Kundalini-Tagebuch 2022

Ich hatte bislang keinen Eintrag vorgenommen, im neuen Jahr, da es in Sachen Kundalini-Energie nichts zu berichten gab, was sich von meinen vielen Berichten vom letzten Jahr unterschieden hätte. Das Jahr 2021 war bestimmt durch extreme energetische Zustände, Begegnungen mit Astralwesen und sehr lebhaften hypnagogen Zuständen in der Nacht. Als hätte jemand einen Schalter umgelegt, fing das Jahr 2022 energetisch sehr ausbalanciert an und diese Balance scheint sich fortzusetzen.

Zwar ist die Kundalini nach wie vor als starke Energie präsent, aber sie bereitet mir keine körperlichen Beschwerden mehr. Kein, bzw. kaum noch Brennen, sehr guter Schlaf, vermehrt Klarträume. Alles sieht nach einem energetisch stabilen Zustand aus. Auch bei den Ayahausca-Zeremonien ist die Energie zwar meist am Limit, aber danach fällt sie wieder auf ein sehr angenehmes und wohltuendes Maß zurück. Ich will das weiter beobachten und werde auch 2022 besondere, mit der Kundalini im Zusammenhang stehende, Ereignisse protokollieren.

April, Mai, Juni, Juli, August, September

März

04.03.22

Zwei Stunden vorm Schlafengehen einen kräftigen Cumaru-Rapé, der mich erdete und energetisch ausglich. Ich nehme Rapé nur noch barfuss, sodass überschüssige Energie sofort in den Boden ausgeleitet werden kann. Danach machte ich 1 Stunde Yoga-Nidra. Während dieser Meditation stieg die Kundalini stark an, sie füllte unmittelbar den gesamten Körper. Meine Katze neben mir zuckte wild und machte sich schließlich davon. Als ich zu Bett ging, war die Energie sanft und ich bin schnell eingeschlafen.

Nach dem 1. Erwachen, gegen 2 Uhr, schaute ich in helles, orangefarbenes Licht. Von der Intensität her mit Sonnenlicht vergleichbar, welches durch geschlossene Augenlider dringt. Ich war sehr entspannt und beobachtete dieses wundervolle Licht. Als ich von der indirekten Position in die direkte Beobachter-Position wechselte, verschwand das Licht. Dieses innere Licht ist sehr scheu, als möchte es nicht gesehen werden. Die innere Sonne erlosch aber nicht komplett, sondern verteilte sich und bildete einen pinkfarbenen Raum, durch den zarte, halbdurchsichtige Geometrien schwebten.

Die Energie währenddessen war sanft und wohlig und füllte den kompletten Körper aus. Die Gesichtsmuskeln spannten leicht, da die erhöhte Bioelektrizität einen erhöhten Muskeltonus hervorruft. Ich schlief bald wieder ein und hatte sehr realistische Träume. Vermutlich waren es Astralreisen, da ich immer wieder bewusst wurde und echten Menschen begegnet bin, keinen Dummies – also den typischen Traum-Statisten. Man sieht es klar an den Augen der astralen Menschen und auch deren Energie ist eine andere.

In einer dieser Reisen bin ich einem Kind begegnet, welches eine gigantische Sandburg gebaut hatte. Es schaute mich aus tief blauen Augen argwöhnisch an, als wolle es mich warnen, sein Kunstwerk auch nur zu berühren. Das bemerkenswerteste am Kind aber war dessen Haut – sie war golden und schimmerte im Sonnenlicht. Ich flog 1 Meter über der Sandburg, da ich sie ja nicht berühren durfte. Seine Eltern kamen heraus und begrüßten mich freudig. Die Eltern des Kindes hatten eine so beachtliche Energie, dass ich sie noch nach dem Aufwachen spürte. In einer anderen Reise war ich an einem sehr schönen Strand. Sein Sand war sehr weiß und blendete mich.

Am Morgen weckten mich sanfte Vibrationen.

05.03.22

Nach einer traumreichen, durchschlafenen Nacht, intensive, lang anhaltende Morgen-Kundalini. Sehr angenehm! Ohne körperliche Missempfindungen, wie Brennen oder stark angespannte Muskeln. Begleitet von bunten, traumartigen Bildern. Ich war längst wach und lag nur noch so da und habs genossen.

11.03.22

Die letzte Nacht war die Kundalini wider erwarten am Anschlag. Sie war zeitweise so stark, dass mir schlecht wurde. Zweimal war ich kurz vor einer Panik, weil die Energie mit so einer Wucht durch meinen Körper schoss, dass es mir den Atmen verschlug. Es erinnerte an Ayahuasca, wo solche Extreme die Regel sind. Ich tat dann das, was ich beim Ayahuasca auch mache, ich atmete ruhig und gleichmässig und gab mich der Energie hin. Nur so geht’s, die Kundalini macht eh, was sie will.

Als Grund für diese extreme Energie vermute ich Folgendes. Ich hatte zwei Tage lang auf Arbeit Begegnung mit extrem negativer Angstenergie. Nicht von mir, sondern von der Person, mit der ich zusammenarbeiten musste. Die Folgen bekam ich schon auf dem Rückweg von der Arbeit zu spüren. Erst wurde mir die Vorfahrt genommen, sodass ich fast auf der Kühlerhaube eines tiefergelegten Rasers gelandet wäre und 10 Minuten später überfuhr ich eine Ratte, die mir vors Rad gelaufen war. Sie war zum Glück sofort tot. Ich zündete ihr später eine Kerze an und bat sie um Vergebung.

Destruktiver geht Energie nicht. Ich zog diese Ereignisse an, beladen mit dem energetischen Fallout einer Kollegin, die immer noch tief im Corona-Angstwahn steckt (Lauterbach-Syndrom). Trotz Entwarnung durch Schnupfen Omikron.

Und zuhause ging es weiter. Als ich versuchte, trotz der starken Energie einzuschlafen, löste sich im Nachbarraum mein Mantel vom Kleiderhaken. Einfach so, ohne dass irgendetwas zerrissen war, wie ich am Morgen feststellte. Wenig später krachte scheppernd ein Regalboard in sich zusammen. Meine Katzen sprangen vor Schreck vom Bett und meine Kundalini ging auf Abwehr, wie damals bei dem Insekt.

In der Nacht machte die Kundalini schließlich das, was sie immer macht, wenn es gilt schlechte Energien zu entsorgen. Sie transformierte sie zu Licht. Sehr helles Licht, teils mehrere Sekunden lang, als ob mir jemand mit einer Lampe in die Augen leuchtet. Und ich hatte nichts genommen, ich war absolut clean!

Der erste Traum war ein totaler Tripp, mit bunten, tropischen Vögeln und weidenden, leuchtenden Rehen auf meiner Terrasse. Eine mir unbekannte Frau sagte, „du merkst schon, dass, wie soll ich es ausdrücken, paranormale Dinge in deiner Wohnung passieren?“ Meine Antwort: „So viele Zeremonien, wie ich hier veranstalte, kann es durchaus passieren, dass der eine oder andere ungebetene Besucher zurückbleibt.“

Die Energie ging im Laufe der Nacht deutlich zurück. Am Morgen sehr angenehme Vibrationen und lebhafte Hypnagogien, die es mir erschwerten, aufzustehen.

14.03.22

Es begann sehr ruhig. Ich bin schon um 21 Uhr schlafen gegangen, da ich tagsüber viel an der Sonne war und davon müde war. Als ich im Bett lag, füllte sich mein Körper mit wohliger Wärme. Irgendwann wurde mir sehr warm, sodass ich mich aller Kleider entledigte. Auch nackend war die Hitze im ungeheizten Schlagzimmer groß – dennoch kein Brennen, einfach nur Hitze. Als ich dann auch noch anfing zu schwitzen, verließ ich mein Bett. Es ging mir gut, es war kein Fieber. Es war lediglich eine große Hitze. Nicht unangenehm, aber zu warm.

Nachdem ich mich auf der Terrasse abgekühlt und geerdet hatte, gings wieder ins Bett. Mittlerweile war es 22 Uhr. Diesmal kam alles anders. Die wohlige Hitze wurde durch starke Kundaliniwellen abgelöst. Sie wurden immer stärker, bis sie schließlich so stark waren, das es mir mehrmals den Atem verschlug. Gleichzeitig vernahm ich nicht nur optisch, sondern auch taktil ein Rumpeln unter meinem Bett. Taktil heißt, dass das Bett dabei spürbar vibrierte. Mein Herzchakra glühte mittlerweile und Hände und Füße brannten.

Erneut stand ich auf, ging ins Badezimmer, erdete mich, hielt meine Hände unter kaltes Wasser und versuchte anschließend erneut zu schlafen. Es war nicht möglich, egal welche Lage ich einnahm. Ob Rücken-, Seiten-, oder Bauchlage, die Energie schoss mit einer solchen Gewalt durch meinen Körper, wie ich es nur von starkem Ayahuasca kenne. Und wieder rumpelte es. Ein tieffrequentes Rumpeln, begleitet von Erschütterungen der Matratze.

Ich wechselte in die 45 Grad Position und versuchte jetzt mit angewinkeltem Oberkörper einzuschlafen. Diese Körperposition hatte einen mildernden Einfluss auf die Energie, sodass ich tatsächlich einschlafen konnte. Beim Einschlafen sah ich bunte Muster und Farbschlieren.

Mein 1. Traum war ein Tripp:

Ich geselle mich zu einer Motorrad-Gang, die sich auf einem Platz versammelt hat. Einige hundert Motorradfahrer mit ihren großen Maschinen. Ein Typ neben mir schaut in den Himmel und zeigt dabei nach oben. Auch ich schaue hinauf. Der Himmel ist mit grauen Wolken überzogen. Aus den Wolken lösen sich schwarze Spiralen. Sie erinnern an die Helixen unserer DNA. Die Spiralen fangen an sich zu einfachen Mustern zu vereinen, dann zu komplexeren Mustern und schließlich schaue ich in ein äußerst komplexes, aus sich heraus leuchtendes, weiß-gelbes Riesenfraktal.

Diese Art von hochkomplexen Geometrien bekommt man auch unter dem Einfluss von DMT zu sehen. Schon die Muster beim Einschlafen ließen auf einen hohen Level an körpereigenem DMT schließen.

Dann wache ich auf. Die Kundalini ist zwar präsent aber nicht mehr auf dem Level, wie vorm Einschlafen. Ich liege immer noch mit erhöhtem Oberkörper in Rückenlage. Ich wechsle in die Seitenlage, nehme noch zwei leichte Kundaliniwellen mit und schlafe dann bis zum Morgen durch. Die weiteren Träume waren nicht auffällig.

Am Morgen nach dem Aufwachen wieder starke Energie im ganzen Körper, Rumpeln und Vibrieren. Ich beginne zu ahnen, dass ich es selbst bin, der mit dieser Energie sein Bett zum Vibrieren bringt. Es ist definitiv nicht mein Köper, der vibriert. Es sind kurze, von Rumpelgeräuschen (als würde jemand an die Unterseite der Matratze schlagen) begleitete Impulse, die sowohl akustisch, als auch taktil klar wahrnehmbar sind.

Das ist neu, das werde ich beobachten. Sollte meine Energie beginnen, auf Materie zu wirken? Der Zusammenbruch des Regalboards vor drei Nächten und jetzt die impulsartigen Bewegungen meiner Matratze. Ich hab gelesen, dass eine starke Kundalini das kann, sah mich selbst energetisch aber noch weit entfernt von deratigen Erscheinungen. Andererseits kann ich mir kaum eine stärkere Energie vorstellen. Also eine, die man auch überlebt.

Interpretation des Traumes (s.o.):

Dass in meinen Träumen Geometrien auftauchen, ist keine Seltenheit. Das Besondere bei dieser Geometrie aber war, dass sie sich aus unzähligen DNA-Helixen zusammensetzte. Funktioniert so unser kollektives Bewusstsein? Bilden wir in unseren kleinsten Verbänden (Familien, Freunde) die im Traum beobachteten einfachen Muster, die sich dann zu immer komplexeren Strukturen zusammenschließen, um am Ende das Menschheitsbewusstsein zu bilden?

