Gill und das Ende der Fahnenstange – ein echt mieses Märchen

Ich habe heute ein Buch auf dem Sperrmüll gefunden. Es heißt „Gill und das Ende der Fahnenstange“. Es ist ein echt mieses Märchen, ich kann es niemandem empfehlen! Es spielt in Schnarchhausen, das ungefähr am Ende besagter Fahnenstange liegt. Die Geschichte geht so:

schallundwort.de, Klartraum, Klarträumen, Ayahuasca, Kundalini, Polit-Blog, Corona-News, Kritisches

Anmerkung:

Ähnlichkeiten mit real existierenden Personen oder Firmen sind beabsichtig und dienen der Bildung.

Eines Tages kam ein sehr reicher Mann zu der dringend hilfebedürftigen Welt-Krankheits-Vereinigung (PAHT) und schüttete Millionen von Talern vor dessen Tür. Für euch, damit ihr euch besser ums Krankmachen kümmern könnt! Die PAHT jubelte und setzte das frisch gespendete Geld gleich ein. Wir machen so’n richtig großes Ding! jubelte ihr Chef Nicolaj O’ Sullivan und reiste zusammen mit einigen menschenfreundlichen Medizinern in den ganz armen Süden der Welt, weit weg von Schnarchhausen und seinen ahnungslosen Bürgern. Dort, im Süden, suchten sie mithilfe bestochener Lehrer 24.000 Mädchen im Alter zwischen 10 und 14 Jahren aus. Das sollen die ersten sein, mit denen fangen wir an!.

Die Mediziner beschlossen, die Mädchen mit einem zwar noch unerprobten, aber dennoch als sicher geltenden Impfstoff gegen eine Krankheit zu impfen, die vor allem junge Frauen und Mädchen befällt. Wird bestimmt ein großer Erfolg! jubelten O’Sullivan und seine Impfkolonne. Den Eltern der Kinder hatten sie lieber nichts gesagt. Eltern machen nur Ärger, so O’Sullivan, am liebsten wären mir Waisen gewesen. Aber man muss halt nehmen, was da ist.

Auch Gill Bates, so der Name des sehr reichen Mannes, freute sich, denn die Impfstoffe wurden von zwei Firmen entwickelt und hergestellt, an denen er große Anteile erworben hatte. Von der Firma Marck hielt er Aktien im Wert von 1,4. Millionen Talern und von der zweiten Firma, Glaxo-Schmitt-Klein, sogar 50 Millionen. Für Bates waren solche Summen Peanuts, denn sein eigenes Unternehmen, Mikro-Weich, das widerspenstige Weichware herstellte, schleuste jedes Jahr 4.5 Milliarden Taler an der Steuer Schnarchhausens vorbei. Was kratzten ihn da 51 Millionen?

Nach einigen Tagen gab es Probleme. Sieben der Mädchen waren gestorben und 120 hatten so starke Nebenwirkungen, dass sie z.T. in Krankenhäuser mussten, weil sie sonst gestorben wären. O’Sullivan und seine Impfsoldaten wiesen jegliche Schuld von sich, Gill wars! riefen sie. Bates wiederum verstand die ganze Aufregung nicht. Wenn ich in meinem legendären Vortrag in drei Jahren ankündigen werde, die Weltbevölkerung durch Impfen um 10-15 Prozent reduzieren zu wollen, dann mache ich das auch! Und irgendwo muss ich schließlich anfangen. Hätte ich etwa die Kinder meiner Milliardärsfreunde vergif.. äh .. impfen sollen?

Dieses Argument kam an. Nahezu alle Zeitungen und Sender Schnarchhausen’s, vor allem die, die von Bates ebenfalls viel Geld erhalten hatten, bescheinigten Bates in sentimentalen Beiträgen reinstes Perwoll-Gewissen und nie dagewesene Großherzigkeit. Welch ein Menschenfreund! schrieb das Magazin “Das Spülgel”, das noch zwei Jahre zuvor kritisch über Gill Bates berichtet hatte. Aber jetzt, wo sie 2,5 Millionen Taler von ihm erhalten hatten – ohne irgendwelche Gegenleistungen versprechen zu müssen – da waren sie nur noch voller Dank für ihn. Denn von den Verkäufen ihres konservativen und betagten Magazins, konnten sie schon lange nicht mehr leben.

Lieber Gill, wir danken dir für deine Führung! soll eine an die Macht geputschte Politikerin, den Tränen nahe, gesagt haben. Aber das ist nur ein Gerücht.

Papperlapapp, fauchte Bates nach dem Debakel im Süden. Ich zahle, also bestimme ich auch wo’s langgeht und der nächste Weg führt nach Afrika!

Wenige Jahre später war es soweit. Auf PAHT verzichtete er lieber, die hatten sich noch immer nicht von ihrem schlechten Ruf erholt. Dafür holte er sich die UCINEF ins Boot, eine Organisation, die vorgab, Gutes für Kinder zu tun. Und das tue er ja auch, lobte er sich selbst, in einer Pressekonferenz mit den von ihm bestochenen Medien und Zeitungen.

