftes Vibrieren jeder einzelnen Körperzelle. Ich möchte am liebsten stundenlang so liegen bleiben und diese göttliche Energie genießen, aber um 10 Uhr muss ich auf Arbeit sein. Ein Blick auf die Uhr – 07:45. Ich habe noch 15 Minuten. Ich konzentriere mich auf den Ayahuasca-Spirit, stelle mir wieder vor, wie ich es trinke und wie ich dann ich Meditation gehe, um Ayahuasca zu empfangen. Dann stell ich Fragen und bekomme Antworten.

Während ich das hier eintippe, durchfahren mich sanfte Kundalini-Wellen. Sie will einfach nicht aufhören 🙂

08.04.21
Intensive Energie beim Aufwachen, die aber schnell nachlässt, bis sie nahezu weg ist. Dennoch ein Gefühl des Friedens und inneren Ausgeglichenheit. Eine kurze Kristllmeditation, die ich aber nicht so richtig genießen kann, weil die Blase drückt. Die Träume in der Nacht waren wieder sehr plastisch und realistisch. Im letzten Traum habe ich mich im von oben gesehen, wie ich eine Strasse entlang laufe. Gleichzeitig sah ich durch die Augen meines Traumkörpers die Strasse aus der Ich-Perspektive. Eine Frau kam mir auf einem Fahrrad entgegen, schaute mir in die Augen und rief “Oh, mein Gott!”. Dann stieg sie ab und schaute mir nach. In diesem Traum spürte ich einen tiefen innern Frieden, das muss ich wohl ausgestrahlt haben.

09./10.04.21
Zwei aussergewöhnlich intensive Erfahrungen! An beiden Tagen ist die morgendliche Kundalini sehr stark, aber ohne irgendwelche Unannehmlichkeiten, wie Brennen, Hitze oder Kälte. Sie ist einfach nur da und hüllt mich in einen hochfrequenten Energie-Kokoon, den ich nicht mehr verlassen will.

Pure Bliss! Unfassbar schön!

Ich erinnere mich, dass ich noch vor 1 Jahr diese Zustände zwar auch hatte, wenn auch weniger regelmäßig und deutlich sanfter, aber dass sie oft von Drücken in den Schläfen, mitunter sogar Kopfschmerzen begleitet waren. All das hab ich nicht mehr. Stattdessen fühle ich die Energie nun auch im Kopf, vor allem in der Stirn. Sie kann jetzt ungehindert fließen und somit auch ins Ajna-Chakra, welches mit Hirnanhangdrüse und der Zirbeldrüse in Verbindung steht.

Das Glücksgefühl kommt von körpereigener Hirnchemie, die diese Drüsen herstellen, angeregt durch die bioelektrische Energie der Kundalini.

Andere müssen Drogen nehmen, um in einen solchen Zustand zu gelangen, ich muss mich einfach nur Schlafen legen.

Ich bin zwar in beiden Nächten kurz wach gewesen, weil ich im Vibrationsmodus aufgewacht war, also der Körper vibrierte hochfrequent, bei ca. 100 Hz und schwacher Amplitude, aber da ich keine Muster oder Visionen hatte, hab ich beide Male beschlossen, einfach weiter zu schlafen.

Es ist zum Einen sehr schön, vom Universum derart beschenkt zu werden, zum Anderen muss ich an all die Maskenzombis denken, die nach 12 Monaten Dauergehirnwäsche den eigenen Verstand gegen Angstneurosen ausgetauscht und in eine Art Corona-Demenz verfallen sind. Sie haben völlig vergessen, was sie sind und zu was sie von der höchsten, göttlichen Instanz erschaffen wurden. Wie die Lemminge stürzen sie sich stattdessen die Klippen hinab, einem Adler gleich, der sich nicht daran erinnern kann, dass er fliegen kann und das mächtigste Wesen der Vogelwelt ist. Aber wie sagte mir Ayahuasca in meiner Januar-Zeremonie? Es ist ihr Prozess, nicht deiner.