Dann wäre die Entwicklung der letzten zwei Jahre fatal! Die Elite hat durch Hetze und Spaltung dafür gesorgt, dass sich die kleinsten Einheiten zerteilen. Ohne die kleinsten Einheiten aber, sind die größeren Einheiten nicht möglich.

Für mich wird immer offensichtlicher:

Die Fragmentierung des Menschheitsbewusstseins durch Politik und Medien gleicht einem satanischen Plan!

21.03.22

Um 22:30 ins Bett, Stunden später erst eingeschlafen. Bis dahin war mir nicht nur sehr warm, es war auch die Kundalini dauerpräsent und hatte übermässig meinen Geist aktiviert. Ziemlich blöd, wenn man schlafen will, weil man früh raus muss und man stattdessen von Ideen und Kreativität geflutet wird. Auch optisch war einiges los. Blitzlichter, DMT-artige Muster und ein mir vom Ayahuasca her guter Bekannter: Ein bunter, von einer Seite zur anderen wandernder Lichtwirbel. Was hatte der hier zu suchen, so ganz ohne Ayahuasca und DMT?

Immer wieder bin ich aufgestanden, um mich abzukühlen. Es ging offenbar nicht nur mir so. Auch meine Tigerkatze war außergewöhnlich unruhig und bekam mitten in der Nacht einen Spielanfall. Irgendwann schlief ich ein, dass muss so gegen 2 Uhr gewesen sein. Die meisten Träume erinnere ich nicht genau, ausser den Folgenden:

Er handelte von einem gescheiterten Tyrannenmord in der Frühgeschichte (Assyrien? Ägypten? Römisches Reich?) durch seine Geliebte. Die Messerstecherin wurde nach kurzer Flucht durch die Katakomben des Palastes in einer eindrucksvollen Zeremonie geopfert. Die Zeremonie wurde mit Schmetterlingen eingeleitet, welche aus einem Gefäß entlassen wurden. Hunderte, kleine, blaue Schmetterlinge, die einen flirrenden Sound von sich gaben. Dann wurde ich wach.

Interessanterweise war ich heute morgen dennoch ausgeschlafen. Die Energie war immer noch recht hoch und die Vibrationen entlang der Wirbelsäule stark.

22.03.22

Der Wecker katapultierte mich direkt aus dem Traum in die 3D-Ralität. Die Vibrationen nach dem Aufwachen waren so stark, dass ich zuerst dachte, eine meiner Katzen hätte sich auf meinen Rücken gelegt und würde jetzt leidenschaftlich schnurren – aber da war keine Katze. Die morgendlichen Schwingungen sind offenbar von ähnlicher Frequenz wie Katzenschnurren! Die Träume der Nacht waren wieder intensiv und nicht von dieser Welt. Von welcher nur?

23.03.22

Um 21:30 schlafen gegangen, um 07:30 aufgewacht und in deutlicher Energie gebadet. Auch wieder Vibrationen im ganzen Körper, vor allem im Rücken, die ich als angenehm empfand. Die Träume waren, wie immer mittlerweile, extrem realistisch und intensiv.

26.03.22

Interessanterweise habe ich hier draußen auf dem Lande, wo ich deutlich geerdeter bin als in der Stadt, eine auffällig aktive Kundalini. Letzte Nacht brannte sie sogar, zumindest Füße und Hände, was sie in der Stadt ja kaum noch tut. Ansonsten gibt es nicht Auffälliges. Ich merke ihre Präsenz und die ist sehr angenehm. Die Geysire der Nacht sind jetzt am Tage verklungen.

29.03.22

Am Abend 2 Stunden Yoga Nidra praktiziert, was meine Kundalini sanft empor gehoben hat. Vorher hatte ich 10ml Auszug von Syrischer Steppenraute genommen, was die Produktion von Melatonin und körpereigenem DMT anregt. Ich hatte zwei sehr friedliche Stunden mit sanfter Kundalini und viel innerem Licht.

Eingeschlafen bin ich dann gegen 1 Uhr erst spät. Die Träume waren intensiv und voller Kraft

April

02.04.22

Der Abend war energetisch angenehm präsent, die Nacht von deutlichen Vibrationen und intensiven hypnagogen Phasen begleitet und der Morgen von feinen Schwingungen geprägt. Ich war high, nur durch die hohe Frequenz meines Energiekörpers. Ich genoss das eine Weile, während meine Katze auf dem Rücken lag und die Vibrationen zusätzlich mit ihrem Schnurren anfeuerte. Ich schnurrte und meine Katze schnurrte.

Ich erinnere drei Träume. Sie waren lang und bildreich.

Im letzten Traum tuckerte ich bei sonnigem, heißen Wetter in einem kleinen Boot übers Meer und schaute auf ein kahles, sich durch den Dunst der aufsteigenden Feuchtigkeit blinzelndes Gebirges.

Ich fühlte mich an Syrien erinnert, dieses magische Land, das der Westen durch Anstiftung zum Regime-Change brutal geopfert hat. Der Friedensnobelpreisträger Barak Obama lies in Syrien tausende Menschen feige durch Drohnen ermorden.

Ich erinnere so Vieles, an diesem Morgen…

Barak Obama, eines der niedrig schwingendsten Schattenwesen, die die Geschichte der von Satanisten dominierten Menschheit je kennengelernt hat. Ein Täuscherdämon, wie er im Buche steht. Und seine Frau nicht weniger.

Aber sie werden den bereits eingeleiteten Aufstieg der Menschheit in eine höhere Bewusstseins-Stufe nicht mitmachen können, die finale Schwingung wird zu hoch für sie sein. Entweder bleiben sie in einer niedriger schwingenden Zeitlinie zurück, wie die meisten, oder sie werden sterben.

Wenn Gott gnädig mit ihnen ist, wird er ihnen eine Transformation zukommen lassen. Das geht aber nur, wenn sie sich von ihren Dämonen befreien. Ayahuasca für Barak und Michele Obama – das wäre doch spannend?

Während ich das hier aufschreibe, sind die Schwingungen entlang der Wirbelsäule immer noch sehr präsent. Ich könnte noch stundenlang weiterschreiben. Ich erinnere plötzlich so Vieles! Zugang zur Akasha-Chronik?

10.04.22

Milde Kundalini beim Aufwachen. Leider konnte ich sie nicht lange genießen, da ein Wadenkrampf mich aus dem Bett katapultierte. Die Kundalini war die ganze Nacht aktiv und hat meinen Muskeltonuns permanent auf einem „sportlichen“ Level gehalten, das kostete offenbar viel Kalium und Magnesium.

Höre gerade ich ein interessantes Interview mit einem Tantra-Meister und Ayahuasca Curandero, eine seltene Kombination (ab 46:50 gehts um Dragon-Energy!).

11.04.22

Gestern habe ich bis 1 Uhr gearbeitet. Die Kundalini war schon auf Arbeit aussergewöhnlich aktiv. Zum Glück arbeite ich alleine im Büro, denn die Energiefontänen waren so stark, dass ich immer wieder spontan in meditative Zustände verfiel. Immer nur wenige Sekunden, aber in denen war ich super-connected mit dem Universum und meinen Spirits.

Zuhause habe ich dann einen starken Rapé genommen (Brazilian Mint von Waking Herbs). Ich habe bewusst meine Kali-Kuripe gewählt, weil die Energie, die mit der Hinduistischen Göttin Kali assoziiert wird, reinigend und erneuernd ist. Genau das wollte ich. Nach all den Monaten des Terrors durch unsere menschenverachtende Psycho-Regierung, wollte ich eine starke, energetische Reinigung und die bekam ich.

Der Rapé warf mich komplett vom Hocker. Erst bekam ich Durchfall und dann musste ich mich mehrmals heftig übergeben.

Danach war alles gut, ich fühlte mich entgiftet (auch energetisch) und erleichtert – ein bisschen wie nach Kambo. Dass Rapé so stark bei mir wirkt, hatte ich bis dato noch nicht erlebt und ich habe jetzt gute 7 Jahre Erfahrung mit Rapé. Aber

ich wollte es so und das Universum lässt sich bekanntlich nicht 2x bitten 🙂

Im 1. Traum der folgenden Nacht kam ein Mann in weißer Kleidung zu mir und gab mir ein Glas Wasser. Während ich trank, tröpfelte er aus einem kleinen Fläschchen etwas ins Glas. Das Wasser fing an zu glitzern, wie Wellen im Sonnenlicht und wurde zu purer Energie. So wie bei dieser Ayahuasca-Zeremonie, wo ich das Gefühl hatte, nicht mehr Sauerstoff, sondern reine Energie zu atmen. Ich spürte das Glitzerwasser in jeder Zelle meines Körpers, es war pure Heilung!

Die Spirits hefen uns, wir müssen ihnen nur die Erlaubnis dazu geben! Das geschieht über Intention.

12.04.22

Nach 14 Tagen kalter Kundalini war heute Nacht wieder Mikrowelle angesagt. Der ganze Körper war betroffen. Die Hitze und das teilweise Brennen war so stark, dass ich mich irgendwann komplett aufdeckte, in meinem ungeheizten Schlafzimmer. Er gegen Morgen, als ich abgekühlt genug war und nach lebhaften Träumen aufwachte, zog ich mir wieder die Decke über den Körper. Vielleicht liegts am zunehmenden Mond, letzte Nacht obendrein im herrschsüchtigen Löwen? Wenn es so weiter geht, könnte der Vollmond am 16.4. der energetische Supergau werden. Ich hoffe nicht, sonst muss ich mal ein ernstes Wort mit Lady-K reden 😉

28.04.22

Ich wache nach einer traumreichen Nacht mit starken, sehr angenehmen Vibrationen auf. Die Kundalini ist stark aktiv und sanft zugleich. Sie verbrennt mich nicht, sondern massiert mich sanft durch. Ich könnte noch stundenlang so liegen bleiben und dieses Glück genießen, aber irgendwann sagt die volle Blase, dass es Zeit wird, die Toilette aufzusuchen. Die Erdung durch die Badfliesen beendet die Kundalini abrupt und so nutze ich die ersten 30 Minuten des noch frühen Morgens fürs Füttern der Katzen und Filterung frischen Wassers für meine beiden Samtpfoten. Ich trinke nur gefiltertes Wasser und sie bekommen auch nur Gefiltertes.

Zurück im Bett gehe ich sitzend in Meditation. Ich aktiviere die Kundalini mit dem Zucken des linken Fingers und sie bewegt zunächst zaghaft in Richtung Drittes Auge. Ich wiederhole es mehrmals und beim letzten Schups ist die Energiewelle so stark, dass ich Blitze sehe und einen Lichtkreis vor meinem inneren Auge. Ich verfalle in Trance und dann in einen Traum, der wohl eher eine OOBE ist (out of body experience):

Ich sitze auf dem Sofa im Wohnzimmer. Ich beobachte meinen Nachbarn vorm Terrassenfenster, wie jeden Morgen schmökt er eine Zigarette. Es herrscht ziemliches Chaos in meiner Wohnung, ich räume wohl gerade um? Zwischen all dem Krempel taucht plötzlich ein älterer Herr auf. Er ist halb durchsichtig und trägt ein langes weißes Hemd. Kaum Haar auf dem Kopf, unrasiert, aber nicht ungepflegt. Ich frage ihn, wie er hier rein gekommen ist? Die Tür stand offen! Nein stand sie nicht, antworte ich. Aber er könne bleiben, vorausgesetzt, er sagt mir wer er ist und was er bei mir wolle, wohl wissend, dass es sich nur um einen Geist handeln kann.

Er antwortet nicht. Ich gehe hin zu ihm, nehme ihn freundschaftlich in den Arm, auch um zu testen, ob er Körperwärme hat (hat er nicht!) und weil er mir sympathisch ist. Ich frage ihn erneut, wer ist und was er bei mir will. Er heißt Jürgen ??? (Name vergessen). Er hätte mich gesehen und dann hat er „halt gemacht“. Was warst du in deinem letzten Leben, frage ich? Gelehrter an einer Hochschule. Was hast du gelehrt? Geschichte und Philosophie. Ich sage ihm, dass er mich jederzeit wieder besuchen könne, nur Nachts nicht, da muss ich schlafen und meine Katzen würden sonst erschrecken.

