Die Wahrheit über die Corona-Lage in Madrid

Maintream von angesehenem spanischem Arzt bloßgestellt

Dieses Interview ist ein Paradebeispiel für die Arroganz und Ignoranz der Konsens-Medien. Es hätte 1:1 so auch in der ARD oder im ZDF ablaufen können.

Die Moderatorin bekommt nicht die erwarteten Antworten, geht deshalb auf diese nicht ein und betet stattdessen ihr vorbereitetes Manuskript herunter, arroganter und ignoranter gehts kaum. Die Krönung ist dann dieser Baroso, der tatsächlich behauptet, für das ganze spanische Volk zu sprechen. Solange wir solche Medien und solche “Journalisten” haben, leben wir defacto NICHT in einer offenen und pluralistischen Gesellschaft.

Hier die Transcribtion des Interview’s des spanischen Staatssender’s TVS mit dem leitenden Arzt eines der größten Krankenhäuser des Landes, dem Hospital Escorial, Dr. Luis Benito.

Moderatorin: Wir reden jetzt mit Dr. Luis Benito, guten Tag Doctor!

Dr. Benito: Guten Tag!

Moderatorin: Sie wissen seit dem Beginn der Pandemie was los ist. Wie ist jetzt die Situation im Hospital Escorial in Madrid, ist es besorgniserregend? Kann man schon von einer totalen Auslastung reden? Wir hören, dass Krankenhäuser ganze Etagen hinzufügen müssen?

Dr. Benito: Ich weiß nicht, von welchem Hospital Sie reden. Es stimmt, dass es neue Einlieferungen gab, aber letzte Woche gab es keine und gestern waren es drei. Also, ausgelastet sind wir nicht. Vielleicht ist das Hospital „12. Oktober“ überlaufener, als wir.

Moderatorin: Es wurden schon OP’s ausgesetzt und leichte Patienten abgewiesen?

Dr. Benito: In Madrid gibt es auf 1300 Betten 75 Corona-Patienten.

Moderatorin: Und 540 Infizierte

Dr. Benito: Waren das 540 PCR-Positive? Denn hier wird es konfus. Jeder wird getestet, auch die, die einen Verkehrsunfall hatten. Wenn sie PCR-positiv sind, werden sie gezählt. Die Covid-Patienten nehmen zu, weil auf diese Weise gezählt wird. Aber keiner hat mehr die Patologie (* die Symptome *), das war nur im Frühling. Jetzt nehmen die Fälle zu, weil wir mehr PCR-Tests machen. Das bedeutet nicht, dass man krank ist.

Moderatorin: Wie bereiten Sie sich auf den Herbst vor, ist das Personal schon in Position?

Dr. Benito: Noch haben wir Ferien. Wir sollten vorsichtig sein, aber Alarm ist nicht nötig.

Moderatorin: Gibt es schon Reserveärzte, falls es erforderlich wird?

Dr. Benito: Ich kenne die Pläne nicht. OP’s und Behandlungen werden abgesagt, hinterher fehlt Personal oder gar Blutreserven. Bisher haben wir noch keine schweren Patienten gesehen, so wie im Frühling.

Moderatorin: Ich wiederhole: 540 Infizierte und 70 auf Intensivstationen, so sind die Zahlen. Es gibt ein neues Buch „Corona-Virus, nach der Impfung“. Achtet auf die Info, die kommt: Impfstoff aus Russland, Deutschland… Gestern gab es Alarm. Es scheint, dass es bis Herbst nicht klappt. Die Impfung von Pfizer scheint effektiver zu sein.

Dr. Benito: Hier wird kommerziell die Impfung angepriesen. Man verspricht die Impfung, nachdem man viel Angst geschürt hat. Aber zuerst: Ist es sicher? Zweitens: funktioniert es? Doch zunächst, ist es nötig? So viele haben sich schon angesteckt! Wieso impfen, wenn es alle schon hatten? Dieser kreierte Alarmismus läßt uns Ärzte perplex zurück.

Moderatorin: Sie versuchen uns zu beruhigen, doch ich bestehe darauf, dass wir in Spanien 1000 Positive pro Tag haben.

Dr. Benito: 50 Prozent der spanischen Bevölkerung haben Helicobacter Pylori, sogar die WHO sagt, dass das gefährlich sein kann. Also, die Hälfte der Spanier könnten daraus einen Krebs entwickeln und das ist heftig. Und was sagen die Medien? Hier gibt es keinen Alarm!

Moderatorin: Noch sind alle Leute im Urlaub, es sind viele und die großen Städte leer. Im September kommen alle heim. Haben Sie eine Idee, was passiert oder bleiben Sie optimistisch?

Dr. Benito: In ganz Spanien sind sich ca. 300 Ärzte und Pfleger bewusst, dass wir im September wieder eingesperrt werden, obwohl wir sehr verantwortungsvoll im Sommer waren. Das ist strategisch interessant, denn die Ärzte haben weniger zu tun, weil alles geschlossen wird. Strategisch funktioniert es, aber aus der Perspektive der Ärzte ist das Nepp. Zumindest erwarteten wir keine Situation, wie im Frühjahr. Ja, im Frühling hatten wir Not und haben Kranke in Hotels unterbringen müssen, aber jetzt? Das ist keine Pandemie!

Moderatorin: Doktor, ich glaube, ihre Worte haben hier Unruhe ausgelöst, sie stoßen auf Kritik bei uns im Studio. Jetzt wird der Journalist Javier Baroso mit Ihnen reden.

Baroso: Herr Doktor, ich weiß nicht, ob ich Sie richtig verstanden habe, aber ich gebe Ihnen noch eine Chance. Wenn Sie sagen, dass es in all den Monaten keine Pandemie gab, dass ist, wie die ganze Nation für dumm zu erklären!

Dr. Benito: Was meinen Sie mit “für dumm erklären”?

Baroso: Wir haben 24 Stunden am Tag von nichts anderem berichtet!

Dr. Benito: Der Umgangston lässt zu wünschen übrig.

Baroso: Jeder wählt den Umgangston, den er für angemessen hält. Aber zu sagen, so wie sie, das ist keine Pandemie, in welcher Zeit leben Sie?

Dr. Benito: Ich war im Krankenhaus, Sie in der Redaktion.

Baroso: Ich war auf der Strasse und sah die Toten und Kranken. Und die Pandemie ist echt.

Dr. Benito: Haben Sie auch die Totenscheine mit den Todesursachen gesehen?

Baroso: So viel Glück hatte ich leider nicht!

Moderatorin: Wir belassen es dabei, jeder konnte seine Perspektive erklären. Dr. Luis Benito, danke, dass Sie gekommen sind!