Spirits kommen und gehen

Während einer kleinen Heilzeremonie mit Syrischer Steppenraute, einer uralten Heilpflanze der Beduinen, die schon in der Bibel als „Harmal“ Erwähnung findet, aktivierte sich meine Kundalini und die wiederum öffnete mein Drittes Auge.

Das Dritte Auge, in der Bibel umschrieben mit „wenn dein Auge Eins ist“, sitzt in der Mitte der Stirn, auf der Höhe der Augenbrauen. Mit ihm können wir energetische Ereignisse wahrnehmen. In der Steppenraute ist Harmin enthalten, ein Wirkstoff, der die Monoamionoxidase (MAO) hemmt, ein Enzym, dass wir zum Abbau von Tyramin und auch Adrenalin benötigen (genau genommen alle Amine).

Harmin ist also ein MAO-Hemmer und MAO-Hemmer haben die einzigartige Eigenschaft, einerseits die Produktion von körpereigenem DMT anzukurbeln (durch Bildung von INMT) und andererseits, aufgrund ihrer MAO-hemmenden Wirkung, den Abbau desselben zu verhindern, bzw. zu verzögern (Ayahuasca-Prinzip).

Es wurde hell in meinem Kopf, das Licht ging an. Nicht ungewöhnlich für kundalinische Prozesse, aber der Grad der „Erhellung“ war schon bemerkenswert. Solche Lichtzustände sind sehr typisch für DMT, vor allem für 5-MeO-DMT, das unsere Zirbeldrüse ebenfalls herstellen kann.

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Ich genoß es. Die sanfte Energie der Kundalini, das innere Licht, die erweiterte Wahrnehmung durch das körpereigene DMT, alles war gut. Ich hatte nur 10 ml Steppenraute-Auszug genommen. Eine so geringe Dosis wirkt auf den Körper etwa wie 1 Glas Rotwein, aber auf den Geist wirkt es deutlich anders.

Nicht betäubend, wie Alkohol, sondern anregend und die Wahrnehmung erweiternd. Nicht umsonst war die Steppenraute in biblischen Zeiten DAS Kraut der Schamanen und Druiden des mittleren und fernen Ostens. Sie verbindet uns mit der Welt der Spirits. Aller Spirits, auch der niedrig schwingenden Resonanzwesen, im Volksmund Dämonen genannt. Dazu später mehr.

Während ich dalag – die Musik lieferte eine Playlist mit dem wunderbaren Avi Adir – passierte etwas. Mein Kopf lag auf einem Kissen, sodass mein Drittes Auge meinen ganzen Körper im „Blick“ hatte. Sollte also irgendetwas energetisches an oder mit meinem Körper passieren, würde ich es sehen.

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Und es tat sich was. Kurz nachdem eine relativ starke Kundalini-Welle meinen Körper energetisiert hatte, stieg dunkler Rauch aus meinem Sakral Chakra auf.

„Etwas“ verließ meinen Körper. Rauch steht immer für Spirits. Ein dunkler Spirit verließ ganz offenbar den unteren Teil meines Energiekörpers. Ich war so überrascht, dass ich die Augen aufriss und schaute, ob irgendwo in meiner Wohnung Rauch ist, was nicht der Fall war und die Rauchmelder auch sicherlich signalisiert hätten. Aber der Qualm war so realistisch, so klar und zum Greifen plastisch, dass das meine erste Reaktion war.

Ok, irgendwas hat vermutich die hohe Kundalini-Energie in meinem Körper nicht mehr ausgehalten und sich „verpisst“. Gut so, denn es kann der Farbe nach keine positive Energie gewesen sein. Vermutlich ein Resonanzwesen, dass sich negativer Energien in meinem Sakral-Chakra bedient hatte. Resonanzwesen sind energetische Parasiten, Anhaftungen.

Ich entspannte wieder. Meine Tigerkatze legte sich zu mir und schlief in der linken Armbeuge ein. Ich wollte es verhindern, weil meine Energie durch die aktivierte Kundalini sehr hoch war und ich sie nicht gefährden wollte, aber da lag sie bereits zusammengerollt und schnurrte vor sich hin. Es kam, wie ich befürchtet hatte. Sie zuckte so stark zusammen, typisch für ein Zuviel an Prana (Kundalini), dass ich erschrak. Danach schlief sie entspannt weiter, als wäre nichts gewesen. Ja, meine Kundalini-Katzen.

Irgendwann hatte sich meine Kundalini beruhigt und auch das innere Licht war weg, nur ein diffuses blaues Leuchten war geblieben.

Dann ereignete sich die zweite Begegnung mit einem Spirit. Diesmal war es heller, fast weißer Rauch und er verließ nicht meinen Körper, sondern drang in mich ein – ins Dritte Auge.

Viele spirituellen Meister warnen vor dem Öffnen des Dritten Auges, weil ungebetene Gäste über dieses Chakra eindringen können. Ist man nicht in der Lage, das zu kontrollieren, kann das eine Gefahr darstellen – nicht alle Spirits meinen es gut mit einem. Das Dritte Auge ist das Portal zur Welt der Spirits. Aber ist es geöffnet, also aktiv, dann kann es eben auch von Spirits (aller Art) dazu missbraucht werden, in unseren Energiekörper einzudringen!