Dann versuche ich seinen sehr langen Nachnamen aufzuschreiben, aber natürlich schreibt der Traumkugelschreiber nicht. Ich sage mir den Namen mehrmals auf und hoffe, ihn mir so zu merken. Ich hab frischen Tee gekocht und stelle ihm eine Tasse hin. Er können keinen Tee trinken, sagt er, aber den Geruch könne er wahrnehmen. Er würde sehr gut riechen (türkischer Bergtee).

Plötzlich kommt noch jemand dazu, eine Frau. Sie setzt sich zu uns aufs Sofa. Sie ist um die 50, hat ein freundliches Lächeln, leicht ergraute Haare und trägt ein rotes Kleid. „Wer bist du?“, frage ich. Auch sie nennt ihren Namen und wieder will der Stift nicht schreiben. Jetzt muss ich mir schon zwei Namen merken. Sie hat einen Französischen Namen, den kann ich mir unmöglich merken. Den Vornamen erinnere ich noch. Josephine.

Ich tausche mich von Beginn an telepathisch mit meinen Besuchern aus und da scheint die Sprache keine Rolle zu spielen. Sie hätte uns gesehen, übermittelt sie mir und fand die Situation einladend. Ich frage sie nicht, was sie in ihrem vorherigen Leben war, ich glaube, das ist mühselig. Wir alle haben vermutlich schon etliche Leben hinter uns und am Ende zählt nur, was wir daraus gelernt haben.

Sie sagt, wir sollen beten. Ok, denke ich. Beten ist nicht so meine Stärke, aber von mir aus. Sie sitzt in der Mitte, ich links von ihr und der Mann rechts. Wir nehmen einander die Hände und schließen die Augen. Es ist eher eine Meditation, als ein Gebet. Meine Kundalini schnellt nach oben. In dem Moment sehe ich uns drei aus der Vogelperspektive. Wir sitzen mit geschlossenen Augen auf meinem Wohnzimmersofa und alles um uns herum leuchtet. Auch wir haben eine leuchtende Aura. Hellblau. Die Meditation endet nach ca. 30 Sekunden. Blitzmeditation

Noch einer kommt dazu, er rempelt mich grob von der Seite an. Er ist unsichtbar für mich. Ich sage ihm, dass jeder hier willkommen ist, wenn er freundlich ist und sich zu benehmen weiss. Auch müsse er sich zeigen, wenn er bleiben will. Er können sich nicht zeigen, antwortet er telepathisch. Wie er heißt, möchte ich wissen. Markus Hesse. Was er wolle? Er antwortet nicht und verschwindet. Vorher war er energetisch deutlich zu spüren, jetzt ist diese Energie weg.

Der Ex-Gelehrte mit dem langen Namen sagt, ich müsse hier mal sauber machen und zeigt auf dem Fußoden unter uns. Ich erschrecke. Der Boden ist übersät mit Resten von Tierkadavern. Große Insektenbeine, Fledermausohren, Augen, Fellreste, Krallen – als hätte eine Schlachtung stattgefunden. Ich fege alles zusammen und schütte es in den Mülleimer. Ich erinnere mich daran, dass ich am Abend zuvor den Raum ausgeräuchert hatte. Reste der gestrigen, energetischen Reinigung?

Die beiden wollen gehen. Sie sagen, dass es nett war und sie sich sehr willkommen fühlten. Ich betone erneut, dass sie jederzeit wiederkommen könnten, auch wenn sie meinen Tee nicht trinken können. Dann lösen sie sich auf und ich werde wach.

Mai

06.05.22

OOBE

Ich wache um 3:38 Uhr auf und beschließe ein Wake-Back-To-Bed (WBTB) mit Rapé zu machen. Ich wähle einen starken Rapé, der die Kraft hat, mein Drittes Auge zu öffnen, das braucht es für den geplanten WILD. Ich appliziere den Rapé mit meiner powervollen Kali-Kuripe, gehe in die aufsteigende Kundalini und bete. Beten für Frieden, wie jeden Tag. Dann gehe ich wieder ins Bett. Für WILD ist es wichtig, nicht sofort wieder einzuschlafen, sondern sein Bewusstsein möglichst lange wach zu halten, um noch bewusst die hypnagoge Phase zu erleben. Hat man es bewusst bis in den hypnagogen Zustand geschafft, ist der WILD so gut wie sicher.

Die hypnagoge Phase kommt sehr schnell, was dem Rapé geschuldet ist. Erst blitzen nur einzelne, kurze Bilder auf, dann kurze „Filmchen“. Zwischendurch immer wieder DMT-artige Muster. Ich weiß zu 100%, dass kein DMT im Rapé war, denn ich habe ihn selber hergestellt. Es ist also körpereigenes DMT, dass da aktiv ist, vermutlich weil der Rapé meine Zirbeldrüse aktiviert hat.

Meine Kundalini ist mild aktiv, ich hatte mich vorm Zubettgehen auch nochmal ausgiebig geerdet. Außerdem liege ich in meinem Erdungsschlafsack.

Dann höre ich auffällige Geräusche in meinem Wohnzimmer. Auditive Hypnagogien, denke ich. Dann fangen die Geräusche aber an, sich deutlich von den üblichen auditiven Hypnagogien (Rumpeln, Krachen) zu unterscheiden und ich beschließe nachzusehen.

Ich versuche das Bett zu verlassen und als ich auf der Bettkante sitze, bereit rüberzugehen, werde ich, wie von einem unsichtbaren Gummiband, wieder zurückgezogen. Da war mir klar, dass nicht mein physischer Körper aufgestanden war, sondern mein Astralkörper.

Kaum haben sich Astralkörper und physischer Körper wieder vereint, setzen stärkere Vibrationen ein – im Nacken-Schulter Bereich. Das finde ich sehr angenehm, da ich dort seit Tagen Verspannungen habe, die am Morgen weg sind. Danke Kundalini!

Wieder gehen die Geräusche im Wohnzimmer los, diesmal höre ich zwei Männer sprechen. Einer ruft obendrein meinen Namen, „Herr Tiefschneider!“. Er hat einen ausländischen Akzent, spricht den Namen falsch aus (Tiffschneider). Ich erschrecke und meine Kundalini geht durch die Decke – Der Drache schaltet auf Schutzmodus.

Ich will auf Nummer sicher gehen und rolle mich mit einem Ruck aus dem Bett. Ich lande sanft auf dem Boden und richte mich auf. Kaum stehe ich, werde ich wieder in meinen Körper zurückgezogen.

Ich realisiere, dass es meine Kundalini ist, die das macht. Sie hat diese magnetische Qualität und offenbar sind physischer Körper und Astralkörper über die magnetische Kraft der Kundalini miteinander verbunden. Und die Kundalini ist gerade sehr präsent. In der Tat, fühlt sie sich magnetisch an, ähnlich wie in diesem Traum mit dem schwarzen Drachen.

Die Geräusche hören auf – totale Stille. Gut, denke ich, dann kann ich ja endlich den WILD angehen. Ich konzentriere mich extra NICHT auf mein Dritte Auge, denn das ist bereits aktiv und zusätzliche Energie darauf könnte es wieder verschließen. Es ist sehr scheu 🙂

Wieder kommen Bilder und wieder erscheinen sie nicht vor mir, sondern schräg über mir, dort, wo die Mystik das Dritte Auge lokalisiert. Es ist ein unwirtlicher Ort, den ich zu sehen bekomme. Er reizt mich nicht und so beschließe ich, auf einladendere Bilder zu warten. Mal sehen, was das Traumbewusstsein im Angebot hat. Dann erscheint ein weißer Strand mit einem tiefblauen Meer davor. Der Strand ist mit dunklen Muscheln übersät.

Ich warte, bis die Szene stabil ist und versuche hinüber zu wechseln, wie man es bei einem WILD so macht. Aber mein Imaginärkörper will sich kaum bewegen. Wieder spüre ich eine magnetische Kraft, die ihn zurückhält. Es geht 10 Zentimeter vor und dann schnellt er wieder zurück (der Imaginärkörper würde bei einem erfolgreichen WILD dann zum Traumkörper werden).

Inzwischen haben die Vibrationen vom Nacken zum Steißbein gewechselt, was die Kundalini zusätzlich anfeuert, denn dort sitzt das Wurzelchakra.

Die nächste Szene erscheint. Eine Werkshalle. Wieder warte ich. Wie durch eine Zeitlupenkamera wird mir der Ort präsentiert, ich höre auch Maschinen rattern. Die Halle interessiert mich, obwohl dort keine Menschen zu sehen sind. Vielleicht weil es erst 5 Uhr morgens ist?

Erneut beschließe ich hinüber zu wechseln. Ich schaffe es fast, aber als ich bereits in der Halle stehe und neugierig den Kopf drehe, werde ich wieder in meinen auf dem Bett liegenden Körper gezogen.

Mir macht dieses Spiel keinen Spaß mehr. Inzwischen bin ich auch sehr müde und will nur noch schlafen. Der Bilderreigen geht eine Weile weiter, aber ich ignoriere ihn. Dabei sind sehr schöne Szenen dabei, u.a. ein Flug über Seen und Wälder. Alles gestochen scharf, wie im 3D-Kino. Dann schlafe ich ein.

Traumkoma

Um 9 Uhr werde ich von Kirchenglocken geweckt. Ich liebe es, von ihnen geweckt zu werden, es hat so was friedliches. Ich quäle meinen bleiernen Körper aus dem Bett, füttere die Katzen und öffne die Terrassentür. Dann geht’s nochmal ins Bett. Ich will über das Erlebte meditieren, falle aber erneut in einen traumreichen Schlaf. Wieder höchste Traumqualität mit sehr realistischen Bildern und einigen interessanten Begegnungen. Ich werden nach jedem Traum kurz wach, spüre die alles dominierende Kundalini und falle dann in den nächsten Traum.

Dann werde ich erneut von den Kirchenglocken geweckt. Ich weiß, dass es jetzt 10:00 Uhr ist und beschließe aufzustehen. Dabei hätte ich womöglich bis in den Nachmittag hinein weiter schlafen und weiter träumen können, so einen hohen Schlafdruck hatte ich noch. Ich schleppe mich zur Dusche und genieße es, wie langsam die Bettschwere aus mir heraus gespült wird.

Fazit:

Die Kundalini erzeugt eine magnetische Kraft, welche den Astralkörper an den physischen Körper bindet.

Das Dritte Auge und die Zirbeldrüse müssen miteinander verbunden sein, so wie es die Mystik seit Jahrtausenden beschreibt.

Ich muss Unmengen an Melatonin in meinem Gehirn gehabt haben und das konnte nur von der Zirbeldrüse stammen, denn extern aufgenommenes Melatonin kann nicht die Blut-Hirn-Schranke passieren. Davon abgesehen besitze gar keines.

Zirbeldrüsen-Melatonin ist in der Lage, solche extremen Schlafphasen auszulösen. Gleichzeitig war mein Drittes Auge außerordentlich aktiv. Für mich passt das zusammen. Der Rapé hat die Zirbeldrüse aktiviert, die hat ihre wertvollen Neurotransmitter ausgeschüttet – erst DMT, später dann Melatonin – und das Resultat war das, was ich erlebt habe.

07.05.22

Bericht hier

08.05.22

Die Nacht war „heiß“! Lady Kundalini fegte vor dem Zubettgehen einmal kräftig durch alle Körperzellen, versorgte sie mit frischer Lebensenergie und blieb dann wie ein Wachposten bis zum Morgen. Mir war zwar durchgehend sehr warm, aber das ist auch den derzeitigen Sommertemperaturen geschuldet. Der Schlaf war dennoch erholsam und die sanften Vibrationen nach dem Aufwachen, wie immer, berauschend.