Besonders in den morgendlichen Zuständen hoher mentaler Energie wird mir wieder deutlich, was in der irdischen Welt seit 1 Jahr vor sich geht. So auch heute.

Ein Laborvirus wurde freigesetzt, um zum Einen diejenigen zu dezimieren, die nach Meinung der Wirtschaft nicht mehr nützlich sind, die Alten und Schwachen, und zum Anderen eine nie dagewesene Umverteilung von Gütern, Grund und Boden herbei zu führen (durch hunderte Millionen Insolvenzen kleiner und mittelständischer Unternehmen) und die gesamte Menschheit in ewige Abhängigkeit von der Pharmaindustrie zu treiben. Darum, dass das Virus weitermutiert, muss sich die Pharmamafia nicht kümmern, das tun Coronaviren von sich aus. Und wenn man die Menschen weiterhin mit restriktiven Maßnahmen derart umerzieht, dass sie sich alle halben Jahre gegen neue Mutationen impfen lassen, anstatt das einfach ihr Immunsystem erledigen zulassen, wozu es ohne Weiteres in der Lage wäre, dann sind den Pharmasyndikaten für die nächsten 50-100 Jahre unvorstellbare Gewinne garantiert.

Nicht nur durch die Impfungen. Auch die Folgeerkrankungen der Impfungen werden so schwere gesundheitliche Konsequenzen für Milliarden von Menschen haben, dass sie natürlich auch daran verdienen werden. Gleichzeitig wird die Menschheit empfindlich dezimiert werden, weil ihr Immunsystem massiv geschwächt wird und die Schwermetalle und Nanopartikel in den regelmässig applizierten Impfstoffen ihnen Autoimmunkrankheiten bescheren werden, die sie eines frühen Todes werden sterben lassen.

Kopf dieses Massenverbrechens an der Menschheit ist Bill Gates. Er choreographiert die nun eingeleitete globale Euthanasie, unterstützt von anderen Milliardären und Großbanken, wie FED, EZEB und dem IWF, aber auch von korrupten Politikern und Journalisten. Jeder von ihnen wird seinen Anteil am versprochenen Gewinn erhalten, das steht ausser Frage.

Am gestrigen Morgen hatte ich übrigens wieder eine interessante Lehrstunde. Ich stellte nur 1 Frage und bekam eine sehr ausführliche Antwort, die schnell über die eigentliche Antwort (auf die gestellte Frage) hinausging. Ich weiß nicht, was ich davon glauben kann, da es wieder über induzierte Gedanken (Downloads) geschah und da kenne ich ja nach wie vor die Quelle nicht (ich vermute mein höheres Selbst). Aber ich fand und finde es zumindest interessant.

11.04.2021
Angenehme, energetische Ruhe beim Einschlafen, nur ein ganz feines, kaum spürbares Vibrieren der Wirbelsäule.

Gegen 2 Uhr dann der Lichtflash. Ein Traum endet und ich schaue in helles, goldgelbes Licht. Meinen mentalen Zustand wüde ich als Trance bezeichnen. Ich bin nicht in der Lage, mich zu bewegen, fühle mich leicht und gleichzeitig kraftlos. Es ist sehr angenehm, diese Leichtigkeit.

Das Licht, in das ich schaue, ist sehr hell und von sich bewegenden Objekten belebt, die sich immer wieder verändern und keinen mir bekannten Objekten, oder Gegenständen zuordenbar sind. Auch sie leuchten aus sich heraus. Golden, Goldgelb oder Orange. Dann wechselt der Farbrauem von Goldgelb zu Silberblau. Die Objekte werden feiner, crisper. Es erinnert an das letzte Mal (07.04.), wo der Raum voller Objekte war, die eine Patina aus Kristallen hatten. Diese Nacht haben die Kristalle keine unterschiedlichen Farben, sie strahlen entweder Silber oder Eisblau. Erneut ändert sich der Farbraum. Jetzt wechselt er zu dunklen Rot- und Brauntönen. Die Objekte erscheinen nur noch wie Schatten. Immer noch ist etwas Bewegung im Raum, aber längst nicht mehr so intensiv, wie in der goldbelben Phase. Dann verblasst alles und ich werde wach, spüre auch das Gewicht meines Körpers wieder.

