Ayahuasca allein zuhaus(e) III

Wenn es Probleme gibt, ist es IMMER falsches Set oder Setting, schlimmstenfalls beides. Das Einzige, was die Medizin macht, ist, die Kundalini aktivieren und die Chakren öffnen. Wenn aber die energetische Hygiene im Zeremonie-Raum vernachlässigt wird, dann werden die Teilnehmer nicht nur Opfer ihrer eigenen negativen Energien, ihrer eigenen „Dämonen“, sondern auch die der anderen. Die haben dann über die geöffneten Chakren Zugang zum Energiekörper der Teilnehmer. Manch einer geht energetisch „dreckiger“ aus einem schlechten Setting, als er reingegangen ist.

Ayahuasca allein zuhaus(e) II

Als sich nach ca. 1 Stunde tiefer Trance wieder wach wurde, war ich nicht mehr ich selbst. Also, ich wusste, wer ich bin, welchen Namen ich habe, welchen Job ich ausübe, wer meine Familie ist und so weiter, aber ich fühlte es nicht mehr. Komplette Dissoziation! Ich fühlte nur noch meine Seele. Das Ego reichte gerade noch aus, um festzustellen, dass es kaum noch vorhanden ist. Wieder fiel ich in Trance, diesmal aber in eine nicht so tiefe. Das lies mich diesen Zustand lange bewusst genießen. Ich machte den Test und versuchte an alltägliche Dinge zu denken, was mir nicht gelang. Ich beließ es dabei und gab mich voll und Ganz dem Frieden meiner Seele hin, die es genoss, einfach nur zu Sein. Nur Sein – mehr will die Seele nicht.

Ayahuasca – Heilsam, aber kein Freizeitspaß!

Ayahuasca ist ein psychedelisch wirkendes Pflanzengemisch und kann zu außerordentlich starken Sinnes- und Bewusstseinsveränderungen führen. Es wird üblicherweise in schamanisch geleiteten Gruppen eingenommen. Ayahuasca verändert die komplette Wahrnehmung und leitet sie vom Außen ins Innen. Dadurch entfaltet es die typische Heilwirkung bezogen auf Traumatas, Süchte, Persönlichkeitsverwerfungen, Depressionen, oder schlechte Angewohnheiten. Die Heilung erfolgt bei komplettem Bewusstsein – man wird quasi Zeuge, wie der eigene „Seelenmüll“ erkannt und hinausbefördert wird – oft durch Erbrechen, Schreien, oder Weinen. Begleitet wird der Heilungsprozess meistens von intensiven Visionen, die einem beim Verstehen helfen.

Gespräche mit Ayahuasca

Jetzt beginnt die Kundalini deutlich stärker zu werden und ich schmecke plötzlich Yagé. Dieser bitter-saure Geschmack hat sich in mein Gedächtnis eingebrannt, den vergisst man so leicht nicht. Ich fühle mich stark verbunden mit der Medizin und versuche eine Unterhaltung mit ihr.

Ayahuasca Erfahrungsbericht, Zeremonie 43-45 (Februar 2021, im Zeichen des Planeten Pluto)

Die Lebensenergie ist die Wurzel des Baumes, die Jahresringe entsprechen den aufeinanderfolgenden Inkarnationen. So ist es auch mit den menschlichen Inkarnationen. Erreicht die Seele aus sich heraus das Licht, ist sie mit ihrer Entwicklung fertig, das nennt man dann Erleuchtung. Den Weg zur Erleuchtung kann man nicht abkürzen, egal, wie sehr sich ein Mensch anstrengt. Doch das ist nur sein Ego, die Seele entscheidet, wann sie soweit ist. Jede Inkarnation setzt an dem Punkt an, wo die letzte geendet hat. Je weniger negatives Karma man ins neue Leben mitbringt, umso einfacher ist es für die Seele, den Weg der Erleuchtung zu gehen. Man kann den Weg also beschleunigen, aber niemals abkürzen.