Juni

27.06.22

Schon lange gab es keine Einträge mehr in mein Kundalini-Tagebuch. Aber es gibt auch nichts wirklich Besonderes zu berichten. Lady K. Ist auffällig smart, sie zeigt sich immer mal wieder als wohlige, umhüllende Energie, vor allem beim Yoga-Nidra, aber ansonsten lässt sie mich in Ruhe. Auch Nachts ist alles sehr entspannt und auffällig ruhig, was ich sehr angenehm finde. Mir war das schon im Februar bei meinem, letzten Ayahuasca aufgefallen, dass ich weder mit Brennen noch mit besonders heftigen Energien zu tun hatte. Es gibt eine Dauerpräsenz, auch jetzt noch. Diese Dauerpräsenz äußert sich in einen sehr subtilen, hochfrequenten Gefühl im ganzen Körper. Nach dem Aufwachen gibt es immer mal wieder die von mir schon oft beschriebenen Vibrationen, die ja sehr angenehm sind. High ohne Drogen, nenne ich das immer.

Meine Kontakte zur Spiritwelt haben stark abgenommen. Träume wie dieser, dieser, dieser oder dieser sind gerade nicht möglich, da ich mich wieder in der normalen Traumebene bewege und nicht mehr in der astralen Welt – dazu braucht es die hohe Energie der Kundalini. Das ist ok, ich brauche diese Erholung, denn die Reisen in die astralen Ebenen sind sehr anstrengend, weil dort alles so intensiv ist. Die Energie, das Licht, die Erlebnisse. Das ist großes Kino und das braucht man nicht immer. Ich genieße also derzeit die Milde und Ruhe und auch die ganz normalen Träume. Nach 1 Jahr intensiver Kundalini und vielen Besuchen in der astralen Welt ist das echt nötig. Danke Lady K. für deine Rücksichtnahme 🙂

28.06.22

Als hätte mir die Kundalini beim Schreiben gestern über die Schulter geschaut und als wolle sie das nicht auf sich sitzen lassen, hat sie sich letzte Nacht wieder bemerkbar gemacht. Zunächst über einen eindeutigen Traum und dann über einen über Stunden anhaltenden Kälteschauer, der angesichts der drückenden Schwüle aber angenehm war.

Die kalte Kundalini, ist die weibliche Energie der Dualität. Während die männliche Kundalini über den Nadi Pingala aufsteigt und als Hitze oder gar Brennen wahrgenommen wird, steigt die weibliche Kundalini über den Nadi Ida herab und wird als Kühle empfunden.

Sollte nach 1 1/2 Jahren Brennen und männlicher Kundalini jetzt wieder die weibliche Kundalini am Zuge sein? Bitte im Zusammenhang mit den Begriffen weiblich und männlich hinsichtlich der Kundalini nicht an die Geschlechter Frau und Mann denken. Es geht hier nicht um Geschlechter, sondern um Energien, die unterschiedliche Qualitäten haben und deshalb unterschiedlich auf uns wirken. Die männliche Kundalini verbrennt und vernichtet, während die weibliche manifestiert. Die männliche Kundalini leitet den Transformationsprozess ein, indem sie das System von überkommenen Energien säubert, während die weibliche Kundalini den Transformationsprozess fortsetzt und beendet. D

ie Kundalini kommt immer in Wellen. Männlich-weiblich-männlich-weiblich. Verbrennen-manifestieren-verbrennen-manifestieren. Jetzt wird manifestiert.

Hier der Kundalini-Traum der letzten Nacht:

Ich bin in meinem Zimmer und packe die Pflanzen aus, die ich bestellt habe. Vier kleine Hibiskusbäumchen. Ich staune nicht schlecht, als ich die Kartons öffne. Es sind nicht nur die Bäumchen darin, sondern auch Schlangen. Wunderschöne grüne Baumnattern, jede um  einen der Bäumchen gewickelt. Sie sind starr und bewegen sich nicht, sodass ich zunächst annehme, sie seien tot. Andererseits sehen sie lebendig aus. Auf ihren Köpfen tragen sie ein gelb-rotes Muster. Jetzt kommt Bewegung in die Szene. Zunächst schlüpfen weitere Tiere aus den Kartons. Ein großer, grüner Käfer und zwei große, grüne Heuschrecken. Auch sie tragen ein gelb-rotes Muster auf ihren Flügeln.

Dann machen sich die Schlangen zeitgleich auf den Weg. Sie verlassen ihre Bäume und schlängeln sich an der Wand hoch. Eine schlängelt sich am Fußboden entlang, sie ist die größte. Ich versuche sie mit einem Eimer einzufangen, aber sie ist geschickter, als ich. Eine der Schlangen an der Wand schaut mich direkt an. Sie gibt mir telepathisch zu verstehen, dass ich mich jetzt um sie kümmern müsse, sie habe Hunger. Ich habe kein Schlangenfutter da und verlasse den Raum. Ich überlege, zunächst ein großes Terrarium zu kaufen und mich dann um Futter für sie zu kümmern.

Schlangen in Träumen stehen für die Kundalini. Im Traum ruhte sie zunächst (wie bei mir die letzten Monate, mehr oder weniger) und dann ist sie im Laufe des Traumes erwacht. Ich muss mich um sie kümmern, sie braucht Nahrung. Nahrung heißt im Falle der Kundalini spirituelle Nahrung. Sie will jetzt manifestieren und dazu müssen die Voraussetzungen stimmen. Manifestiert wird auf der astralen Ebene, nicht auf der materiellen. Meditieren, Yoga-Nidra, Ayahusaca. Das alles ist Nahrung für die Kundalini.

Juli

14.07.22

Seit 1 Woche habe ich sehr hohe Schwingungen beim Aufwachen. Mein Schlaf ist tief und traumreich, dennoch komme ich morgens nicht so richtig aus den Federn. Die starken Vibrationen (es überlagern sich verschiedenen Frequenzen zwischen 100 und 500 Hz,) wollen mich aus der Traumwelt nicht entlassen und die ist geradezu paradiesisch!

Erst heute war ich wieder an einem Ort, der so schön und von so liebevollen Menschen und Tieren bewohnt war, dass ich Rotz und Wasser heute, als ich ihn wieder verlassen musste. Es war kein Klartraum, aber von einer optischen Brillanz, wie ich es nur von Klarträumen oder Astralreisen kenne. Die starken Vibrationen lassen darauf schließen, dass es eine Astralreise war, eine als Traum vermittelte Astralreise.

Vor zwei Tagen hatte ich in einem Traum Sex. Aber es war kein irdischer Sex. Er war rein energetisch und eher eine gemeinsame Meditation, während unsere Körper vereint waren. Begleitet wurde der Sex von innerem blauem Licht und Visionen (bunte Perlen und symmetrische Geometrien). So etwas kenne ich nicht von normalen Träumen, nur von Klarträumen oder Astralreisen.

Woher kommen die hohen Schwingungen, Nachts und in den Morgenstunden? Wird tatsächlich, wie auch immer, die Frequenz aller Lebewesen auf diesem Planeten angehoben? Aber wie?

Über die Erdresonanz dürfte das nicht funktionieren, wie ich hier erklärt habe. Es kann nur über die Schwingung des Energiekörpers gehen, denn der ist es, der vibriert. Der Energiekörper ist zugleich der Astralkörper, mit ihm reisen wir in die paradiesischen Welten. Er ist zugleich unser Bewusstsein und das wiederum ist in der Lage, in den astralen Welten alles zu manifestieren, wonach ihm ist, inklusive dem astralen Körper, unserem „Reise-Avatar“.

Doch wie, und vor allem wer, erhöht die Schwingung unseres Energiekörpers?

Und es geschieht, ich kann es auch bei meinen beiden Katzen beobachten. Meine zutrauliche Katze ist nach 12 Jahren Garfield plötzlich gertenschlank und voll ungebändigter Energie. Obendrein hat sie eine so starke Kundalini, dass ich sie oft nicht auf mir drauf liegen lassen kann, weil ich dann Herzrasen bekomme und meine seit 13 Jahren sehr scheue und zurückhaltende Katze lässt sich plötzlich von jedem streicheln und springt durch die Gegend, wie eine Jungkatze. Mit einer höheren Schwingung verschwinden ja auch unsere niedrig schwingenden Aspekte, wie zum Beispiel Angst. Sie werden transformiert.

Ich selbst habe jedes Gramm Fett verloren, was ich bedenklich finde, aber meine Blutwerte sind top und ich fühle mich sehr vital. Nach 1 1/2 Jahre heißer Kundalini wundert es mich wiederum nicht (vor 2 Monaten ist mein System zur kalten Kundalini gewechselt, was ich sehr viel angenehmer finde).

Etwas geht da vor und es hat mit unseren Energiekörpern zu tun und somit auch mit unserer Kundalini.

Ich denke die Schwingungserhöhung erfolgt über die Aktivierung der Kundalini – bei immer mehr Menschen. Wenn deren Energiekörper dann in Resonanz miteinander gehen, entsteht ein kollektives Bewusstsein.

Eine Freundin berichtete mir jüngst über ihre 9-jährige Tochter, dass sie erzählt habe, dass etwas durch ihren ganzen Körper fließt, was sich sehr schön anfühlt. Vor allem Nachts. Seit wann sie das habe, fragte die Freundin. Schon immer.

Dieses Beispiel entspricht der Aussage vieler Channeller, dass seit den späten 70ern zunehmend Kinder mit bereits vollständig aktivierter Kundalini geboren werden – die sogenannten Indigo-Kinder (wegen ihrer indigo-farbenen Aura). Die Tochter der Freundin ist nur selten krank und wenn, dann nur für 1-2 Tage und mit leichten Symptomen. Ungewöhnlich für Kinder, die normalerweise alle verfügbaren Krankheiten intensiv durchstehen, um ihr Immunsystem zu trainieren. Seitdem meine Kundalini aktiv ist, seit 2015, bin ich aber auch nicht mehr ernsthaft krank, insofern würde es passen.

Wir sollten das alle beobachten, in uns hinein horchen, uns an unsere Träume erinnern und die Aussagen und Träume von Kindern ernst nehmen. Ich habe Kinder schon immer ernst genommen (außer die Grünen 😉 ), aber viele, leider auch viele Eltern, tun das nicht.

Wir können viel von Kindern lernen. Die Chance sollte wir nutzen!

19.07.22

Kurze Wasserstandsmeldung. Seit Wochen hat die kalte Kundalini bei mir Einzug gehalten und seitdem kann ich sie wieder in vollen Zügen genießen. Die Träume sind von einer Qualität, wie ich sie nur von Klarträumen oder Astralreisen kenne. Ultra-reale Environments, intensive Farben und Plastizität. Panoramablick. Mystische Begegnungen, auch mit Verstorbenen. Danke Lady K! 🙂

25.07.22

Nachdem die letzten Tage relativ ruhig waren – mal ne kleine Energie-„Husche“ am Morgen, aber sonst Ruhe im System – war die letzte Nacht sehr energiereich. Es ging schon am Abend los. Ich saß noch auf Arbeit und bekam einen Kundalini-Schub nach dem anderen. Die kühle Kundalini, also kein Brennen oder Hitze. Nachts war es dann anders. Die Kundalini schickte beim Einschlafen eine satte Energiewelle durch jede Zelle meines Körpers und versetzte ihn in eine hohe Schwingung, die sehr angenehm war. Ich schlief mit dieser hoch schwingenden Energie ein, was zu lebhaften Träumen führte.

In einem Traum begegnete ich einer Frau, die sehr groß und grazil war, dabei komplett androgyn und die mir sagte, dass sie Algen genommen habe und deshalb in einem besonderen Zustand sei. Sie hatte kaum Kleidung am Körper und das bisschen, was sie hatte, war pure DMT-Kunst. Sie erinnerte mich an die Göttinnen, die mir beim Ayahuasca immer mal wieder begegnen. Sehr groß, auffällig schlank, symmetrische Gesichtszüge und 100% Harmonie in allen Bewegungen. Wenn sie sich bewegen, dann fließen sie, sie bewegen sich nicht nur einfach. Bei dieser Frau war es ebenso. Als sie das Zimmer, in dem ich gerade zwei verirrte Vögel versuchte zu befreien, betrat, wurden die Vögel ruhig und ließen sich von ihr in die Freiheit entlassen.

Befreiung!

Am Morgen war die Energie immer noch auf dem Level der Nacht, stark aber angenehm. Ich hab sie lange genossen, zum Ärger meiner Katzen, die endlich Essen haben wollten. Am Ende bin ich nur aufgestanden, weil ich auf Toilette musste. Die Energiewolke, in die ich gehüllt war, die hohe Schwingung, war einfach nur göttlich – ich bin jetzt noch high davon! Ich möchte betonen, dass ich am Abend nicht nachgeholfen habe. Keine Steppenraute (seit Tagen nicht), keine Pflanzengeister jeglicher Art. Diese hohe Schwingung kam einfach so. Aber woher?