Während der Trance durchströmte mich eine leichte Kundalini, das Herzchakra brannte. Vielleicht war es ja das Herzchakra, das mir das goldgelbe Licht gesendet hatte? Mein Drittes Auge war bis zu den silberblauen Kristallen offen. Wie immer fühlte es sich an, als wären die physischen Augen geöffnet, aber die waren hinter einer Schlafmaske geschlossen. Mit dem Rotbraun schloss sich dann das Dritte Auge langsam. Am weitesten geöffnet war es am Anfang, während des goldgelben Lichtes.

Am Morgen eine angenehme Energie und leichtes Vibrieren. Auch jetzt, wo ich das hier aufschreibe, spüre ich, wie meine Wirbelsäule fein vibriert und die Kundalini mein Scheitelchakra umwebt. Kein Brennen, keine Kühle. Einfach nur wohlige, feine Energie.

Interessant ist, dass ich im Anschluss an die Trance, wieder Fragen ans Universum gestellt hatte. Diesmal bekam ich keine Antworten, totale Funkstille. Es ist wohl nicht allein die Kundalini, die den Kontakt zu höheren, geistigen Instanzen herstellt.

12.04.2021
Am Nachmittag des 11.04. eine ausgiebige Meditation. Ich habe Yoga Nidra praktiziert. Beim YN liegt man flach auf dem Rücken, die Arme leicht abgespreizt und spielt toter Mann/Frau. Nichts wird bewegt, weder die Augenlieder, noch wird dem Schluckreflex nachgegeben. Weil mein Sofa zu schmal ist, legte ich die Hände nicht neben mich, sondern auf meinen Körper. Eine Hand lag auf dem Herzen und die andere auf dem Bauch. Durch diese Handstellung wurde die Kundalini erst im Wurzelchakra aktiviert und dann im Herzchakra, den Rest erledigte die Kundalini selbst. Sie schoss in mehreren Schüben durch den Körper und aktivierte die restlichen Chakren. Jedesmal, wenn sie das Stirn-Chakra, das Dritte Auge, erreichte, hellte mein inneres Sichtfeld auf und ließ mich gleichzeitig in einem noch tieferen, meditativen Zustand zurück, als zuvor. Nach 1 ½ Stunden entlasse ich mich aus der Meditation, der Trance.

Meine Wirbelsäule vibriert, der ganze Körper ist ein einziger Energie-Ball.

Ich gebe mir einen erdenden Rapé und gehe barfuss hinaus in die Sonne. Die Terrassenfliesen erden zusätzlich.

Am Abend gehe ich früh Schlafen. Bereits beim Einschlafen fast dasselbe, wie am Nachmittag. Kaum liege ich auf dem Rücken, erwacht die Kundalini. In mehreren Wellen steigert sie sich, bis mein ganzer Körper hochfrequent vibriert. Diesmal liegen die Arme seitlich des Körpers, sodass das Herzchakra normal warm wird und nicht „kocht“, wie am Nachmittag. Ich versuche zu entspannen, da ich dagegen eh nichts ausrichten kann. Ausser Aufstehen, was aber wenig Sinn macht, wenn man Schlafen will. Obwohl die Energie sehr präsent ist und die Hände so heiß sind, dass die Daumennägel anfangen zu stechen, gelingt es mir zu entspannen und einzuschlafen. Es folgen zwei intensive Träume, der letzte in sehr schöner, norddeutscher Landschaft.