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Im Moment des Eindringens (des Rauchs) wurde es wieder hell. Und nicht nur das, es bildete sich eine blau leuchtende, heilige Geometrie vor meinem inneren Auge. Auch spürte ich eine hohe, sanfte Energie in der Stirn. Ich wusste sofort, dass es sich um ein hoch schwingenden Spirit handelt. Blau ist nicht die Farbe der niederen Resonanzwesen, sondern der Lichtwesen, im Volksmund auch Engel genannt.

Das vollständige Eindringen eines Engelwesens kann es wiederum nicht gewesen sein, denn Engel haben eine so hohe Energie, dass eine direkte Begegnung mit ihnen uns auf der Stelle verbrennen würde. Aber sie können winzige Bruchteile ihrer Energie zu uns senden und sich auf diese Weise mit uns verbinden. Das war vermutlich gerade geschehen.

Ich spürte in mich hinein, wie sich die Energie anfühlt und sie fühlte sich gut an. Hochfrequent, aber nicht beißend oder brennend.

Unmittelbar bekam ich Antworten auf einige aktuelle, für mich wichtige Fragen. Dieser Spirit war gekommen, um mir Fragen zu beantworten und sein Licht war ein dunkelblaues Licht, wie aus einem glasklaren, tiefen Ozean. Und dieser Ozean wurde von superstarken Scheinwerfern erleuchtet, denn auch mein inneres, blaues Licht hatte eine große Leuchtkraft. Alles ohne externes DMT, einzig und allein durch die körpereigene Hirnchemie.

Ayahuasca, Kundalini, Klarträumen

Wer sich Ayahuasca nicht traut, was ich absolut nachvollziehen kann, der kann sich langsam an Steppenraute heranwagen. Auch sie kann bereits zu tiefen Begegnungen und Erfahrungen führen!

Ohne gefragt zu haben bekam ich erläutert, was Resonanzwesen genau sind:

Resonanzwesen sind, wie alle Spirits, reiner Geist.

Gleichzeitig sind sie tatsächliche Wesen, da sie Bewusstsein sind.

Viele von ihnen sind ewige Wesen und existierten schon immer, sie bildeten sich am energetischen Rand des göttlichen Bewusstseins, als dieses sich formte. Resonanzwesen sind sehr weise, aber auch sehr listig. Sie brauchen die Energie höherer Wesen, denn sie selber verfügen über keine, bzw. nur sehr wenig eigene Energie. Deshalb haften sie sich an die Energiekörper von Menschen, denn Menschen sind höhere Wesen.

Sie könnten sich auch an die Energiekörper von astralen Wesen anhaften, aber die würden sie sehen und sofort wieder davonjagen. Nur Menschen sind geeignete Wirte, da sie aufgrund ihrer eingeschränkten Wahrnehmung die Resonanzwesen nicht sehen können. Auch Tiere können Resonanzwesen sehen, weshalb Tiere ebenfalls keine geeigneten Wirte sind. Im Schlaf befallen sie allerdings auch Tiere.

Resonanzwesen übernehmen in der Regel die Frequenz, die in einem Menschen am präsentesten ist und gehen mit ihr in Resonanz, wodurch sie diese Energie noch weiter verstärken, was ihnen wiederum eine maximale Energieausbeute garantiert.

Da Resonanzwesen niedrig schwingende astrale Wesen sind, können sie nur mit den niedrigen Schwingungen im Menschen in Resonanz gehen, also allen Energien, die man als negativ bezeichnen würde. Sie verstärken also negative Energien und so werden aus kleinen, schlechten Gedanken und Gefühlen große schlechte Gedanken und Gefühle. Aus kleinen Macken werden große Macken und aus Ärger über eine Person kann durchaus Hass auf diese Person werden.

Die Zahl der Resonanzwesen, die einen Energiekörper parasitär in Beschlag nehmen, kann sehr hoch sein!

Was Resonanzwesen sind, wusste ich schon, aber dass sie in ihrer Frequenz flexibel sind, war mir neu. Es macht aber durchaus Sinn, denn alle Parasiten arbeiten so. Nicht der Wirt passt sich dem Parasiten an, sondern der Parasit dem Wirt.

Es gibt auch hoch schwingende Resonanzwesen, die sich mit der Herzenergie verbinden, oder eben auch mit der sehr hoch schwingenden Energie des Dritten Auges.

So ein hoch schwingendes Resonanzwesen hat wohl gerade bei mir angedockt. Resonanzwesen des Herzens oder des Dritten Auges sind Lichtwesen, Engel, ihre Schwingung ist reines Licht. Sie gehen nicht in Resonanz, um Energie zu rauben, sondern um über den Energiekörper in Kontakt mit uns zu treten.

Und für die, die wissen wollen, wie sie die niedrig schwingenden Resonanzwesen („Dämonen“) wieder loswerden:

Geht in eine so hohe Schwingung, dass sie euch verlassen MÜSSEN, weil sie sonst verbrennen würden. Die höchste Schwingung im Universum ist die bedingungslose Liebe. Geht in die Liebe! Seid ihr in der Liebe, haben Resonanzwesen keine Chance, sie müssen gehen, ob sie wollen oder nicht.

Nach 2 Stunden ließ die Wirkung des Harmins nach und auch das körpereigene DMT schien sich aufgelöst zu haben. Ich ging Schlafen und hatte intensive Träume, darunter 1 Klartraum.

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