Update: 20 Uhr

Der ganze Tag war von außergewöhnlichem Tatendrang. Pure Lebensenergie!
Obendrein war es wieder einer der Tage, wo alle Objekte eine hell-pinke Aura hatten. Selbst der blaue Himmel war nicht wirklich blau, sondern blau-pink. Ich kenne das sonst nur von Astralreisen oder Klarträumen. Ich habe natürlich gleich einen Reality-Check gemacht. 🙂

Diese „pinken“ Tage hat es ab und zu und sie sind immer besonders!

27.07.22

Oje, ist sie zurück, die heiße Kundalini?

Heute Nacht brannte sie wieder, meine Lady K. Sie röstete mir das Wurzelchakra. Ich spürte sie sehr deutlich im Steißbein, während ich gleichzeitig sexuell erregt war.

Aktives Wurzelchalkra = sexuelle Erregung, das ist (Kundalini-) Gesetz.

Die Kundalini ist unsere Libido. Tatsächlich nannte Sigmund Freud sie so und er hatte definitiv Recht damit. Ich stand auf, öffnete weit die Fenster und legte mich auf den kühlen Boden, während die 13° kalte Nachtluft hinein strömte und meinen aufgeheizten Körper umhüllte. Aufgeheizt, trotz kühler Nacht und einem Bettlaken als Zudecke. Ich kühlte erfolgreich mein System herunter und machte bei der Gelegenheit einige Übungen für Nacken und Wirbelsäule. Die Energie war blockiert, sie musste wieder in Bewegung gebracht werden. So nach und nach geschah das auch, was schließlich die Hitze im ganzen Körper verteilte, trotz mittlerweile geschätzten 15° im Schlafzimmer. Dann ging ich hinaus auf die Terrasse und erdete mich auf den kalten Fliesen. Es tat sooo gut!

Erdung ist das A und O bei einer aktiven Kundalini. Erdung, Erdung, Erdung!

Ich bekam sie in den Griff, die heiße Lady und konnte dann zumindest bis 6 Uhr weiterschlafen, bis meine Tigerkatze, welche seit 1 Jahr ebenfalls eine erwachte Kundalini hat und seitdem voller Power ist und um 10 Jahre verjüngt wirkt, mich mauzend weckte (genau genommen schrie sie mich an 🙂 ), weil sie der Meinung war, es sei Zeit für Futter, Bürsten und Spielen. Ich gab ihr etwas Trockenfutter, schloß meine Zimmertür, steckte mir Ohrenstöpsel in die Lauscher und schlief traumreich bis 8:30 Uhr.

In einem Traum war ich in einer Bar. Wie so oft in Träumen musste ich auf Toilette, aber es gab eine lange Schlange vor dem Klo. Als ich endlich dran war, wurde ich barsch weg gedrängt. Ich drehte mich zur Seite und schaute in das von dicken Beulen und Warzen gezeichnete Gesicht eines knallgrün-äugigen Wesens.

Im Nachhinein wurde mir klar, dass ich mich auf einer astralen Ebene befunden haben musste, da das Licht außergewöhnlich crisp war und ich auch wiederholt einen Text an der Wand lesen konnte, ohne dass er sich verwandelte, was auf der Traumebene nicht möglich gewesen wäre.

Astrale Ebenen sind real existierende Ebenen (Dimensionen), die von nicht-körperlichen, also astralen, Wesen bewohnt sind. Auch Menschen leben dort, Verstorbene zum Beispiel.

Ich bekam unverhofft Hilfe. Die Barkeeperin stellte sich dem Beulenmann in den Weg und fing sich dabei einen massiven Faustschlag ein. Sofort eilten ihr andere Gäste und Kollegen zu Hilfe und vertrieben ihn. Ich ging zu der Frau und versorgte ihr geschwollenes Gesicht mit einem kalten Tuch. Es heilte sehr schnell – typisch für die astralen Ebenen.

Wer war der Beulenmann (ein Verstorbener der zu Lebzeiten am Proteus-Syndrom gelitten hat) ? Wer waren meine unbekannten Helfer?

Die heiße Kundalini. Sie ist unangenehm, aber führt mich jedesmal in die astralen Ebenen. Die kalte Kundalini schafft das nur sehr selten. Sie lässt mich dafür Frequenzen wahrnehmen, die ich sonst nicht sehen kann (siehe Eintrag vom 25.07.).

28.07.22

Wilde Hilde, auch heute Nacht und am Morgen, aber auf sehr angenehme Art und Weise. Kein Brennen, keine Energiefontänen, die einem Elektroschock gleichkommen. Sie war (und ist immer noch subtil) permanent auf hohem Level im gesamten Körper gegenwärtig, wie ein Wachhund, der seinem Herrchen oder Frauchen nicht von der Seite weichen will. Die Träume erinnere ich nicht mehr, aber als ich gegen 4 Uhr kurz kurz wach war, ließ ich die Augen geschlossen und genoss den pinken Raum, in dem ich schwebte. Das Schwebegefühl kommt daher, dass die hohe Frequenz, in der sich der Körper dann befindet, ihn kaum noch spüren lässt.

Andere müssen dafür Ayahausca oder Magic Mushrooms nehmen, bei mir passiert das ganz von selbst. Immer mal wieder versetzt mich meine körpereigene Hirnchemie in besondere Zustände. Vor allem zwischen 3 und 5 Uhr morgens, was mit der Aussage von Dr. Rick Strassman korreliert, dass unser Körper zu dieser Uhrzeit die größten Mengen an körpereigenem DMT herstellt.

Exkurs:
Dass wir unser eigenes Ayahuasca herstellen können, in der Zirbeldürse, hat die Wissenschaft längst belegt. Die Zirbeldrüse ist sowohl in der Lage, einen MAO-Hemmer zu metabolisieren (aus Melatonin), das Pinolen, als auch DMT (ebenfalls aus Melatonin). Ist die Zirbeldrüse intakt, also nicht verkalkt, zum Beispiel durch Fluorid, dann kann sie wahre Wunder vollbringen!

Ayahuasca, genau genommen das DMT im Ayahuasca, hilft übrigens eine verkalkte Zirbeldrüse wieder zu reinigen. Gelangt DMT in großen Mengen über die Rückenmark-Flüssigkeit (Liquor cerebrospinalis) ins Gehirn, wird die Zirbeldrüse regelrecht in DMT gebadet, denn sie ist umgeben von Liquor. DMT regt im ganzen Körper den Drüsenstoffwechsel an und somit auch den der Zirbeldrüse. Gleichzeitig spült Ayahuasca große Mengen an Harmin ins Gehirn. Harmin regt den Hirnstoffwechsel zur Bildung des Enzyms INMT und das wiederum die Zirbeldrüse zur Bildung körpereigen DMTs an. Bei diesen Vorgängen vergrößert sich die Zirbeldrüse und eine vorhandene Kalkkruste wird quasi „abgesprengt“.

Ich schwebte lange Zeit vor mich hin und genoss die transparenten, sanft leuchtenden Objekte, die sich durch einen endlos scheinenden Raum bewegten. Dann wechselte der Raum allmählich von Pink zu Blau. Ein leuchtendes Hellblau, als würde man in einen morgendlichen Sommerhimmel schauen. Die Objekte änderten sich nicht. Sie erinnerten an Geißeltierchen, wie man sie in den Tiefen der Ozeane vorfindet. Dann unterbrach meine Katze das anmutende Schauspiel. Sie war der Meinung, Nachts um 4 Uhr Essen zu müssen und tat das laut kund.

Update 14:30
Wieder hat alles eine pinke Aura, wieder ist der blaue Himmel mit einem pinken Overlay überzogen (s. Eintrag 25.07.). Das Licht ist von großer Leuchtkraft und hat etwas kristallines, als würden in der Luft Milliarden winziger Kristalle schweben und funkeln. Ich schließe die Augen, um zu prüfen, ob das Overlay von mir kommt, denn innere und äußere Sicht addieren sich ja zu dem, was wir dann insgesamt sehen. Aber wenn ich die Augen schließe, habe ich zuerst ein kräftiges Indigo, das sich kurze Zeit später zu einem diffusen Rot-Violett wandelt. Kein Pink.

Ist es womöglich UV-Licht, dass ich sehe? Jetzt um die Uhrzeit ist der UV-Level ja maximal. Die Biologie sagt, Menschen können kein UV-Licht wahrnehmen, aber manche Unfallopfer oder am Grünen Starr Operierte berichten, dass sie es doch können. Ich hab ehrlich gesagt eine Ahnung, was ich da sehe!?

Dieses Pink legt sich manchmal an sonnigen Tagen zur Mittagszeit über mein Sichtfeld und erschafft so (im Freien) eine „pinkige“ Welt.

29.07.22

Eine energetisch ausgewogene Nacht, mit zwei schönen Klarträumen und einer sanften Kundalini am Morgen. Der Himmel wird zunehmend pinker 🙂

Update 14:30

Gleiche Lichtverhältnisse wie gestern, aber kein pinkes Overlay. Von der morgendlichen Kundalini ist auch nichts mehr zu spüren. Es sieht so aus, als ob zwischen aktiver Kundalini und dem Wahrnehmen des pinken Lichts ein Zusammenhang besteht.

August

01.08.22

4:15 Uhr morgens. Heiße Kundalini ohne Brennen. Blaues Licht. Wunderschönes blaues Licht mit pastellfarbenen Objekten. Sie bewegen sich langsam und in sich ruhend durch die blaue Unendlichkeit. Völliger Frieden.

02.08.22

Nichts, völlige Stille. Auch eine Göttin muss mal ruhen 🙂

03.08.22

Ich wache gegen 2 Uhr auf, halte die Augen geschlossen und schaue in diffuses, helles Licht. Dann öffnet sich mein Drittes Auge. Es fühlt sich an, als würden sich meine physischen Augen öffnen, aber die sind weiterhin geschlossen.

Es stellen sich klare, bis ins kleinste Detail ausgearbeitete Visionen ein. Schwarze, feine Linien, auf leuchtendem, silber-weissem Hintergrund. Zunächst ein chinesischer Drache, dann verschiedene Dinosaurier und schließlich Pflanzen und Bäume, die ebenfalls urzeitlich anmuten. Sie erinnern mich an alte Kupferstiche.

Dann verblasst alles. Die Kundalini brennt leicht, auch noch am Morgen.

04.08.22

Die heiße Kundalini, nach so vielen Wochen der Abwesenheit! Es ging aber noch, war nicht so heftig, wie noch 2021, wo ich regelrecht gegrillt wurde (s. Kundalini-Tagebuch 2021). Die Träume waren mega intensiv und realistisch. Vermutlich waren es geträumte Astralreisen, denn auch die Begegnungen waren außergewöhnlich. Einen der Orte kannte ich bereits aus anderen Reisen.

Dort traf ich eine Frau, die ich gefühlt schon seit Jahrhunderten kenne. Ich Wachleben kenne ich sie nicht, könnte sie aber bis ins Detail beschreiben. Wir haben uns sehr gefreut, uns wiederzusehen.

Am Morgen immer noch hohe Schwingungen und Vibrationen, das Dritte Auge immer mal wieder für wenige Sekunden offen, mit glasklaren Visionen. Es war auf dem Sprung zum kompletten Aufspringen, tat es dann aber doch nicht.

09.08.22

Durch das Ayahuasca-Wochenende vom 05.-07.08. ist meine Kundalini deutlich aktiver, als die Tage zuvor. Entsprechend ist meine Verbindung zur geistigen Welt auch besser. Mein Bericht.