Gegen 2 Uhr endet der Traum und ich blicke in indigoblaues Licht. So ein schönes Blau, intensiv und aus sich heraus strahlend. Die Kundalini ist stark und hat aus mir erneut einen Energieball geformt. Wenn mich jetzt jemand auffordern würde, einen Arm zu heben, oder ein Bein, ich könnte es nicht, weil ich keine separaten Körperteile fühle. Ich fühle nur Energie, alles ist Energie. Das dunkle Blau wechselt zu hellerem Blau und das hellere Blau nach einer Weile zu Silberblau. Immer wieder kommen und gehen sich langsam um sich selbst drehende Objekte, auch Gesichter sind kurz zu sehen – ich kenne diese Personen aber nicht. Dann bilden sich in dem silberblauen Raum gelbe Tupfer. Es werden immer mehr. Kreisrunde, gelbe Farbtupfer. Dann fangen die gelben Flecken an, sich untereinander zu verbinden, mit blauen Linien. Es entsteht ein in sich geschlossenes Objekt aus hunderten gelben Punkten gleicher Größe die durch blaue Linien miteinander verbunden sind. Das Objekt erinnert an eine Körperzelle. Interessant ist, dass die gelben Punkte nicht leuchten. Sie haben zwar ein intensives Gelb, aber sie leuchten nicht, wie der Raum in dem sie sich befinden. Der leuchtet immer noch silberblau.

Dann verblasst alles, auch die Kundalini lässt nach. Ich schlafe wieder ein.

Am Morgen wache ich im mittlerweile zur Routine gewordenen Vibrationsmodus auf. Die Kundalini ist sehr präsent, aber gleichzeitig sanft und benebelnd. Ich liege lange da und muss aufpassen, nicht wieder einzuschlafen, denn ich habe heute Vormittag ein Interview mit einer Traumforscherin der Uni Glasgow. Ich genieße eine Weile den meditativen Zustand, den die Kundalini induziert und löse mich irgendwann aus meiner Energiewolke. Die Katzen danken es mir. Fütterzeit ist bereits um 1 Stunde überschritten 🙂

13.04.2021
Die Nacht war kurz, weil ich heute früh raus muss. Sie war aber traumreich und auf ihre Weise wieder besonders. Nach 3 Stunden Schlaf bin ich, wie mittlerweile jede Nacht, in einem meditativen Zustand erwacht. Im Gegensatz zu den vorangegangenen Malen, wo ich relativ schnell Bewusstsein über den Zustand erlangte, hatte ich letzte Nacht eine lange Phase des Nichts.

Dieses Nichts zeichnet sich dadurch aus, dass es weder Traum ist, noch Wachzustand. Ich bin einfach nur gewahr, ohne zu Denken, oder den Zustand zu beurteilen, wie in einer tiefen Meditation. Das hing sicherlich auch mit meiner sehr großen Müdigkeit zusammen. Drei Stunden Schlaf ist einfach sehr wenig, wenn man ihn dringend nötig hat. Dann meldetet sich das Wachbewusstsein und ich werde mir der gesamten Situation bewusst, also auch meines Körpers und der Tatsache, dass meine Hände, Füße und Waden gerade brennen, als hätte ich einen Sonnenbrand. Dabei war die Kundalini beim Einschlafen erfreulich ruhig. Jetzt aber grillt sie mich wieder.

Ich kann auch mit zugeschaltetem Wachbewusstsein den Zustand genießen und mein Drittes Auge ist sperrangelweit offen. Nicht nur, dass sich meine physischen Augen hinter der Schlafmaske anfühlen, als ständen sie weit offen (sie waren geschlossen), fühlt es sich diesmal so an, als hätte ich ein drittes geöffnetes Auge auf der Stirn selbst. Zu Sehen gibt es nichts, ausser, dass mein inneres Sichtfeld trotz Schlafmaske aufgehellt und nach oben hin, also über die Stirn hinaus, erweitert ist. Aber es findet nichts statt, kein Kopfkino, keine Farben oder Muster. Ich vermisse dennoch nichts, der Gesamtzustand ist einfach nur schön.