Diesmal wollte Bates aber schlauer sein. Ich lasse die Drecksarbeit die WKO machen, flüsterte er seiner Geliebten ins Ohr. Die wusste zwar nicht, was er meinte, da sie nur Polnisch sprach, nickte aber freundlich und nahm lächelnd sein großzügiges Trinkgeld entgegen. Die WKO ist die weltgrößte Krankheitsorganisation, gegen die PAHT geradezu Anfänger sind, erklärte er der viel zu jungen Frau.

Jetzt zeige ich den Schnarchnasen mal, wo wirklich der Hammer hängt!

Er lief los, mit einer Schubkarre voller Taler und schüttete sie der WKO vor die Tür. Das tat er mehrmals in Folge, bis die WKO überzeugt war und ihm auf Knien und unter Tränen der Dankbarkeit zusagte, zukünftig alles tun zu wollen, was er von ihr verlange!

Bates war zufrieden. Wie einfach sie doch alle zu kaufen sind, sagte er amüsiert zu seiner Ehefrau Belinda, die erst eine Woche vorher einen Preis für die am schlechtesten gekleidete Frau Schnarchhausens bekommen hatte. Ich bin so glücklich! schluchzte sie bei der Preisverleihung ins Mikrophon. Ihr wisst gar nicht, wie schwer es ist, sich trotz immensen Reichtums geschmacklos zu kleiden!

Für Afrika hatte sich Bates was Besonderes ausgedacht. Immer noch geisterten die 10-15 Prozent in seinem unrasten Kopf herum, die er dem staunenden Publikum versprochen hatte, nur wie soll er’s anstellen? Das sind 1,5 Milliarden Menschen! belehrte er sich selbst, in den Rasierspiegel schauend. Gill dachte sich, er fange am besten im wilden Afrika an. Da fällt das gar nicht auf, wenn die sich plötzlich nicht mehr so vermehren und ausserdem haben wir dort schon vor Jahren begonnen, alle Politiker und Präsidenten zu schmieren.

Er leitete die WKO an, in Afrika alle Frauen gegen Tetanus zu impfen und dem Impfstoff ein Hormon beimischen zu lassen, das sie zeugungsunfähig macht. Also, 20-40% will ich von dem Zeugs mindestens drin haben, im Impfstoff, schließlich soll das auch wirken! raunzte er seinen Freunden von der WKO zu. Die zuckten zusammen, schlugen die Hacken aneinander und wollten gerade ihren rechten Arm zum WKO-Gruß heben, als eine junge Volontären sie im letzten Moment daran hinderte. Besser nicht, soll sie gesagt haben, das gibt sonst nur wieder Verschwörungstheorien.

In den Folgewochen lief alles wie am Schnürchen. 2.3 Millionen Frauen sollten zeugungsunfähig geimpft werden und UCINEF und WKO gönnten sich und ihren Impfknechten unter der sengenden Sonne Kenia’s ein paar erfrischende Drinks. Was für einen tollen Beruf wir doch haben! frohlockte der WKO-Boss, während er der schwarzen Kellnerin auf den Po glotzte. Ja, entgegnete der UCINEF Chef, Eigentlich wollte ich immer Schauspieler werden, denn da kann man schlecht sein, ohne anschließend Schuldgefühle haben zu müssen. Und jetzt kann ich das auch und verdiene obendrein viel Geld!!

Die Runde wurde jäh unterbrochen. Besagte Volontärin kam in den Prachtgarten des Nobelhotels und brachte die erschütternde Nachricht. Alles abblasen, sofort! Die Kenianische Bischofskonferenz hat Lunte gerochen und den Impfstoff untersuchen lassen. Ihr seid aufgeflogen! Sie drehte sich auf der Stelle um und flog auch – nach Hause.

Was geht denn das die Pfaffen an…! schrie der WKO-Boss, …wir sind die Guten!! unterbrach ihn der UCINEF Chef. Kaum ausgesprochen, sprangen sie auf, packten ihre Koffer, verließen das Hotel ohne zu bezahlen und setzten sich in den nächsten Flieger nach Schnarchhausen.

Gill Bates war ausser sich. Ich halte IMMER mein Versprechen, IMMER!!! 10-15 Prozent, 10-15 Prozent, 10-15 Prozent…. Immer und immer wieder sagte er sich dieses Mantra auf, bis ihn seine Frau unterbrach: Schatzi, soll ich zu der blauen Bluse lieber Gelb tragen, oder Grün? Gill hörte sie nicht. Er ließ sich die Zahlen aus Afrika geben. Gerade mal 1 Million Frauen wurden vergif.. äh .. geimpft. Das sind zu wenig!! Noch dazu hätten sie fünf mal geimpft werden müssen, aber wegen der blöden Pfaffen wurden sie nur drei mal geimpft. Jetzt können die immer noch Kinder kriegen und in kann 1.3 Millionen Ampullen vernichten lassen, was für ein Desaster!!