10.08.22

Sehr starke Kundalini beim Einschlafen! Da sie aber weder brannte, noch mich Frösteln ließ, konnte ich sie per Atemtechnik ganz gut in Balance halten – sie steigerte sich dann nicht mehr. Typisch für die Tage nach Ayahuasca, weil der Energiekörper dann energetisch maximal gereinigt ist und die Chakren maximal durchlässig sind. Keine Kontakte zu Wesenheiten, obwohl ich es versucht hatte. Aber mein Drittes Auge war auch geschlossen geblieben, trotz der starken Energie – sollte halt nicht sein. Intensive Träume. Alle positiv, zum Teil sogar richtig lustig. Viel gelacht 🙂 Am Morgen starke Vibrationen. Leider konnte ich sie nicht genießen, da der Job rief.

Seit dem Ayahuasca am 5./6.8. reichen kleinste Anlässe, um meine Kundalini in Wallung zu bringen. Ein unerwartetes Geräusch, eine besonders schöne Musik, ein Lacher. Ich spüre sie auch am Tage, eigentlich ständig, wenn auch auch einem subtilen Level. Sie scheint gerade ständig auf dem Sprung, jederzeit bereit.

11.08.22

Eine sehr ruhige Nacht, was die Kundalini angeht. Sie war zwar subtil da, aber sehr sanft. Die Träume waren intensives Kino, ein Abenteuer nach dem anderen. Nach dem 1. Traum war ich kurz wach und spürte sehr starke Vibrationen im Rücken. Das war insofern ungewöhnlich, als dass die Kundalini immer noch auf einem sehr niedrigen Level war. Ich schlief wieder ein und träumte von einem Bombenangriff. Jeder Einschlag brachte den Boden zum Vibrieren. Die Vibrationen haben sich in meinem Traum als Bombeneinschläge manifestiert. Ich hatte keine Angst. Aus irgendeinem Grund wusste ich, dass das gerade nicht real ist (präluzider Zustand). Es folgten weitere, zum Teil sehr schräge Träume und auch interessante Begegnungen. Eine Frau, im Traum Kunstlehrerin, zeigte mir auf ihrem Smartphone eine Meldung. Erdbeben in der Ägäis, Stärke 5,7. Die Frau sprach von 7.7, aber auf dem Bildschirm stand 5,7.

14.08.22

Am Abend hatte ich frischen Steppenraute-Auszug gekocht.

Syrische Steppenraute hat positive Auswirkungen, sowohl auf die Muskeln, wo ich immer noch mit Verspannungen zu kämpfen habe, als auch aufs Gehirn, da es die Neurogenese, also die Bildung neuer Nervenzellen anregt. Ayahuacsa tut das auch, was nicht verwundert, da beide Pflanzen nahezu dieselben Inhaltsstoffe haben. Beim Ayahuasca kommt zusätzlich noch DMT hinzu, das Portale zu höheren Dimensionen öffnet.

Obwohl ich nur 5 ml genommen hatte, also die Hälfte, der sonst üblichen Menge, ging die Kundalini durch die Decke, aber auf sehr angenehme Art und Weise. Feine, hochfrequente Vibrationen, in jeder Zelle meines Körpers – sogar die Lippen „summten“. Die Entspannung der Muskeln tat sehr gut und hielt bis zum Morgen an, auch jetzt spüre ich immer noch eine deutliche Linderung gegenüber dem Vortag.

Die Träume waren intensiv und bildreich, aber nicht spektakulär, eher aus der Abteilung Resteverwertung. Außergewöhnlich war das Erwachen in der Nacht um kurz nach 3 Uhr. Ich spürte wieder diese magnetische Energie, wie in diesem Traum – zum Glück nicht so heftig, wie damals. Vielleicht kennt der eine oder andere das vom MRT, das fühlt sich so ähnlich an, nur deutlich schwächer.

Und dann sprach ich wieder in dieser fremden Sprache. Besser gesagt, ich flüsterte.

Die weitere Nacht verlief ruhig, auch am Morgen nur noch sanfte Vibrationen und ein Eingehülltsein in eine feine Energiewolke. Lange konnte ich es leider nicht genießen. Die Katzen tobten über mein Bett, weil sie gefüttert werden wollten. Es war noch nicht mal 8 Uhr. Und Sonntag. HALLOOO?!!

17.08.22

Milde Kundalini beim Einschlafen, starke beim Zwischenstopp in der Nacht und wieder milde am Morgen, mit hochfrequenten, angenehmen Vibrationen. Ich erinnere 5 Träume, aber keine besonders erzählenswerten. Irgendwelches Zeugs halt 🙂

19.08.22

Beim Einschlafen gegen 23 Uhr ein starkes magnetisches Gefühl im ganzen Körper, von der Qualität wie in diesem Traum (zum Glück nicht von dessen Stärke). Ich schlief dennoch schnell ein und wachte um 3:35 Uhr auf, ohne, und das ist schon besonders, mich an die Träume der letzten 4 Stunden zu erinnern. Es muss also eine sehr tiefe Tiefschlafphase gewesen sein. Die Kundalini war stark und mein Körper muss während der vergangenen 4 Stunden in ständiger Anspannung gewesen sein, vermutlich wegen der hohen Elektrizität in den Muskeln. Sobald ich aufstand, wich das Gefühl der Anspannung. Ich ging in die Küche, trank 1 Glas Wasser mit Magnesium und legte mich wieder hin.

Es folgten 2 kurze Klarträume. In beiden KTs war ich völlig unmotiviert, irgendetwas aus dem Traum zu machen. Besonders der 2. Traum wäre ideal dafür gewesen.

Ich war in einem geradezu märchenhaften Dorf unterwegs und überall blühten gelbe Blumen und Gräser (Farbe des Solarplexus-Chakras). Die Menschen waren fröhlich und lächelten mir zu, ich aber war genervt. Ich hatte keine Lust auf Menschen, sie schienen mich in diesem Moment zu überfordern. Ich spürte deutlich die Kundalini und hatte nur ein Bedürfnis, mich der wundervollen Energie voll und ganz hingeben zu können, jedoch gab es keinen ruhigen Ort in dieser aufgeregten Traumwelt. Dann flüchtete ich aus dem Klartraum, indem ich die Augen schloss. Es war ein erhabener Moment, als es plötzlich still wurde und ich nur noch meinen Atmen und diese göttliche Energie vernahm. Mehr brauchte es nicht.

Ich wachte auf.

Ich stand auf, versorgte die Katzen und legte mich nochmal hin. Ich schlief nicht wieder richtig ein, sondern durchlebte eine hypnagoge Phase nach der anderen. Die Mitte der Stirn pulsierte und mein Drittes Auge war offen. 1 1/2 Stunden später stand ich dann richtig auf. Die Kundalini merkte ich noch bis in den späten Vormittag hinein.

21.08.22

Alle Achtung! Sehr starke Kundalini, aber ohne Brennen oder sonstige Unannehmlichkeiten. Wieder war die Energie von magnetischer Qualität, was aber vermutlich daher rührt, dass die hohe Bioelektrizität im Körper die Muskeln permanent unter Spannung hält. Keine Krämpfe, aber einen deutlich erhöhten Muskeltonus spürt man. Als die Energie am Morgen die Wirbelsäule hoch bis zum Kronenchakra kroch, spannten sich alle Gesichtsmuskeln. Ich musste sie mehrmals entspannen, weil sie sich immer wieder zusammenzogen. Wieder erinnere ich keine Träume, obwohl ich weiß, dass es welche gab.

22.08.22

Limit, absolutes Limit. Beim Zubettgehen war die Kundalini so stark, dass ich irgendwann wieder aufstehen musste, um mich auf den steinernen Fliesen des Badezimmers zu erden. Gleichzeitig ließ ich kaltes Wasser über meine zu Energiescheinwerfern gewordenen Handflächen laufen. Als ich versehentlich meine Hände aufs Herzchakra legte, wurde es heiß und mein Puls beschleunigte deutlich. Ich nahm die Hände sofort wieder weg und alles wurde normal. Was für eine Power!

Ich konnte dann auch recht bald einschlafen, allerdings nicht, ohne dabei immer wieder in helles Licht zu schauen. Lampen, Kerzen, schließlich die Sonne selbst. Das Dritte Auge war auf dem Sprung sich zu öffnen, das signalisierte auch der Druck zwischen den Augenbrauen.

Bereits nach dem 1. Traum wachte ich wieder auf. Muster, Farben und ein weit geöffnetes Drittes Auge begrüßten mich, welches mir schließlich eine Flut von Bildern offenbarte. Es war ein altes Buch. Die Sprache war Deutsch, aber die Seiten wurden so schnell umgeblättert, dass ich jeweils nur einen kurzen Blick auf sie werfen konnte. Fürs Unterbewusstsein wird’s gereicht haben. Was da drin stand, in dem Buch, wird mir vermutlich irgendwann als sogenannte Downloads (nicht angeforderte, autarke Informationen des Unterbewussten) präsentiert werden.

Am Morgen immer noch sehr präsente Energie. Die Traumerinnerung ist ungewöhnlich schlecht. Die Füße brennen!? Mal was anders 🙂

23.08.22

Milde Energie beim Einschlafen und wieder wachte ich nach dem 1. Traum auf. Im 1. Traum ging es um ein schamanisches Ritual und irgendwelche Kräuter, erinnere aber keine Details mehr. Die Kundalini war präsent, aber längst nicht auf dem Level des gestrigen Abends. Ich war nicht richtig wach, sondern in einer Art Trance, ein Zustand, wie ich ihn vom Afterglow nach Ayahuasca gut kenne. Das Dritte Auge war wieder weit offen und bescherte mir ein üppiges Mahl aus sich drehenden Objekten und Lichtern. Gleichzeitig drückte und pulsiert wieder die Stelle zwischen den Augenbrauen. Ich genoss das, bis die Objekte schließlich verblassten. Dann bin ich aufgestanden, um was zu trinken. Sicherheitshalber hab ich noch etwas Magnesium genommen. Bei starker Kundalini ist es sehr wichtig, seine Nerven fit zu halten. Bin dann schnell wieder eingeschlafen.

In einem Traum begegne ich auf einer Outdoor-Veranstaltung einem Mann zwischen 40 und 50. Wir unterhalten uns angeregt und verabschieden uns irgendwann. Er sagt mir noch seinen Namen, aber ich erinnere ihn nicht mehr – ich nenne ihn jetzt einfach mal Robert. In einer späteren Szene stehe ich an einem Busbahnhof, um auf einen Bus nach Karlsruhe zu warten. Es hält unweit der Haltestelle eine weiße Limousine und eine schwarze Frau steigt aus. Sie stellt sich vor die Limousine und schaut zu mir rüber.

Ich gehe hin zu ihr. Sie komme von Robert. Ich freue mich und bestelle ihm schöne Grüße. Sie sagt, dass er fragt, ob ich mit nach Kopenhagen kommen wolle? Ich lehne ab, ich müsse dringend nach Karlsruhe (hab in meinem ganzen Leben noch nie was mit Karlsruhe zu tun gehabt). Ich schaue nach oben. Zwei Sonnen. Eine normale, weiß-gelbe und eine organgene die dann zu einem roten, glühenden Feuerball wird, wie ein Meteorit (wie in diesem Traum). Die Wolken sind dunkel und bedrohlich. Ich habe aber keine Angst, sondern bin fasziniert. Die Frau bemerkt das und sagt, „Ja ein ganz besonderes Licht heute!“ Dann dreht sie sich um und fährt davon.

Kopenhagen? Auch mit Kopenhagen hatte ich nie was zu tun. Allerdings hatte ich vor 10 Jahren aus dem Bauch heraus einen Dänischkurs belegt – 10 Kurseinheiten. Eine sympathische, aber auch ziemlich komplizierte Sprache. War die Frau eine Botschafterin? Ging es nicht darum, mich mit nach Kopenhagen zu nehmen, sondern soll ich meinen Fokus dorthin richten, weil die Stadt für meine Zukunft wichtig werden könnte? Wir werden sehen.

24.08.22

Starke Kundalini beim Einschlafen, starke in der Nacht und starke beim Aufwachen. Acht Stunden volle Power! Was macht das mit meinem Körper? Mit den Nervenzellen? Mit der DNS?

Aber mir gehts gut. Ein bisschen müde noch, weil ich eigentlich meine 9 Stunden Schlaf brauche – bin halt ne Eule 🙂 ; aber ansonsten fühle ich mich fit. Und ich spüre die Energie immer noch, vor allem an den Schläfen (Amygdalae) und am Scheitel (Kronenchakra).