Ich stehe irgendwann auf, der Blick auf die Uhr sagt 01:17 Uhr. Auch interessant: 117, 1117 und 1711 sind meine Glückszahlen. Meine beiden Schutzengel, die ich vor allem beim Ayahuasca immer sehr deutlich wahrnehme, habe ich 17 und 11 getauft.

Zwei Stunden später dasselbe, exakt der gleiche Zustand. Erst meditative Trance und dann tiefe Ruhe und innerer Frieden bei geöffnetem Dritten Auge. Diesmal nehme ich Farben wahr. Olivgrün, dunkles Blau, Silbergrau. Ich kann den Zustand nur relativ kurz halten, vielleicht fünf Minuten, dann werde ich wach.

Am Morgen dann die große Überraschung. Ich befreie meine Beine aus der Decke, weil Waden und Füße wieder brennen und lasse die Augen geschlossen. Immer noch fühlt sich meine Stirn an, als sei dort ein weiteres, physisches Auge vorhanden, dass geöffnet ist. Eine erweiterte Wahrnehmung über den Kopf hinaus habe ich aber diesmal nicht. Ich fühle mich tief mit meiner Seele verbunden, so, wie während der letzten Ayahuasca-Peaks. Diesmal ganz ohne DMT – allenfalls vom Körper selbst produziertes. Um 5:30 Uhr stehe ich auf.

14.04.21
Schon beim Einschlafen deutete sich eine unruhige Nacht an. Immer wieder schwapten Energiewellen durch meinen Körper. Irgendwann schlafe ich ein. Ich hatte erst 1 Traum, als ich aufschrecke. Die Energie ist so hoch, wie ich es nur von den Ayahuasca-Peaks kenne. Mein inneres Sichfeld ist ein einziges Feuerwerk aus Farben und Bewegung. Ich haste aus dem Bett, um mich abzukühlen. Der ganze Körper brennt. Ich kühle schnell ab und auch die Kundalini zieht sich wieder zurück. Ein Blick aufs Smartphone: 1 Uhr.

Ich schlafe schnell wieder ein, habe zwei sehr schöne Träume, mit wundervollen Menschen, als ich erneut von so starker Energie geweckt werde, dass ich aufstehe und mich der Kleidung entledige. Auch die leichte Wolldecke, die ich wegen der kalten Aprilnächte noch zusätzlich nutze, lege ich beiseite. Ich kühle mich wieder ab und wieder zieht sich die Kundalini komplett zurück. Es ist 2:30 Uhr. Diesmal kann ich bis 7 Uhr morgens durchschlafen.

Ich wache in einer sanften Energiewolke auf und gehe im Geiste die vergangene Nacht durch. Was für eine Kundalini! Bitch, ich liebe dich und ich fürchte dich. Dann geh ich in mich und beginne dieses Gespräch.

15.04.21
Extreme Kundalini beim Einschlafen. Besonders, als ich mich auf den Bauch legte, scheint mein Herzchakra vor Energie zu zerspringen. Es wird sehr warm und fühlt sich an, wie ein großer Energieball. Ich muss mich dann wieder auf den Rücken legen. Als mir die Energie immer noch zu stark ist, positioniere ich mich angewinkelt, mit leicht aufgerichtetem Oberkörper. Das hält die Energie auf einem erträglichen Maß. Vor jedem Kundalini-Schub ein kurzes Aufhellen des inneren Sichtfeldes, was mich abermals darin bestätigt, dass es das Ajna-Chakra ist, dass die Energieschübe auslöst. Das Dritte Auge fordert die Kundalini sozusagen an. Zuerst kommt der Impuls im Kopf, dann im Wurzelchakra.

Der erste Traum ist typisch für eine aktive Kundalini. Ich träume von drei Drachen. Der linke Drache ist Weiss und die anderen Dunkelblau. Alle drei haben lange, schlangenartige Hälse und schuppige Haut. Während der weisse Drache matt ist, schimmern die blauen Drachen metallisch. Die blauen Drachen sind jünger, als der Weisse, sie haben einen kindlichen Gesichtsausdruck und wirken unsicher. Alles drei schauen mich aus goldenen Augen an. Sie gehören zusammen. Eine Drachenfamilie?