Ayahuasca Erfahrungsbericht, Zeremonie 40-42 (Dezember 2020)

Als ich die Augen schließe, sehe ich eine Heerschar an dunkeln Energien bei mir herumlungern. Sie sind auf ihre Weise schön – blau-violett, bizarr-zackig, dann wieder rostbraun, oder glutrot mit Hörnern, gelben Augen und dämonischen Fratzengesichtern. Ich lobe ihre Schönheit, mache aber auch klar, dass ich keinen Bock auf sie habe. Außerdem seien sie falsch bei mir, es gäbe bei mir nichts zu holen, daher werde ich sie jetzt in Gold verwandeln. Dann aktiviere ich meine Kundalini, bringe mich dadurch in eine hohe Schwingung und verwandle sie in Gold. Sie lösen sich nach und nach auf.

Ayahuasca Erfahrungsbericht, Zeremonie 37-39 (November 2020)

Der Helferspirit ist ein weiblicher Spirit und ich fühle, was er (sie) fühlt und es fühlt sich unglaublich schön an. Er ist voller Liebe für die Menschen und gibt mir seine Anweisungen per Intuition. Oft ertappe ich mich dabei, etwas anderes machen zu wollen, doch dann mache ich etwas ganz anderes und es scheint jedesmal genau das Richtige zu sein. Mein Ego ist die ganze Zeit als zarte Hülle weiterhin vorhanden, aber mucksmäuschen still und voller Ehrfurcht vor der Arbeit des Spirits. Dann zeigt sich der Spirit mir. Er hat keine Form. Er ist pure Energie und erscheint mir als wunderschöne, blaue Geometrie.

Ayahuasca Erfahrungsbericht, Zeremonie 34-36 (Oktober 2020)

Dann erscheint eine blaue Stadt, wie in einer meiner nächtlichen Hypnagogien, nur dass diese Stadt auf dem Klopf stehend über mir schwebt. Ich zoome hinein und um mich in ihr bewegen zu können, drehe ich mich ebenfalls auf den Kopf. Ich mache das ganz intuitiv, ohne lange nachzudenken und bemerke plötzlich die Zweiteilung meines Bewusstseins. Ein Teil nimmt den kopfüber in der blauen Stadt stehenden Astralkörper wahr, während der andere meinen auf der Matte sitzenden Körper wahrnimmt. Das hatte ich noch nie, ein sehr interessantes Gefühl! Ich sitze aufrecht und stehe gleichzeitig kopf!

Ayahuasca Erfahrungsbericht, Zeremonie 31-33 (September 2020)

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Vor mir beobachtete ich mit geschlossenen Augen ein riesiges, silbriges Krakenwesen, dessen Tentakeln Schlangen waren, die wiederum mit schwarzen Mustern überzogen waren. Seine Tentakeln bewegen sich langsam und erhaben und ich sah, wie grau-schwarze Rauchfäden in ihren Mäulern verschwanden. Um ihn herum bewegten sich grün-schwarze Insektenwesen, die mit ihren gläsernen, langen Beinchen immer wieder in meinen Energiekörper eindrangen. Da ich die Bedeutung noch nicht verstand, scheuchte ich sie weg. Auf dem Boden dieses imaginären, dunkel-violetten Raumes krochen silberne Schlangen, auch sie mit schwarzen Mustern überzogen. Sie taten nichts, ausser da sein.

Ayahuasca Erfahrungsbericht, Zeremonie 29,30 (August 2020)

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Vor mir stand bei geschlossenen Augen ein großes, metallisches Wesen, über und über mit silbernen und goldenen Fraktalen verziert und schaute mich aus tiefblauen Augen an, welche wiederum Bestandteil eines kantigen, ebenfalls mit Fraktalen überzogenen, menschlichen Gesicht waren. Er, oder sie, schaute mich lange und eindringlich an. Das Wesen wirkte freundlich und irgendwie neugierig. Dann löste es sich in Muster und Fraktale auf, die sich dann wiederum zu neuen Mustern vereinten, aber nicht wieder zu einem Maschinen-Elfen.