Als ich Nachts kurz wach war, schaute ich wieder in einen Violett-Indigo farbenen Raum, durch den sich langsam Objekte bewegten. Eher Schemen von Objekten. Neu war die Präsenz tausender kleiner Lichtpunkte, welche die Objekte umsäumten. Sehr kunstvoll das Ganze. Und es ging lange. Je mehr ich entspannte und mich nicht darauf konzentrierte, umso intensiver wurden die Visionen.

25.08.22

Milde Kundalini beim Einschlafen, starke in der Nacht und irgendwas dazwischen am Morgen. Beim Aufwachen in der Nacht hatte ich wieder meinen kleinen Tripp, mit Mustern und sich drehenden Objekten, aber nur kurz. Diesmal gabs dafür begleitend Downloads. An die mir mitgeteilten Informationen kann ich mich aber nicht mehr erinnern. Mein Diktiergerät war leider nicht griffbereit.

Am Morgen wurde ich von einem sogenannten Bliss-State geweckt. Bliss-Stastes (es gibt kein passendes Deutsches Wort dafür), sind Zustände, wie man sie nach der Einnahme von Psychedelika oft hat.

Eine hochschwingende Energie, feine Vibrationen und ein berauschendes Glücksgefühl, während man geistig-seelisch mit Gott und dem Universum verbunden zu sein scheint (vielleicht auch ist). Es leuchtet im wahrsten Sinne des Wortes das Licht der Seele aus einem heraus.

Während ich schlief, muss die Kundalini das Kronenchakra geöffnet haben, anders kann ich mir das nicht erklären. Es war so schön, dass ich nicht aufstehen wollte und eigentlich auch nicht konnte. Zum Ärger meiner Katzen, die Hunger hatten.

26.08.22

Milde Kundalini beim Einschlafen, milde in der Nacht, aber starke beim Aufwachen. Obendrein die heiße Kundalini. Sie ist wieder zurück, leider. In der Nacht gab es erneut eine längere Trance, im Anschluss einen umfangreichen Download zum Thema Wahrheit. Danach hatte ich einen sehr berührenden Traum:

Ich bin auf Arbeit. Vor meinem Büro stehen drei Personen und einer von ihnen hat eine Eule dabei. Ich sage, oh eine Eule und gehe hin zu ihnen. Ich hocke mich hin. Die Eule ist sehr groß, ungefähr wie ein 2-3 jähriges Kind. Sie hat außergewöhnlich geformte, goldgelbe Augen, schwarz-weiße Federn auf dem Haupt, gelbe Federn an den Wangen und rote und blaue am Hals, der Rest ist braun, wie bei einer normalen Eule. Sie schaut mich eindringlich aus großen Pupillen an. Ihre Augen haben etwas orientalisches, sind mandelförmig geschwungen und mit Kajal umrandet. Erst zögert sie, doch dann läuft sie auf mich zu und drückt sich an mich. Ich spüre große Liebe für sie und nehme sie in den Arm. Wir verschmelzen – jetzt spüre ich auch ihre Liebe zu mir. Wir werden Eins, auch energetisch. Lange, lange hocke ich so da, eine riesige, bunte Eule im Arm. Ich fühle ihre Federn, ihren Pulsschlag, ihr Leben, ihre Liebe.

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Dann werde ich gerufen. In meinem Büro soll eine Ayahuasca-Zeremonie stattfinden. Ich verabschiede mich von der Eule und gehe hinein. Die erste Reihe vor dem Schamanen ist bereits belegt, also nehme ich in der 2. Reihe Platz – aus irgendeinem Grund soll die Zeremonie im Sitzen stattfinden. Ich erinnere im Traum, dass in meinem Büro schon mal eine Aya-Zeremonie stattgefunden hat (in Wirklichkeit nat. nicht). Eine Teilnehmerin kommt zu meinem Plsatz und drückt mir die lose Kopie eines Buches in die Hand. Das sei ein sehr wichtiges Buch, sagt sie. Ich lese das Deckblatt, das Inhaltsverzeichnis. Von den ca. 10 Kapiteln erinnere ich nur die drei letzten: HIGHER knowledge, HIGHER wisdom, HIGHER being. Exakt so geschrieben.

Neues Krafttier Eule? Mein letztes war Bär.

Dann folgt ein weiterer Traum …

wo ich Zeuge des brutalen Verhörs einer mir unbekannten Person durch einen NS-Nazi werde. Ich beschließe in den Traum einzugreifen und erschaffe eine weitere Person, die den Nazi im wahrsten Sinne des Wortes zu Brei schlägt. Es fliegen Blut, Hautfetzen und Knochsplitter. Dann werde ich selbst zu dieser Person und schaue auf den Überrest Mensch, der vor mir liegt. Ich höre Stimmen und flüchte. Ich kann in einem schwarzen Auto aus den 30er Jahren entkommen. Zunächst durch einen Wald und dann durch eine alpine Landschaft. Die Flucht endet auf einem Bauernhof, wo ich freundlich empfangen werde.

Erinnerungen an ein früheres Leben?

Am Morgen eine nicht enden wollende, starke Kundalini. Und wieder der Bliss-State, wie gestern. Es fühlte sich so schön an, dass ich nicht aufstehen wollte. Diesmal war ich schlauer und habe den Katzen am Abend eine Extraportion gegeben, sodass sie mich ausschlafen ließen 🙂

27.08.22

Starke Kundalini beim Einschlafen, schwache in der Nacht und milde beim Aufwachen. Die heiße Kundalini röstete die Innenseiten meiner Oberarme, meine Schienbeine und meine Füße. Die Träume waren überwiegend schräg und fanden teilweise auf der astralen Ebene statt. Das Licht, die Wesenheiten, die Art der Begegnungen, alles unterschied sich deutlich von der Traumebene, der Illusionsebene. So hatte ich in zwei Träumen denselben Begleiter – niemand den ich kenne.

In einem Traum stellt er mir einen Bekannten vor. Das Gesicht des Bekannten bestand aus dicken, fetten Würmern und er saß an einem Tisch und aß Würmer. Er äße immer Würmer, sagte mir mein unbekannte Begleiter, er tue nichts anderes. Der Wurm-Mann schaute mich argwöhnisch an, er traute mir offenbar nicht. Ich dachte mir nur, so sieht man also aus, wenn man den ganzen Tag Würmer isst.

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Dann stellt er mir eine Frau vor, eher ein Gerippe von Frau. Sie habe Schmerzen im Rücken, ob ich ihr helfen könne. Ich sage ihr, sie solle sich auf den Bauch legen und beginne mit Kundalini-Reiki, um zu testen, ob sie überhaupt noch Lebensenergie in sich trage (Kundalini-Reiki hätte die aktiviert, angestoßen). Aber es passiert nichts, im Gegenteil. Auch aus ihr kriecht irgendwann ein fetter, roter Wurm heraus. Ich sage zu meinem Begleiter, dass man da nichts mehr machen könne, „sie sei bereits von Dämonen zerfressen“. (Aber die Ursache ihrer Schmerzen hatte ich gefunden. Sie hatte zwei verklebte Wirbel auf Höhe der Schultern.)

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Es gibt eine sehr schöne Halbinsel in Sichtweite. Ich gehe dort hin, setze mich in die Sonne ans Wasser, schließe die Augen und werde wach.

Echte Begegnungen sind immer ein Hinweis auf eine der Astralebenen, wo es auch Verstorbene und Verdammte hin verschlägt. Der Wurmmann und die Skelettfrau waren vermutlich Verdammte. Verdammt zum ewigen Würmeressen und ewigem von Würmern gefressen werden. Das muss man erst mal hinkommen, denn das muss man sich zu Lebzeiten verdienen!

Am Morgen wieder Bliss-State. Kurz Katzen versorgt, dann zum Yoga-Nidra auf den Rücken gelegt und genossen. Eine der Katzen legte sich auf mein heißes Herzchakra. Sie liebt es, wenn ich in meiner Kundalini bade. Sie weiß schon warum 😉

30.08.22

Milde Kundalini beim Einschlafen, starke in der Nacht und starke am Morgen. In der Nacht kurz wach gewesen. Im Klartraum davor hatte ich Gitarre gespielt – wenn es im Realleben doch auch so einfach wäre 🙂 Aber ich betrachte ich es einfach als Übungsstunde. Die kurze Wachphase mit hohen Vibrationen und optischem Unterhaltungsprogramm verbracht. Muster, Farben, Pixelspace.

Am Morgen brannten die Schienbeine. Ich bin aufgestanden, habe die Katzen gefüttert und mich nochmal hingelegt. Kein Brennen mehr. Dann legte sich meine schwarze Katze zwischen die Unterschenkel und das Brennen begann erneut. Als sie sich schließlich auf mein Herzchakra legte, begann auch das heiß zu werden, obendrein bekam ich Herzklopfen. Die Nacht über hatte sie auch zwischen meinen Waden gelegen. Erzeugt sie das Brennen? Sie scheint eine starke Kundalini zu haben, wie meine Tigerkatze auch.

Und wieder bin ich noch mal kurz eingeschlafen und wieder schwebte ich beim Aufwachen nach 1 Stunde im Bliss-State. Während dieser Stunde war die Kundalini sehr stark und hatte auch den Kopf erfasst. Andere müssen dafür Drogen nehmen 😉

Beim Einschlafen pink-violetter Pixelspace. In der Nacht kamen noch Grün und Orange dazu.

September

01.09.22

Teilweise sehr starke Kundalini. Irgendwann hab ich mich, obwohl nur mit einem Bettlaken bedeckt, komplett aufgedeckt, weil ich innerlich kochte. Gleichzeitig wiederholtes „Fallen“ in tranceartige Zustände, wie ich es sonst nur von Ayahuasca kenne. Ich muss gar kein Ayahuasca mehr nehmen 😀

Dann Downloads. So viele, dass ich es irgendwann aufgegeben hatte, sie mir zu merken. Das Tor zur Spiritwelt war sperrangelweit offen. So anstrengend die Hitze auch war, so schön waren wieder die Muster und der violette Pixelspace. Und natürlich der innere Frieden, den ich dabei spürte (Bliss-State). Wenigstens Nachts habe ich inneren Frieden. Tagüber hält mich der Wahnsinn des Weltgeschehens auf Trapp. In was für eine irre Welt bin ich da hineingebohren worden?

Ich hab es so gewollt? Nein.

Dieses ganze Eso-Märchen von „Du bist in diese Zeit gebohren worden, weil es deine Seele so gewollt hat“, ist ebenso Schwachsinn, wie „Dein Leid passiert dir, weil deine Seele diese Erfahrung machen wollte“.

Liebe Esos …

… niemenad erfährt Leid, weil seine Seele es so will. Wer das behauptet, hatte noch nie Kontakt zu seiner Seele – zu überhaupt einer Seele. Die Seele, alle Seelen, haben Zugang zu sämtlichen Informationen des Universums. Will eine Seele eine bestimmte Erfahrung machen, dann kann sie sich die Informationen darüber holen und fertig. Alles andere ist blanker Unsinn – und redundant obendrein.

Immer wieder Kriege, weil irgendwelche durchgeknallten Seelen diese Erfahrung machen wollen? Wenn irgendwelche Esos so einen Blödsinn behaupten, dann hieße das ja nichts anderes, als dass jedes Gewalt-Opfer selber Schuld ist, denn seine Seele hat es so gewollt. Ein Schlag ins Gesicht eines jeden Vergewaltigungs- oder Mordopfers.

Nein.

Die Seele ist nicht Schuld am Leid der Menschen, es ist das Ego. Und Ego und Seele sind zwei komplett unterschiedliche Instanzen. Was wir Menschen am Ende lernen sollen, ob wir überhauot was lernen sollen, steht im wahrsten Sinne des Wortes in den Sternen. So, wie ich Spirits erlebt habe, ist es schlicht und einfach eine riesige Erfahrung, in einem Körper inkarniert zu sein, und wenn es nur für 1-2 Stunden ist (beim Ayahuasca z.B.).

Es macht ihnen einfach Spaß. Der Sinn des Lebens ist Spaß, fertig.