Als ich aufwache, brennt mein Körper, jeder Quadratzentimeter. Ich stehe auf und ziehe mich aus. Die ungeheizte Wohnung und die kühle Aprilnacht sind eine Wohltat. Also ich mich wieder dünn bekleidet hinlege, dasselbe Spiel wie am Abend. Erneut positioniere ich mich leicht angewinkelt. Dann schlafe ich durch, bis 7 Uhr.

Am Morgen gehe ich nochmal alle Träume durch. Wieder war großes Kino angesagt. Ich einem Traum habe ich Meditiert. Ich hatte die Augen geschlossen und schaute in endloses, helles Nichts. Keine Gedanken, völliger Frieden. Dann ein Traum, wo ein tieffliegender Hubschrauber meine Geburtstagsfeier störte. Die Diktatur-Paranoia holt einen jetzt schon in den Träumen ein. Im nächsten Traum hatte ich einen Besen, den man zugleich als Computer nutzen konnte. Immerhin liefen einfache Spiele auf ihm 😀 Im letzten Traum waren Jazzmusiker in meiner Wohnung. Der Trompeter war sehr gut!

Ich füttere meine Katzen und lege mich noch einmal hin. Nicht um zu schlafen, sondern um die sehr angenehme Energie, dieses göttliche Körpergefühl, zu genießen. Nach einer halben Stunde Yoga Nidra stehe ich auf.

Ich muss immer noch an die Drachen denken. Was für beeindruckende Wesen! Und ich war ihnen so nah!

16.04.21
Eine relativ milde Kundalini-Nacht mit intensiven und sehr detaillierten Träumen. Eine Optik, wie ich sie sonst nur vom Klarträumen kenne. Am Morgen dann eine deutlich präsentere Kundalini, als in der Nacht und aussergewöhnlich starke Vibrationen, obwohl ich auf der Seite liege. Normalerweise treten die in dieser Intensität nur in Rückenlage auf und auch nur unmittelbar vor ausserkörperlichen Erfahrungen. Ich beschließe, das zu beenden und gehe für 3 Minuten barfuss auf die Terrasse. Es ist 5:30 Uhr und die morgendliche Kühle tut gut, denn Hände und Füße sind wieder am Glühen. Dann lege ich mich noch einmal für eine halbe Stunde hin und gehe alle Träume durch. Es gab zwei Momente, wo ich zu Klartraumzeiten luzid geworden wäre. Aber ich trainiere das nicht mehr, Klarträumen bedeutet mir im Moment nicht so viel. Ich kann aus meinen nicht-luziden Träumen zur Zeit mehr rausholen und ihr Unterhaltungswert ist durchaus hoch. Ich sage nur Drachen und Dämonen 🙂

17.04.21

Milde Kundalini beim Einschlafen, milde in der Nacht und milde Kundalini beim Aufwachen. Was hab ich anders gemacht? Ich übernachtete nicht bei mir, in meiner Wohnung und ich hab vor dem Schlafengehen Alkohol getrunken. Ich weiß, dass meine Berliner Wohnung durch meine Energiearbeit dort energetisch stark aufgeladen ist, was auch dem indigenen Schamanen, der mich im Dezember und Januar besuchte, aufgefallen war. Eine Freundin, die mich im Februar besuchte, hatte nachts Visionen.

Alkohol wiederum schwächt die Kundalini. Wer regelmäßig Alkohol trinkt, wird eher selten in den Genuss diese wundervollen Energie kommen. Bei Alkoholikern wird sie sehr wahrscheinlich gar nicht erst erwachen. Ich werde weiter beobachten. Auch heute Nacht werde ich nicht in meinem Berliner Kundalini-Palast übernachten.