Kundalini und Schattenwesen (Dämonen)

Es war mal wieder soweit. Aufwachen um 2 Uhr 30, aktive Kundalini, geöffnetes Drittes Auge. Zunächst sah ich über mir einen endlos scheinenden, violetten Raum, der mit Mustern und geometrischen Strukturen gefüllt war, dann schreckte ich auf, ließ aber die Augen geschlossen. Meine Tigerkatze im Wohnzimmer mauzte ängstlich (nach 11 Jahren weiß sehr gut, wie sie klingt, wenn sie Angst hat). Meine Kundalini schaltete in den Turbo-Modus und mein Drittes Auge schaltete von geometrischem Unterhaltungsprogramm auf Wohnzimmer-View.

Ich lag im Schlafzimmer, die Augen geschlossen und schaute mit klarem Blick ins Wohnzimmer. Auf dem Stuhl vor der Heizung lag die Katze und rechts neben ihr kauerte ein schwarzes Kaputzenwesen, kaum mehr als 1 Meter groß. Ein Gesicht war nicht zu erkennen. Als ich dieses Wesen sah, aktivierte meine Kundalini Warp-3. Extrem starke Energie, wie ich sie sonst nur vom Ayahuasca-Peak kenne.

Ich wollte dieses Schattenwesen dort nicht haben, schon gar nicht in unmittelbarer Nähe zu meiner Katze und dirigierte meine Energie ins Wohnzimmer.

Es füllte sich zunächst mit blauem Licht, dann mit Rotem und schließlich wurde alles Gold. Ich hörte von Weitem deutlich, aber leicht verhallt, eine junge, weibliche Stimme „Aua“ rufen. Dann verblasste das Licht und das Wesen war verschwunden. Ich stand auf und ging zu meiner Katze. Sie freute sich sehr und legte sich gleich auf den Rücken, damit ich ihr den Bauch kraulen kann. Ich tat es vorsichtig, denn meine Energie war immer noch sehr stark. Ich nahm sie dann mit ins Schlafzimmer, wo sie die restliche Nacht ruhig durchschlief.

Großartig, wie die Kundalini über mich und meine Katzen wacht! „Hey, du hast ungebetenen Besuch, werde wach, wir müssen etwas unternehmen!“

Auf die Kundalini ist 100% Verlass. Sie schützt mich zuhause, sie schützt mich beim Ayahuasca und dort auch andere Teilnehmer, die noch keine erwachte Kundalini haben. Dass es sich bei dem Schattenwesen um eine weibliche Energie handelte, überrascht mich insofern nicht, als dass viele der dunklen Energien oder Dämonen, die mir in Träumen, Klarträumen, astralen Erlebnissen oder Trancen bislang begegnet sind, weiblich waren. Und immer waren es eine junge Frauen, die sich dann in dunkle, zombiartige Wesen verwandelt haben. Und immer wollten sie, dass ich sie berühre, was ich auch oft getan habe, denn sie waren meistens sehr schön. Aber jedesmal, wenn ich sie berührte, verwandelten sie sich in bizarre Schattenwesen.

Nunja. Für eine Weile habe ich Ruhe vor dieser Gestalt, aber sie wird wiederkommen. Meine Kundalini wird sie dann wieder nicht an mich heranlassen und meine Katzen werden auch beschützt sein, das weiß ich. Meine Erfahrungen vom Ayahuasca haben mich gelehrt, dass Schattenwesen, Dämonen, wie immer man sie nennen mag, sich Menschen mit erwachter Kundalini nicht nähern können, auch wenn sie ganz besonders deren Nähe suchen, um sich an ihrer Energie zu „laben“. Ich bin dazu aber nur bedingt bereit.

Zweimal habe ich bislang einen Deal mit einem Schattenwesen geschlossen. „Ich gebe dir von meiner Energie, dafür hilfst du mir bei etwas. Danach erlischt der Vertrag.“ Hat beide Male funktioniert. Das waren aber Ausnahmen und zu solchen Deals greife ich nur im existentiellen Notfall.

Aber in vielen irdischen Dingen können halt nur Schattenwesen helfen, denn Engel haben eine zu hohe Energie für unsere materielle Ebene. Sie helfen uns dafür auf der spirituellen Ebene, das können wiederum die nieder-energetischen Wesen nicht. Schattenwesen sind energetisch dem Menschen sehr nahe, weshalb sie auch ständig bei uns „herumlungern“.

Sie helfen aber nicht selbstlos, wie Engel, sie wollen dafür etwas haben. Energie zum Beispiel. Ausserdem sind sie eitel und fangen an zu leuchten, wenn man ihre Schönheit lobt. In der Tat sind viele von ihnen von bizarrer Schönheit.

Nachtrag:
Auf dem Weg zur Arbeit (20 Minuten mit dem Rad) spielte ich das “Ich frage das Universum” – Spiel. Das Spiel geht so, dass ich eine duale Aussage nehme und dem Universum einen Zahlencode nenne. Begegne ich innerhalb einer vereinbahrten Strecke oder Zeit diesem Code, dann tritt die dem Code zugeordnete Annahme ein, andernfalls ist das Gegenteil richtig.

In diesem Fall hatte ich folgendes vereinbahrt: Wenn ich auf dem Weg zur Arbeit der 4444 begegne, dann war die Kaputzengestalt ein Schattenwesen. Wenn ich dem Code nicht begegne, war es ein Traum, Trugbild, was auch immer.

Ich fuhr zur Arbeit und schaute auf Autokennzeichen, oder aufgedruckte Telefonnummern. Bis kurz vor der Arbeitsstätte begegnete ich keiner 4444. Dann fiel mir ein, dass ich noch ein belegtes Baguette kaufen will, da mein mitgebrachter Salat allein mich nicht satt machen würde. Ich fuhr daher einen kleinen Umweg. Kaum war ich in die Strasse mit dem Bäckereigeschäft gebogen, da sehe ich ein 4444-Kennzeichen.

Es war also ein Schattenwesen. Auf das Universum ist da wirklich Verlass, wir kommunizieren oft über Zahlen.

Ich vereinbahrte zwei neue Codes. Es ging jetzt um die Frage, wie ich zukünftig reagieren soll, wenn mir Schattenwesen begegnen. Ich vereinbahre 117 (oder das Spiegelbild 711) für “Kommunikation beginnen, fragen, wer er ist und was er von mir will” und 118 (811) für “Kundalini aktivieren und vertreiben, bzw. in Licht auflösen”.

Etwa 20 Meter vor meiner Arbeitsstätte parkte ein Auto mit der 711 im Kennzeichen. Ich soll also kommunizieren. Das werde ich dann beim nächsten Mal versuchen.