Aber nicht immer wird es spaßig. Manchmal wird es sogar verdammt unspaßig. Aber das Risiko ist jeder Seele, jedem Spirit bekannt. Dennoch wählen viele Seelen die Inkarnation in einem materiellen Körper. Einfach weil es Spaß macht. Der Haken bei der Angelegenheit: Sie können karmische Verbindungen erschaffen, die sie dann erstmal am Hacken haben.

Der Morgen war wieder ein typischer Kundalini-Morgen, mit starker Energie und hohen Vibrationen. Hab mir dann meine Shrutibox geschnappt und 264 und 528 Hz getönt. Sehr heilsame Frequenzen.

02.09.22

Mittlere Kundalini beim Einschlafen, starke in der Nacht und milde am Morgen. Beim Einschlafen legte sich meine Tigerkatze auf mich rauf. So stark, wie sie schnurrte, war an Einschlafen eh nicht zu denken. Also gab ich ihr Reiki, sie hat eine Zerrung am linken Bein und ist in Behandlung deswegen. Ich umschloss ihre Oberschenkel mit meinen warmen Händen und visualisierte Gold. Es stellten sich zunächst nur hier und da goldene Farbtuper und kleine goldene Punkte ein. Dann wurden aus den Farbtupfern zusammenhängende Flächen und plötzlich explodierte das Gold. Ein komplettes abstraktes Kunstwerk aus Gold entstand vor meinem inneren Auge. In dem Moment sprang meine Katze auf und legte sich neben mich – war ihr wohl zu stark, die Energie. Am Morgen hüpfte sie ohne Probleme ins Waschbecken, um sich ihre Bürstung abzuholen (tägliches Ritual).

Dass ich leicht Dinge visualisieren kann, kenne ich aus den Zuständen in der Nacht, wobei Gold wirklich schwer zu visualisieren ist, das gelingt mir selbst beim Ayahuasca nicht immer. Und gestern konnte ich es sogar während der Einschalfphase und in einer Qualität, wie ich es sonst nur vom Ayahuasca her kenne.

Am Morgen bin ich in einem Traum einem Spirit begegnet (bin mir sehr sicher).

Ich hatte einen alten Mann kennengelernt und er lud mich zu sich und seiner Tochter zum Abendessen ein. Als ich am Abend zu seinem Haus ging, stand die Tür leicht offen. Ich ging hinein und vor mir stand einer jener Spirits, denen ich schon oft beim Ayahuasca gegegnet bin. Er war schlank, hochgewachsen, trug ein realtiv eng anliegendes, schwarzes Gewand und hatte kein Gesicht. Dort, wo beim Menschen ein Gesicht ist, haben Spirits meist was anderes – ein Kunstwerk aus Gold oder Silber, oder eine leuchtende Geometrie*. Dieser Spirit hatte ein wunderschönes silbernes Kunstwerk, durchsetzt von grünen Kristallen. Sie leuchteten aus sich heraus, ebenfalls ein typisches Merkmal von Spirits. Aus sich heraus leuchtende Objekte gibt es in der Traumebene nicht (Ausnahme Klarträume, aber die finden ja auch nicht auf der normalen Traumebene statt). Ich war definitiv auf einer der astralen Ebenen.

Meine ersten Gehversuche mit der Text-to-Image Software midjourney.com. Der Spirit war eine Mischung aus diesen beiden Darstellungen, wobei sein Silber sehr hell scheinend war, fast weiß. Dazwischen die leuchtenden, grünen Kristalle.

Der Spirit sagte nichts, sondern schaute mich nur (vermeintlich) an. Er war von einer kristallinen, leuchtenden Aura umgeben. Sein rechtes Bein war zur Hälfte mit ebensolchem Schmuck und leuchtend grünen Kristallen verziert. Er hatte etwas von einem Krieger, denn das Grün ging schon in Richtung Gift-Grün, wie ich es von Dämonen kenne. Vielleicht war es auch ein Dämon? Sind ja auch Spirits, nur auf einer anderen Frequenz, als die Licht-Spirits. Ich war jedenfalls sehr beeindruckt, von seiner Erhabenheit und gab ihm das auch per Gedanken zu verstehen. Dann löste er sich auf und ich wurde wach. Wollte er mir was mitteilen? Wenn ja, dann kam es leider nicht dazu.

Die Kundalini nach dem Aufwachen war präsent, aber nicht belastend. Kein Brennen, keine Wadenkrämpfe, allerdings auch kein Bliss-State. Dazu war sie dann doch zu schwach.

*Genau genommen haben Spirits überhaupt keine Gestalt. Sie sind reine Energie und zeigen sich auch so (heilige Geometrien, Lichtobjekte, Lichterscheinungen). Allerdings können sie sich Menschen gegenüber in einer Art präsentieren, welche dem Menschen vertraut vorkommt, z.B. um mit ihnen in Kontakt zu treten. Schau her, ich sehe aus wie einer von euch, du kannst mir vertrauen.

03.09.22

Mittlere Kundalini beim Einschlafen, milde in der Nacht und milde beim Aufwachen. Während des Einschlafens, trotz Schlafmaske, von blauem Licht umgeben, erst schwach und je mehr ich mich entspannte, stärker und „raumfüllender“. Leider wurde dieser beseelte Zustand apprupt beendet, als im Hof jemand um 0 Uhr Nachts laut die Mülltonne zuknallte. Immer wieder erschreckend, wie unterirdisch das Bewusstsein mancher Menschen ist, jeder Kartoffelkäfer ist bewusster. Für die Regierenden sind solche Menschen natürlich ideal, man kann ihnen alles erzählen und mit ihnen alles machen. Das ideale Stimmen-Vieh.

Am Morgen wieder Bliss-State, wenn auch nur kurz. Träume erinnere ich zwar, aber es war diesmal nur Resteverwertung der Tage zuvor. Muss auch mal sein.

04.09.22

Holy Spirit! Was war das? Die ganze Nacht eine deutlich präsente Kundalini, sogar in den Träumen, was eher für eine der astralen Ebenen als Traumenvironment spricht und am Morgen dann ein nicht enden wollender Kundalini-Orgasmus, anders kann man es nicht bezeichnen. Obwohl ich bereits wach war, fiel ich immer wieder in den Bliss-State, eine Mischung aus Trance und Glücksgefühl.

Kein Zeitgefühl, kein Ich, nur Sein.

Es hörte nicht auf. Irgendwann schälte ich mich aus der dünnen Decke, versorgte die Katzen und legte mich wieder hin. Sonntag, kein Grund zur Eile. Kaum auf dem Rücken, ging es wieder los. Genauso intensiv und schön wie zuvor – pure Lebensenergie, als hätte ich gerade 8 Stunden Ayahuasca hinter mir. Aber mein letztes Aya ist 1 Monat her und ich habe auch sonst nichts genommen. Als ich ins Ungewisse eine Frage stellte, bekam ich als Antwort, dass ich keine Fragen stellen, sondern genießen solle.

Jetzt weiß ich, meine Seele hat mir dieses Geschenk gemacht. Ich liebe sie! ❤️

Als um 10 Uhr die Kirchenglocken leuteten, beschloss ich aufzustehen. Es brauchte eine halbe Stunde, bis ich es endlich geschafft hatte. Egal in welcher Aufstehposition ich mich gerade befand, jedesmal fiel ich wieder in den Bliss-State, in diese kaum beschreibbar schöne Trance. Andere müssen dafür Drogen nehmen, bei mir macht das Hirn das von selbst 🙂

Ich bin immer noch total high. Gut, dass ich heute nicht arbeiten muss 😀

05.09.22

Grillparty (oh Mann, es geht schon wieder los!) Keine Traumerinnerung, unspektakuläres Aufwachen.

09.09.22

Schon beim Einschlafen war mir so heiß, dass ich meinen Erdungsschlafsack aus dem Schrank holte und darin geschlafen habe. Aber die Kundalini fing schon beim Einschlafen an, mich zu grillen und ich wusste, was das für den weiteren Verlauf der Nacht bedeutet hätte. Ich habe tatsächlich durchgeschlafen und wachte am Morgen mit einer sehr sanften, schönen Vibration auf. Kein Brennen, kein erhöhter Muskeltonus, alles sehr entspannt.

Am Tage zuvor hatte ich KEINE Kundalini beim Einschlafen, eine sehr milde in der Nacht, aber eine wunderschöne, von friedlichen Bildern begleitete Kundalini-Trance am Morgen. Dabei gab es Informationen.

23.09.22

Grillparty! Als ich ca. 3 Stunden nach Zubettgehen aufwache, brenne ich. Gleichzeitig leuchtet von links oben ein beruhigendes, weißes Licht. Keine Muster oder Farben. Ich bewege Arme und Beine unter der Zudecke hervor und kühle sie. Das bringt ein bisschen was, aber nicht viel. Schließlich stehe ich auf, hole den Erdungscschlafsack aus dem Schrank, verbinde ihn mit dem Massepotential der Steckdose und lege mich hinein. Der Effekt kommt unmittelbar. Schon nach 10 Minuten ist von dem Brennen nichts mehr zu spüren.

Die letzten 14 Tage waren ein Hin- und Her, mal hatte ich Nächte mit Brennen, mal Nächte ohne. So stark aber wie letzte Nacht, war es schon lange nicht mehr.

26.09.22

Das hab ich noch nicht erlebt, eine ganze Nacht Klarträume! Die Kundalini war durchgehend am Anschlag und obwohl ich in meinem Erdungsschlafsack lag, musste ich mich immer wieder daraus befreien, um mich abzukühlen. Die Träume waren von einer solchen Brillianz und Klarheit, wie ich es nur von Astralreisen her kenne, sodass ich annehme, dass ich auf irgendwelchen astralen Ebenen unterwegs war. Die Traumfiguren waren auch allesamt intelligent und wach und nicht wie die Dummies in anderen Träumen (auch Klarträumen). Der erste erinnerte Traum war der, wo ich klar wurde.

Eine kleine Tigerkatze mit Menschenaugen schaute mich an. Dann kamen immer mehr zu mir. Ab da blieb ich durchgehend klar und wechselte nahtlos von einem Klartraum in den nächsten.

In einem der folgenden Klarträume flog ich ein nicht enden wollendes Gebäude hoch und sprang dann aus den Wolken wieder hinunter, um sanft auf dem Gehweg zu landen. In einem weiteren musste ich meine Höhenangst bezwängen. Ich bezwang sie nicht, sondern kehrte um und begegnete irgendwelchen Urzeittieren. Dann stürzte ich mich von einem schneeweißen Felsen in glasklares, türkises Wasser und sah unter Wasser noch mehr dieser abgefahrenen Wesen – wie Riesenkrebse. Dazu eine sehr schöne, große Wasserschildkröte.

Dann gab es einen Klartraum, wo es menschenartige Wesen gab, die aus braunem Glibber bestanden, wie Schnecken oder Quallen. Sie trugen keine Kleidung und waren nur dazu da, riesige, kubische Steine vor sich her zu schieben. Es waren Skalvenwesen aus Schleim und mit durchsichtiger Haut.

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In meinem letzten Klartraum war ich in Paris. Ich liebe Paris und im Klartraum kann man die Stadt noch mehr genießen, da alles farbenfroher und „schärfer“ ist. Es schien bei strahlend blauem Himmel die Sonne und war angenehm warm. Einmal musste ich in den Traum eingreifen, weil ich mich verfahren hatte. Ansonsten habe ich mich so gut wie nie in die Träume eingemischt.

Wie gesagt, in meinen sieben Jahren als Klarträumer habe ich das noch nicht erlebt. Es waren 6-8 Klarträume. Ein komplettes Monatspensum in nur 1 Nacht! Ich war früh schlafen gegangen, um auf meine 9 Stunden Schlaf zu kommen, sonst bin ich am nächsten Tag zu nichts zu gebrauchen. Wenn ich mal zwischendurch kurz wach war, dann war ich nicht wirklich wach, sondern in einer Art Trance. Die Augen waren jedes Mal zur Stirnmitte gedreht (zum Dritten Auge) und ich schaute in ein helles Licht, während gleichzeitig die Kundalini am Anschlag war. So ging es die ganze Nacht. Jetzt muss ich erstmal wieder runterkommen, hab gleich acht Stunden Schulung.