Noch vor wenigen Jahren, bei der Ferkelgrippe, hatte alles reibungslos geklappt. Seine Firmen hatten mit Hilfe der WKO hunderte Millionen mit einer Epidemie verdient, die nie existierte. Heute aber, war Bates den Tränen nahe. Nicht aus Mitleid mit den Frauen, oder wegen der toten Kinder, sondern weil er gerade die Rechnung des kenianischen Hotels bekommen hatte. Mein ehrlich erschwindeltes Geld!

Grün oder Gelb wiederholte seine Frau Belinda. Gelb, Schatzi, auf jeden Fall Gelb. Gegen Grün bin ich allergisch, das weisst du doch!

Bates tröstete sich, indem er Shoppen ging. Shoppen hieß für ihn, Aktien kaufen oder Politiker bestechen, je nachdem wozu er gerade Lust hatte, denn Geld spielte für ihn keine Rolle. Er war der zweitreichste Mann Schnarchausens, ach was sag ich, der ganzen Welt und es gab nur einen, der noch reicher war und der war genau so ein Psychopath, wie er. Ja, das war er.

Die Diagnose bekam Gill als er 15 war. Er riss aus langer Weile Fliegen die Flügel aus, ohne etwas dabei zu empfinden. Sein Onkel sah das und schleifte ihn entsetzt zum Psychologen. Der bescheinigte dem Jungen komplette Unfähigkeit zu Emotionen, gepaart mit narzisstischer Selbstüberschätzung, Hassliebe zur Mutter und Hass auf alles, was lebendig ist. Am besten wird der Bub Fernsehtechniker oder sowas, soll der Psychologe dem ratlosen Onkel mit auf den Weg gegeben haben.

Kann ich mich dagegen nicht impfen lassen? hatte der kleine Gill damals den Arzt gefragt. Nein, mein Junge, dagegen kann man sich nicht impfen lassen. Kann man wohl!, hatte Gill stimmbrüchig gekrächzt, und ich werde es beweisen!!

Gill Bates hatte heute die Spendierhosen an und er war richtig sauer, weil ihm die kenianischen Bischöfe ein Milliardengeschäft versaut hatten. Um seinen Frust zu ertränken, kaufte er ausschließlich Aktien von Firmen, die Schlechtes tun. Das hat die Welt davon und Schnarchhausen sowieso, die Penner! Für MICH ist das Ende der Fahnenstange noch lange nicht erreicht!!

Den Traum von seinen 10-15 Prozent weniger Menschen hatte Bates noch nicht ausgeträumt, nein, so einfach gab er sich nicht geschlagen. Noch drei Jahre zuvor hatte er angesichts der weltweit grassierenden Grippe mit über 650.000 Toten gesagt: Eine Pandemie! Ein Himmelreich für eine Pandemie!!

Noch in derselben Nacht war Gill Bates zufrieden grinsender Anteilseigner folgender Firmen geworden:

Coci-Cola: stellt gefärbtes Zuckerwasser her und ist mitverantwortlich für Millionen von Diabethes Kranken. Es stiehlt armen Regionen der Welt ihr Grundwasser, um es den Menschen dort wieder teuer verkaufen zu können.

Papsi Cola: stellt gefärbtes Zuckerwasser her und ist mitverantwortlich für Millionen von Diabethes Kranken.

Nestlä: Stellt nährstoffarme, meist gezuckerte, ungesunde Industrienahrung her und stiehlt armen Regionen der Welt ihr Grundwasser, um es den Menschen dort wieder teuer verkaufen zu können.

Kraft-Heini: Stellt nährstoffarme, meist gezuckerte und ungesunde Industrienahrung her.

Tison Foods: weltgrößter Vertrieb von Tierleichen, die als Essen deklariert werden. Die Tiere werden vorher mit Gen-Mais und -Soja gemästet, für das im Amazonas-Becken die Regenwälder abgefackelt werden.

Diverse Alkoholfirmen: 140 Millionen Alkoholkranke weltweit, Tendenz steigend.

AGRO: Die Organisation verkauft den Bauern Afrikas Gen-Mais und -Getreide, welches sie für immer von der AGRO abhängig macht – also das gleiche Prinzip, das auch Monsanta anwendet.

Monsanta/Baier: Während des Vietnamkrieges stellte Monsanta das Entlaubungsmittel Agent-Orange her, heute verdient es seine Milliarden mit Patenten auf genmanipulierte Pflanzen und Samen. Sein Hauptprodukt, Gypho-Satt, ist eine Weiterentwicklung des Vietnamgiftes und wird Dank aggressiver Marktpolitik mittlerweile von jedem Bauer Scharchhausens und dem Rest der Welt auf die Pflanzen gespritzt. Monsanta ist eine der größten Giftküchen der Welt und geht über Leichen.

Cargirl: weltgrößter Lieferant von Gen-Soja. Wegen Firmen wie Cargirl wird seit Jahren der Regenwald Amazoniens abgefackelt, die grüne Lunge der Welt.

Down Chemical: Einer der schlimmsten Umweltverbrecher der Welt.

Enni und Exon-Mobail: Verseuchen regelmässig das Niger-Delta mit ihren Raffineriegiften.